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BeitragVerfasst: Di 13. Nov 2012, 08:37 
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Erfahrener Schreiber

Registriert: Mi 30. Mai 2012, 05:26
Beiträge: 404
altersnachweis: ja.
Hallo Non-Konformist,

hatte leider noch nicht die Zeit zu antworten, aber hiermit hole ich das nach. Mit Hilfe von Apokalyptusbonbon bist du ja in einigen Punkten schon gut weiter gekommen. Freut mich.

PUAs

Gebe dir da vollkommen recht.
Nur mal ein Beispiel: Zur Steigerung des PUA-Selbstbewußtseins gibts im Don Juan Boot Camp (DJBC)-Programm den Programmpunkt "handle dir 10 Körbe ein".
Die noch ziemlich unsicheren Jungs gehen also los, trauen sich eine Frau anzusprechen und machen solange weiter bis sie sich einen Korb holen. Ziel der Aktion, der PUA soll damit klar kommen lernen abgelehnt zu werden. Was mich an der Sache stört ist, daß an die Frau dabei gar nicht gedacht wird. Sie dient nur zur Steigerung des eigenen Selbstwertgefühls ohne an ihre Gefühle zu denken.
Aber nicht nur das stört mich, sondern auch, daß durch solche Aktionen mögliche Beziehungen schon von vornherein zerstört werden, denen PUAs dann womöglich später an anderer Stelle ihres Programms wieder hinterher laufen.

Wenn wir schon von solchen Typen reden, mich hat es überrascht, daß der Kneipenkerl sich als PUA entpuppt hat. Hätte ich nie gedacht. War ziemlich enttäuscht von ihm.



Holland - Niederlande


Danke für deine Erläuterung. Dann war ich bisher nur einmal in den Niederlanden, aber noch nicht in Holland. :D
Möchte ich aber irgendwann nachholen, weil die beiden von dir erwähnten Städte Rotterdam und Amsterdam würde ich mir gern mal ansehen.
Wenn ich das richtig mitbekommen habe, wohnen sogar ganz entfernte Verwandte von mir in Hilversum. Jedoch kenne ich die leider nicht und habe auch keine Chance Kontakt aufzunehmen. Kam nur mal im Zusammenhang mit einem alten Radio ins Gespräch, weil die Mittelwelle von Hilversum auf den alten Skalen der Röhrenradios mit aufgedruckt ist.
Hab grad mal geschaut, der wohl bekannteste in Deutschland eingemeindete Holländer dürfte Rudi Carrell gewesen sein. Kannte ich von Kindhet an und durch ihn wurde ehrlich gesagt auch bisschen mein Hollandbild geprägt.
Am laufenden Band, Rudis Tagesshow, Herzblatt usw.
Schaute ich mir ganz gern an.
Beruhigend zu wissen, daß es nicht nur hier in Deutschland bei den Dialekten regionale Unterschiede gibt, die es teils erschweren sich zu verstehen.
Ich saß damals in einem Cafe und hörte ganz fasziniert zu, wenn sich die Leute unterhielten.
Lesend kann man ganz grob den Sinn eines Textes mitbekommen, aber bequemer ist es für mich natürlich auf deutsch oder allenfalls noch englisch.
Wobei ja holländisch noch näher an deutsch ist, als dänisch oder schwedisch.

Esperanto wurde ja auch richtig künstlich erfunden. Da haben sich Leute hingesetzt und sich Worte ausgedacht, die zuvor niemand so gesprochen hat.
Was mir für europäisch vorschwebt ist eher, daß ein gemeinsames Wörterbuch erstellt wird und sich mit der Zeit eine Gewichtung ergibt, welches Wort sich gegen andere für einen Begriff durchsetzt. So entstand ja das moderne deutsch und niederländisch ebenfalls.
Das ist somit auch nicht die Sache von Jahrzehnten, sondern wohl eher von Jahrhunderten.
Also etwas, das wir mit Sicherheit nicht mehr miterleben werden.

