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BeitragVerfasst: Mi 17. Mär 2010, 12:51 
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Na wir sind doch alle etwas bekloppt. Und nur wenn man die Symptome dazu aufweist heißt es noch lange nicht dass man daran tatsächlich leidet. Am besten man geht mit sowas zu einem ausgewiesenen Fachmann anstatt es mit Selbstdiagnosen zu versuchen.


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Verfasst: Mi 17. Mär 2010, 12:51 


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BeitragVerfasst: Mi 17. Mär 2010, 12:53 
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Anja hat geschrieben:
Aerio hat geschrieben:
Also Nord, an dich hätte ich weniger gedacht. Nee, ich sag dir Namen auch nicht per PN, ich will hier auch niemandem irgendwas suggerieren. Zwei der drei haben sich ja schon gemeldet.


Es passt meiner Meinung nach auf mehr als 3 ;)

Aerio hat geschrieben:
Übrigens hat mich noch niemand mit dieser oder einer anderen Diagnose "beglückt", wenn hätte ich das wohl auch von mir gewiesen. REGEL #1: Keine Schwäche zeigen. Leider ist das so. Die Diagnose hab ich mir selbst gestellt.


Du scheinst dich aber nicht mehr an Regel #1 zu halten ;)


Dies Keine-Schwäche-Zeigen möchte ich künftig bekämpfen. Wie soll man sonst auch die passenden Freunde, Bekannten oder Partner finden? Die damit verbundene Gehemmtheit führt im Umkehrschluss zu Kontaktproblemen.

Gestern bei einem Vorstellungsgespräch sagte mein Gegenüber: "Sie sind ein offener Typ", und dass das in der Firma wichtig sei. Das habe ich so zum ersten Mal gehört! Geht doch. Vielleicht krieg ich ja die Stelle. Schlechte Bezahlung, aber besser als Arbeitslosigkeit.

7. übermäßige Inanspruchnahme durch Phantasien und Introvertiertheit

Dass dieser Punkt euch auch betrifft, Imago, S@sch, Nord wundert mich dann doch etwas. Ich dachte immer, das wäre nur typisch für mich, Tagträumerei, Grübelei, Was-Wäre-Wenn usw.

Das o.g. Buch ist übrigens von Fritz Riemann - Grundformen der Angst. Link bei Wikipedia.

_________________
Gruß von Aerio, HC+MAB, 23 Jahre


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BeitragVerfasst: Mi 17. Mär 2010, 13:10 
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Regulator hat geschrieben:
Na wir sind doch alle etwas bekloppt. Und nur wenn man die Symptome dazu aufweist heißt es noch lange nicht dass man daran tatsächlich leidet. Am besten man geht mit sowas zu einem ausgewiesenen Fachmann anstatt es mit Selbstdiagnosen zu versuchen.


Eine ausgewachsene Störung bei sich zu diagnostizieren ist problematisch. Aber Selbserkenntnis ist wichtig. Was soll der Fachmann machen? Symptome bekämpfen?

BEkloppt sind wir eh alle, nicht nur im Forum. Ich denke jeder hat so seine Leichen im Keller.

_________________
Gruß von Aerio, HC+MAB, 23 Jahre


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BeitragVerfasst: Mi 17. Mär 2010, 14:33 
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Zitat:
Nord wundert mich dann doch etwas


warum wundert dich das?

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ein "wir gefühl" verbinde uns so sagt man mir allein glaube ich es nicht.

Erlerne die Sprache der Verschwiegenen und gebe ihnen eine Stimme.
http://www.loveshy.de


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BeitragVerfasst: Mi 17. Mär 2010, 16:33 
Ich bin so introspektiv, dass bei mir selbstdiagnosen weitaus mehr bringen als zum fachmann zu gehen, v.a. weil ich mich auch schon
seit jahren mit solchen Störungsbildern beschäftige. Als ob dieser mensch mich besser kennen würde, als ich mich selbst...
Ich hatte auch damals schon selbst diagnostiziert, dass ich partiell die symptomatik für asperger erfülle und oh wunder.. der fachmann sagte genau dasselbe. Katgorisierte mich sogar exakt so, wie ich es zuvor getan hatte,
Selbstdiagnosen führen oft zu falschen Vermutungen, bei mir jedoch nicht, da ich so objektiv bin, dass ich in einem Prozess gegen mich als Ankläger auftreten könnte, weil ich ein Freund der Wahrheit bin und die Wahrheit ein en höheren ästhetischen Wert hat, als mein Wohl. Höher ist als das wohl aller menschen. Mir bereitet es keine probleme, selbst zu diagnostizieren, das wissenschaftlich anzugehen. Da sollte man mit pauschalurteilen vorsichtig sein.