Es ist schon sehr interessant, wie Europa langsam zusammen wächst, wobei mir da auch nicht alle Entwicklungen gefallen. Aber es ist schon bemerkenswert, daß es möglich wird, einfach innerhalb Europas umzuziehen und dort leben zu können, wo man gerne hin möchte.
Früher wäre das nicht so einfach gewesen und für viele noch viel undenkbarer als heute.
Gibt ja noch genug Menschen, die nur in ihrer kleinen regionalen Welt verharren.

Französisch kann ich leider nicht, aber der Klang dieser Sprache hat eine angenehme Sprachmelodie. Auch Englisch ist viel weicher. Unsere Sprache ist härter.



Verliebtheit.


Für meinen Geschmack kommt gemeinsame Verliebtheit zu selten vor, da hast du recht. Umso wichtiger wird es, sich dann zu überlegen, wie es gelingt auf sich aufmerksam zu machen und von Fremdheit zur gemeinsamen Vertrautheit wechseln zu können.
In der Hinsicht finde ich das Gespräch mit dir und Apokalyptusbonbon im Thread "Kampfsport" sehr lesenswert, denn da geht es stellenweise ja genau um diese Frage.



ONS


Deine Meinung kann ich gut nachvollziehen. Der Idealfall ist eine Beziehung, doch wenn es sich ergeben würde, könnte ich mir vielleicht inzwischen auch einen ONS vorstellen.
Wobei ich da sehr schnell in Richtung Freundschaft abbiege, weil mir eben die Frau als Person wichtig ist und nicht als Sexspielzeug. Konkret vor die Wahl gestellt Freundschaft oder Sex, würde ich mich eher für Freundschaft entscheiden.
Ich denke, zu dem Thema werden wir sicher noch einiges interessante von Apokalyptusbonbon lesen können, weil sie von uns drei damit am meisten Erfahrung hat.



Künstler und beziehungen vs. Ottonormalverbraucher.


Mir ist noch nicht klar geworden, worin sich deiner Meinung nach die Beziehungen unterscheiden. Wenn du das zuhause als Basis siehst und die gemeinsame Unterstützung, kannst du eine bürgerliche kaum von einer künstlerischen Existenz unterscheiden.
Ob der Arbeitsplatz nun Werkstatt, Büro oder Atelier genannt wird, mahct da keinen großen Unterschied.

Einer Unterscheidbarkeit nähern wir uns eher über die Lebenshaltung. Da gebe ich dir recht.
Wie die Unterscheidbarkeit konkreter aussieht kann ich aber nicht sagen, weil ich eher weniger Kontakte habe und daher jetzt nicht pauschal ein Urteil fällen will.
Woher deine Aversion gegenüber bürgerlichen Lebensverhältnissen kommt, hast du ja im anderen Thread geschrieben, denn da sehe ich dich ziemlich von deinem Elternhaus geprägt.

Rechtfertigen brauchst du dich nicht, aber wenn ich ehrlich bin, was ich bisher so mitbekommen habe, gibt noch nichts her für die Unterscheidbarkeit der Lebensstile oder der Lebenshaltung.
Morgens aufstehen, Fahrt zur Arbeit, viele Stunden am Arbeitsplatz, zwischendrin Mittagspause, Feierabend teils noch bisschen unterwegs, ansonsten zuhause, rechtzeitig schlafen gehen um am nächsten Tag wieder fit zur Arbeit zu können.

Wenn du magst, kannst du das gerne noch bisschen ausführlicher beschreiben. Aber wie gesagt, mich interessiert das zwar, aber ich möchte nicht, daß du dich deswegen womöglich so fühlst, als ob du dich rechtfertigen mußt.



Geld sparen.


Würde auch gern mal wieder sparen können, aber derzeit ist mir das leider nicht möglich.
Meine Reserven sind nahezu dahingeschmolzen und ich hab grad Panik, wie ich zurecht kommen soll.

Wie schätzt du deinen aktuellen Job ein? Hört sich nämlich nach regelmäßig, mit möglicher Sicherheit und zudem mit einer möglichen Beziehung an.
Im Grunde genau das, was dich schnellstens davon laufen läßt, weil du dich dann gebunden und nicht mehr frei fühlen kannst.



Konsumgesellschaft


Mich wundert, daß das alles noch funktioniert. Wüßte ich eine bessere Alternative, würde ich mich bemühen darauf hinzuwirken. Aber die von dir erwähnten 7 Millarden Menschen brauchen eine sinnvolle Möglichkeit ihr Leben zu leben.
Schaut man sich die Geschichte an, findet sich eigentlich nirgends eine wirklich brauchbare Alternative, außer sie wäre mir entgangen, weil ich nicht genau hingeschaut habe.

Was die Tiere und die Natur betrifft, da habe ich auch so meine Sorge, wobei ich den Eindruck habe, daß du die Zusammenhänge besser verstehst als ich es tue.

Was eindeutig fehlt ist eine soziale Zukunftsvision, die zumindest gleichberechtigt neben die zahlreichen technischen Zukunftsvisionen gesetzt werden kann. So sehr ich die technische Entwicklung schätze, das entspannte Miteinander bleibt da doch zu oft auf der Strecke.

In Science Fiction Romanen gibt es die Lösung "Auf zu den Sternen", um mit Überbevölkerung und Ziellosigkeit fertig zu werden. Ist aber noch zu utopisch.
Wer realistisch denkt kann darüber im Moment leider nur den Kopf schütteln.

Bugs Bunny ist mir ein Begriff. :D
Duffy Duck, Speedy Gonzales, Calimero, Roadrunner, Schweinchen Dick, Tweety und so weiter und so fort. Kenn ich aus Kindertagen im Fernsehen.
Wäre schön, wenn sich Zeichentrickfilme halten würden und sei es nur in Kurzfilmen, die dann eben vor abendfüllenden Animationsfilmen gezeigt werden. Fände es schade, wenn das ganz verschwinden würde.
Hm, grad kurz was in Wikipedia nachgeschaut und dabei festgestellt, daß ich oben Sylvester vergessen habe und die ganze Zeichentrickschar gedanklich dem falschen Filmstudio zugeordnet habe. Denn ich dachte da an Hanna Barbera und nicht an Warner Brothers.

Zitat:
Er hat geantwortet das er seine filme für SICH macht, und dabei das glück hatte das
es auch ein publikum dafür gibt, damit er davon leben kann.

Es ist ein Geschenk, wenn man so arbeiten kann. Etwas das man gerne macht auch im Beruf machen zu können.

Zitat:
kommerziellen schrott....

Beruflich vielleicht, aber privat kannst du das doch anders machen.
An deinem Vorbild orientiert, einfach privat so arbeiten, wie du es toll findest und mit etwas Glück damit auch zumindest ein Taschengeld verdienen.
Mir ist aber klar, daß es dazu oft an den Möglichkeiten fehlt, weil man sich selbst da am meisten blockiert. Mir würde es da oft passieren, daß ich in Gedanken ein ganzes Universum hätte, aber auf dem Papier mir einfach nur eine weiße Leere entgegen kommt, weil ich nicht mal einen Punkt so setzen könnte, daß ich damit für mich und meine Ansprücke zufrieden wäre.



Freundinnen und sicherheit


Deinem Animator-Kollegen kann man da nur gratulieren, doch ich vermute mal, daß er das nicht mit knurrendem Magen und der Sorge, wie er über die kommenden Monate kommen soll geschafft hat, sondern behaglich in kreativförderlicher Umgebung.
Mir würde es zumindest so gehen, oder konkreter. Wenn es mir gut geht, habe ich auch eine etwas kreativere Ader. Gehts mir schlecht, kommt da auch nichts.
Und um mich herum sind leider keine Leute, die mich motiveren können.
Selbstmotivation ist da auch eher Selbstblockade und das zieht sich durch viele Lebensbereiche.
Nur trocken Brot? Kommt auf die Perspektive an, aus der man zu ihm blickt, was man dazu schreiben kann.
Ein Künstler ist dann oft noch ein Überlebenskünstler, während jemand ohne kreative Möglichkeit dann böse in der Falle sitzt. Denn nicht umsonst heißt es: "Von reichen Leuten kannst du sparen lernen, von armen Leuten Mitgefühl."
Wer ein leichtes gemütliches Leben hat, hat oft die Möglichkeit Kreativität als Hobby zu nutzen, weil er dann nicht davon abhängig ist. Aber die meisten Menschen können davon nur träumen, weil sie es sich wie du sagst nicht leisten können künstlerisch tätig zu sein.