Und überhaupt: Fachmänner sind auch nur Menschen. Wissenschaftlich ist erwiesen,d ass die Validität von Expertenurteilen bei psychischen Störungen tatsächlich nicht höher ist als bei laien. Bei eienr psychischen störung gibts bei 5 Experten meistens 5 unterschiedliche Diagnosen. Aber es scheint ja normal zu sein, anderend as Denken zu überlassen...


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BeitragVerfasst: Mi 16. Jun 2010, 22:56 
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Schizoide Persönlichkeitsstörung würde ich es nur nennen wenn man selber drunter leidet oder andere dadurch.
Ich bin zu 100% schizoid durch eigen- und Therapeuthendiagnose. Es kommt nicht drauf an ob ihr alle Kriterien erfüllt, sondern wie die Intensität ist, wie sehr ihr drunter leidet. Genauso kommt es auch zu Fehldiagnosen, bei diesen Menschen kann es auch unter Umständen auch eine Spezifische Persönlichkeitsstörungen sein, oder aber auch z.B. ein Borderline Verhalten mit strukturierter schizoiden Persönlichkeit, von daher ist es auch mal ganz umstritten wie es bewertet wird. Jemand der schizoides Verhalten aufweißt und dabei glücklich ist genau wie sein Umfeld ist psychisch völlig kerngesund. Von einer Störung würde ich erst reden wenn zu viele negative Gefühle und leidendes Verhalten auffällig sind, was nicht zwangsläufig jetzt Depressionen oder Angststörungen sein müssen.


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BeitragVerfasst: Mo 28. Jun 2010, 21:14 
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Neuling

Registriert: Mo 28. Jun 2010, 20:40
Beiträge: 1
altersnachweis: ja.
bin kein "absolute beginner", aber habe seit einigen jahren die diagnose "schizoide persönlichkeitsstörung" und habe auf diesem weg in dieses forum gefunden. hab in den letzten tagen viel zum thema schizoide persönlichkeitsstörung recherchiert, dabei aber nur wenig ausführliche und hilfreiche texte gefunden. um anderen die recherche zu erleichtern, habe ich nun damit begonnen, links zue meiner meinung nach hilfreichen texte in entsprechende foren zu posten (links am ende meines postings).

zu den beiträgen hier möchte ich auch noch ein paar zeilen schreiben, mein verhältnis zum thema "diagnosen" ist gespalten (wie passend für einen schizoiden Menschen;-).

diagnosen können zu stigmatisierung führen: private kontakte leiden teilweise darunter, wenn die diagnose bekannt wird. auf therapeuten neigen manchmal dazu, auf basis einer diagnose nicht vorhandene teilsymptome zu vermuten oder aber andere mögliche ursachen (z. B. asperger autismus statt schizoider persönlichkeit) zu übersehen. Und als bei mir erstmals eine psychische störung diagnostiziert wurde, hatte ich auch probleme mit selbstigmatisierung, habe mich selbst als "psychisch krank" abgewertet.

auf der anderen seite hat es mir sehr geholfen zu wissen, dass meine "besonderheiten" einen namen haben. dass es anderen menschen ähnlich geht. dass ich in büchern und im web hilfreiche infos finden kann... dass mehrere ärzte sich über die diagnose darüber verständigen können, was bei mir ungewöhnlich ist.

ein anderer aspekt ist sicher die unsicherheit der diagnosen von psychischen störungen, ich habe im laufe der letzten 12 jahre eine ganze reihe unterschiedlicher diagnosen erhalten... borderline, narzistische, schizoide persönlichkeitsstörung... asperger autismus... adhs... hochbegabung... wenn ich heute mit einem neuen arzt oder therapeuten kontakt habe, ist es die regel, dass dieser nach einer weile einige dieser diagnosen bekräftig, anderen widerspricht... ich bewerte das nicht mehr über, sondern nehm es mit humor: nichts genaues weiß man nicht;-) dies hat auch weniger mit mir zu tun sondern ist ein recht typisches problem bei der diagnose psychischer störungen, in diesem zusammenhang ist der wikipedia-artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Psychische_St%C3%B6rung hilfreich.