Zitat:
Und so etwas suche ich mir auch für mich.

Hab ja aktuell schon an anderer Stelle geschrieben, daß ich deine Sekretärin für dich als ziemlich ideal ansehe. Ich schätze sie so ein, daß sie aus ihrer Sicherheit heraus auf ihre Weise auch sehr kreativ ist und dich prima ergänzen könnte. Insofern wünsche ich euch beiden alle Chancen die ihr braucht um zueinander finden zu können.



Eigene werbefilm


Ich verstehe was du meinst, aber da denkst du in zu großen Dimensionen. Ich ging da nicht von einem Multimillionen-Projekt aus das ein ganzes Filmstudio für Jahre beschäftigt. Sondern mehr von etwas, das du für dich selbst in einem überschaubaren Zeitrahmen kreativ bewältigen kannst. Ohne es abzubrechen, weil du dir selbst nicht zutraust es in deinem Qualitätsniveau hinbekommen zu können.
Es gibt da einen Spruch dazu: "Weniger ist mehr!"
Du denkst da grad an dutzende von Kulissen, unterschiedliche Perspektiven, viele handelnde Figuren mit ausgeprägter Gestik und Mimik. Vergleichbar mit einem Film.
Doch genau diese großen, sehr aufwendigen Produktionen sind aus zeit- und kostengründen längst eine Domäne des dreidimensionalen computeranimierten Films.
Zeichentrick funktioniert aber da, wo Animation zu platt rüber kommen würde.
Gedanklich mehr an Theater orientiert, wo eine möglichst tolle Bildwirkung mit wesentlich einfacheren Mitteln erzielt werden muß.
Oder wenn du es noch mehr reduzierst, landen wir bei Scherenschnitt oder sogar bei Varianten von Daumenkino.
Klar, kommerziell derzeit völlig ohne Chance, aber es geht ja um etwas, das du für dich machst.

Zitat:
Sympatisches idee, aber schwer verwirklichbar.

Kommt wie gesagt auf die Dimension an, in der man denkt.



Beide selbstverwirklicher.


Du und die Sektretärin leben so ja schon Jahrzehnte. Was noch fehlt sind mehr gemeinsame Stunden und das Gefühl nicht mehr einsam zu sein.



Großvater werden.


Wenn es gelingt, eine Beziehung mit deiner Sekretärin aufzubauen, ist Großvater werden eh für lange Zeit vom Tisch. Das wäre nur dann gekommen, wenn du dich in eine Frau verliebst, die schon erwachsene Kinder hat.

Mit etwas Glück schaffst du es bis zum 50sten geküsst zu werden. :)



Anders sein.


Zitat:
Selbst bestimmen wer man ist, und authentisch sein.

Schön wenn man das wirklich so leben kann.
Kollidiert im realen Leben leider oft genug mit den berühmten Sachzwängen.

Zitat:
schublade

Darüber und wie man damit umgehen kann, haben wir hier ja auch schon geredet. :D



Was ich konkret suche.


Zitat:
Das weiss ich.
Es ist nur kaum zu finden.
Und wann ichs gefunden habe, wollten die mich nicht.

Deine Realität ist da ganz anders als du es dir vorstellst. -> Sekretärin



Kompromisbereitheit.


Ein völlig umgekrempeltes Leben, nur damit du eine Beziehung hast, würde ich auch nicht empfehlen. Weil dann wärst du mit Sicherheit nicht mehr selbstbestimmt und authentisch.
Und das würde deiner Beziehung auch nicht gut tun.

Wenn ich mich so umschaue, gibt es die unterschiedlichsten Lebensvarianten.
Und bei einigen Frauen gibts ganz konkret auch keine Kinder, einfach weil diese Frauen sich dazu entschlossen haben lieber ohne Kinder zu leben.
Denn nicht jede Frau wäre eine glückliche Mutter.
Umso schöner, wenn eine Frau mit Kinderwunsch, sich das verwirklichen kann und dann glücklich damit wird.

Wünsche dir alles Gute
Tipsler


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Verfasst: Di 13. Nov 2012, 08:37 


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BeitragVerfasst: Mi 28. Nov 2012, 11:08 
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Erfahrener Schreiber

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altersnachweis: ja.
Hallo Tipsler,

Eine ausführliche reaktion, also ein ausführliches antwort.
Andere updates hast du bereits in den anderen thread lesen können.

Tipsler hat geschrieben:
Hallo Non-Konformist,

hatte leider noch nicht die Zeit zu antworten, aber hiermit hole ich das nach. Mit Hilfe von Apokalyptusbonbon bist du ja in einigen Punkten schon gut weiter gekommen. Freut mich.

PUAs

Gebe dir da vollkommen recht.
Nur mal ein Beispiel: Zur Steigerung des PUA-Selbstbewußtseins gibts im Don Juan Boot Camp (DJBC)-Programm den Programmpunkt "handle dir 10 Körbe ein".
Die noch ziemlich unsicheren Jungs gehen also los, trauen sich eine Frau anzusprechen und machen solange weiter bis sie sich einen Korb holen. Ziel der Aktion, der PUA soll damit klar kommen lernen abgelehnt zu werden. Was mich an der Sache stört ist, daß an die Frau dabei gar nicht gedacht wird. Sie dient nur zur Steigerung des eigenen Selbstwertgefühls ohne an ihre Gefühle zu denken.Tipsler



Was mir auch dran stört, ist das frauen hier als volkommen austauschbare potentiele eroberungen zur versstärkung des eigenes egos gesehen werden, nicht länger als menschen mit einzichartigen persönlichkeiten. Hauptsache weiblich und attraktiv, alles andere unwichtig. Die frau ist nicht länger ein mensch, aber nur noch eine potentielle eroberung, ein objekt.



Tipsler hat geschrieben:
Holland - Niederlande


Esperanto wurde ja auch richtig künstlich erfunden. Da haben sich Leute hingesetzt und sich Worte ausgedacht, die zuvor niemand so gesprochen hat.
Was mir für europäisch vorschwebt ist eher, daß ein gemeinsames Wörterbuch erstellt wird und sich mit der Zeit eine Gewichtung ergibt, welches Wort sich gegen andere für einen Begriff durchsetzt. So entstand ja das moderne deutsch und niederländisch ebenfalls.
Das ist somit auch nicht die Sache von Jahrzehnten, sondern wohl eher von Jahrhunderten.
Also etwas, das wir mit Sicherheit nicht mehr miterleben werden.



Sprachen entstehen meist deswegen das gruppen sich aufteilen und sich gegenüber einander
isolieren. Dann sind da noch einflusse von kontakte mit anderen nachbar-kulturen und deren sprachen. Zuerst entsehen dialekte, dann wachsen sprachen noch weiter aus einander. Auf Island, ein insel der über jartausende von anderen kulture isoliert war, hat sich die sprache uber mehr als tausend jahre kaum geändert, Jetzt passiert das gegenteil; radio, TV und internet machen aus der Erde ein grosses dorf; die multi-kulturelle gesellschaft. Aber manche wehren sich dagegen und wollen die rückkehr des Nationalismus, ein kulturelles isolement um die eigene kultur - und sprache - pur zu behalten.
Wie sich das weiter entwickeln wird ist schwierig vorher zu sagen. Deutschland ist da eher auslandsprache-feindlich eingestellt, viel mehr als die Niederlande das sind. Sogar von Deutschland aus Google so weit kriegen das er englischsprachigen treffer bevorzügt ist eine aufgabe.


Tipsler hat geschrieben:
Verliebtheit.


Für meinen Geschmack kommt gemeinsame Verliebtheit zu selten vor, da hast du recht. Umso wichtiger wird es, sich dann zu überlegen, wie es gelingt auf sich aufmerksam zu machen und von Fremdheit zur gemeinsamen Vertrautheit wechseln zu können.
In der Hinsicht finde ich das Gespräch mit dir und Apokalyptusbonbon im Thread "Kampfsport" sehr lesenswert, denn da geht es stellenweise ja genau um diese Frage.