was ich mit dieser "klugscheißerei" sagen will: Diagnosen sind hilfreich, aber sollten nicht überwertet werden! selbstdiagnosen können bestenfalls indizien für/ gegen das vorliegen einer psychischen störung sein (diagnosen gehören in die hände von profis)! Und auch eine Diagnose eines Experten sollte man nicht überwerten, sie ist für Therapeuten und Ärzte nicht viel mehr als ein Name, mit dem die ungefähre Richtung der störung und spekulationen für mögliche ursachen kommuniziert werden. Nicht weniger, aber auch nicht mehr

Hier noch die oben angekündigten links:

http://www.schizoide-pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rung.de
http://www.uni-saarland.de/uploads/media/Schizoide_Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rung.pdf
http://www.psychosoziale-gesundheit.net/seele/schizoid.html
http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/schizoid.html
http://www.psychoanalyse-laienforum.de/VortrNotiz_WS0809_SchizoideStruktur.htm


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 Betreff des Beitrags: Neurologie
BeitragVerfasst: Mo 28. Jun 2010, 22:00 
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Leute bitte... lasst solche Diagnosen, und vor allem lasst euch nich von irgendwelchen Scharlatanen mit Tabletten und sinnfreien Therapien vollstopfen nur weil n Diplom in ihrem Büro hängt.

Klar klingt das krass, aber so ist es nunmal. Die Medizin hat immernoch nicht die geringste Ahnung wie das menschliche Gehirn eigentlich funkioniert. Deswegen bekämpfen die meisten auch nur die Symptome anstatt das Übel bei der Wurzel zu packen.
Ihr wollt Beispiele? Sucht mal nach "Endocannabinoid-System", sucht mal nach Medizin-Hanf.
Ich konntes selbst nicht glauben was Hanf im menschlichen Körper, vor allem im Nervensystem korrigieren kann. Und wenn die erfahrene Diplom-Psychiaterin schon bei der Erwähnung des Krauts nen hysterischen Anfall bekommt weiß ich warum ich alle Arten von Psycho-Fuzzies in Zukunft meiden werde.

Nachdem mit 17 Jahren mehrere von denen erfolgreich an mir gescheitert sind hab ich mich selbst auch durch alle möglichen psychischen Krankheiten geglaubt (Asperger, Hebephrenie etc.) bis ich letztendlich zu der Erkenntis kam dass all diese Krankheiten im Grunde nur verschiedene Symptom-Pakete von zwei Krankheiten sind, nämlich zuwenig Neuroblocker und neurale Fehlprogrammierung.
Beides könnte leicht korrigiert werden wenn man die Ursachen richtig diagnostizieren würde (selbst die besten Neurologen kennen nochnichma die Hälfte der Zusammenhänge) und wenn das Heilmittel frei verfügbar wäre.

Ich hab heute mit einem Buch über Psychologie angefangen (ich hab echt das falsche Studium gewählt) und auf den ersten Seiten standen schon recht interresante Dinge. Die "Hardware" des menschlichen Gehirns wird in den ersten drei Monaten nach der Geburt geprägt, alles andere wird nurnoch als Erinnerung gespeichert. Frag mal deine Eltern über die ersten drei Monate aus, ich meine du wirst da wesentlich mehr über die Ursachen erfahren als von einem Psychiater.

EDIT: Michael Pollin - Cannabis Forgetting and the Botany of Desire, ist zwar auf Englisch aber zu dem Them echt interresant!
(wobei ich der Meinung bin dass CBD statt THC für das Vergessen zuständig ist)


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BeitragVerfasst: Mi 1. Jun 2011, 14:32 
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@Threadersteller: Du diagnostizierst dir selbst eine Persönlichkeitsstörung? Wenns danach ginge wäre halb Deutschland schwerst persönlichkeitsgestört. Findest du es cool eine PErsönlichkeitsstrung zu haben? Geh doch erstmal zum Therapeuten und diagnostizier dir nicht selber irgendeinen Quatsch. Würde ich das tun wäre ich auch narzisstisch-ängstlich-vermeidend oder schizoid. Aber du kannst das gar nicht einschätzen. Also lass es.


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BeitragVerfasst: Mi 1. Jun 2011, 21:54 
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altersnachweis: ja.
naja mit dem unterschied das halb deutschland nicht entsprechende probleme hat...

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