Ich habe das idee das man verliebtheit und lust zu schnell mit einander vertauscht. Verliebtheit und liebe hängen zusammen mit das einander kennen lernen, der bedurfnis für einander da sein zu wollen. Lust ist eher egoistisch, dreht sich vor allem um sex. Ich glaube das es bei verliebtheit auf dem ersten blick eigentlich nur um lust dreht, nur ums oberfächliche.


Tipsler hat geschrieben:
ONS

Deine Meinung kann ich gut nachvollziehen. Der Idealfall ist eine Beziehung, doch wenn es sich ergeben würde, könnte ich mir vielleicht inzwischen auch einen ONS vorstellen.
Wobei ich da sehr schnell in Richtung Freundschaft abbiege, weil mir eben die Frau als Person wichtig ist und nicht als Sexspielzeug. Konkret vor die Wahl gestellt Freundschaft oder Sex, würde ich mich eher für Freundschaft entscheiden.
Ich denke, zu dem Thema werden wir sicher noch einiges interessante von Apokalyptusbonbon lesen können, weil sie von uns drei damit am meisten Erfahrung hat.



Na ja, ich habe mit die meisten meiner unerreichbare lieben tiefe freundschafte aufgebaut - was mir lieber war als überhaupt kein kontakt mehr. Das nachteil ist aber das die freundschafte häufig schmerzen wie der hölle, vor allem wann sie sich in anderen verlieben. Interessanterweise ist eine richtige freundschaftband mit meine sekretärin aufbauen mir nie gelungen; sie wehrt mich aus ihrer Friendzone, obwohl über die jahren klar war das sie mich gern hat.


Tipsler hat geschrieben:
Künstler und beziehungen vs. Ottonormalverbraucher.


Mir ist noch nicht klar geworden, worin sich deiner Meinung nach die Beziehungen unterscheiden. Wenn du das zuhause als Basis siehst und die gemeinsame Unterstützung, kannst du eine bürgerliche kaum von einer künstlerischen Existenz unterscheiden.
Ob der Arbeitsplatz nun Werkstatt, Büro oder Atelier genannt wird, mahct da keinen großen Unterschied.


Das wichtichste unterschied ist das gewicht das man dem allen zukennt.
Mein job war al diese jahren mehr mein zuhause als mein zuhause das war.
Es war wo mein sozialleben sich abgespielt hat.
Mein arbeit war der basis, nicht mein zuhause.
Wo ich die für mich sinnvollen sachen im leben erledigte.
In ein beziehungmusste ich mir da wohl krass umstellen.

Mein zuhause war meist nur ein obdach.
Habe mich über der einrichtung kaum gedanken gemacht.
Ein bett zum schlafen, ein fernseher, ein computer, ein herd um manchmal zu kochen - aber ein gemütliches nest habe ich draus nie gemacht. ist für mich alleine auch volkommen unwichtig.
Mien geschirr, besteck, da passt nichts zusammen.
Ich bin nicht von nature aus ein nestbauer.
Und nestbauer sein ist was für mich was ein Otto Normalverbraucher ausmacht.
Das wichtichste in mein haus waren immer die regale wo ich meine bücher, comics, videos und CDs gelagert habe. Ein tisch zum zeichnen, ein rechner für mein 3D arbeiten.
Ich habe selten andere leuten bei mir zu hause eingeladen. Meist haben wir uns in kneipen und restaurants getroffen. Ich war bei manche befreundete künstler daheim. Die meisten waren so wie ich; nicht gemütlich eingerichtet, der wohnung meist ein misschung aus atelier und bibliothek-mediathek, und alles in in staat des kreativen unordnungs...
Obwohl es sauber war, hat in mein wohnung auch immer eine ziemliche unordnung geherscht.
Für uns non-konformisten deutet eine zu grosse ordung auch eine wenig flexibele lebensart, eine eingeschänkte lebenstiel, ein verschlossenes gehirrn das für nichts neues offen steht. Für nur rigide nach regeln leben.

Zuhause ist wo ich vor der glotze einpenne.
Mich zurückziehe für der normalgesellschaft, die dort raussperre.
Ich bin da eher ein geek und ewigen student.
Genau so wie die durchschnittsfrau es sich NICHT wünscht.

Und meine sekretärin wohl mit sicherheit nicht, für sie ist ordnung wohl sehr wichtig, obwohl sie mir bereits versucht hat klar zu machen das sie in den pfunkt weniger rigourös ist als ich glaube.

Mein bruder ist ein Otto Normalverbraucher..
Er hat ein job der er hasst.
Ist ihm egal - ihm ist das zuhause oberwichtig.
Er ist auch wichtig so ein bastler, ein heimwerker, wo ich zwei linke hände habe.
Fliesboden liegen, jede paar jahre neue tapeten, viel arbeit in den garten - wo das mir alles null interessiert. Für ihm aber ein vollzeitsbeschäftigung. Wo all das geld und alle freizeit investiert werden. Der job ist nur deswegen da um das alles finazieren zu können. Mit welche art arbeit ist da eher nebensache, der job ist volkommen austauschbar.

Meine sekretärin kommt aus ein familie von heimwerker, hat häufig erzählt von ihren arbeiten an ihren wohnung - sie gehört da zu den Otto Normalverbraucherinnen. Alles was ich in der richtung machen wird wird nur ihr zu liebe sein, mich persönlich interessiert es alles null.
Ausser wann ich doch noch mal reich wird und mein wohnung auf Art Deco stiel oder so gestalte; ganz oder gar nicht, eigentlich - mit wenig geld ist es eher langweiliges IKEA.

Es ist meist eine frage der leidenschaft, und wo die steckt.

Ich arbeite jetzt in ein raum mit concept artists. Die reden meist über den job. Über anderen concept artists, Über filme mit grossartigem design. Über künstler. Über kunst, kultur und wissenschaft. Aber selten oder nie über hypotheken, versicherungen, autos, hausrenovierungen - das sind sachen die uns nicht wirklich beschäftigen. Eher vons wichtige ablenken.

Anderen in der arbeit machen eher technischen sachen, sind weniger künstlerisch tätig. Wann die während pausen schon mal über die arbeit reden, dann eher nur zeug. Aber die reden über hypotheken, versicherungen, heimarbeiten, autos, den alltag mit den kindern (in diese gruppe gibt es viel verheirateten mit kinder). Auch meine sekretärin. Auch nach fünfzehn jahren in der Trickfilmwelt kann sie kaum eine gute zeichnung von ein schlechter unterscheiden. Ihre leidenschaft liegt in den alltag, und ihren hobbies - Pilates, und singen, meist klassischen und kirchlichen musik. Zum gluck gehts sie gern ins kino, restaurants und so und liest sie auch gern,. damit gäbe es möglichkeiten zum gemeinsamen aktivitäten - aber sie steht eigentlich auf männer mit heimwerklichen talente, wo ich zwei linke hände habe, und privat eigentlich nie an meine wohnungen umgebastelt habe - für mich sind IKEA möbel zusammen basteln bereits eine herausforderung.

Wo künstler deren leidenschaft, der kunst, auch in der freizeit nicht abschaltten können, nehmen die Ottonormalverbraucher den altag auch mit in der arbeit.

Alles eine frage der leidenschaft.
Und die sind bei künstler und Ottonormalverbraucher wohl sehr getrennt.
Kunstler haben kein 9 bis 5 job.
Wir sind mit unserem beruf geheiratet.
Es ist unsere grosse leidenschaft.
Unserem beruf ist gleichzeitig auch unserem wichtigsten hobby.
Häufig nehmen wir der arbeit mit nach hause, und in der freizeit, wann nicht wortlich, dann doch im gedanken.

Und der alltag ist da eher nebensache.

Für die Ottonormalverbrauche ist die arbeit meist nur der geldquelle.
Der ganze leidenschaft liegt ausserhalb der arbeit.
In der alltag, in finanzielle absicherung, in den hobbies, den kinder und andere familie.

Die sekretärin redet meist mit den normalos über alltagssachen in den pausen.
Aber nach der arbeit hat sie meist sachen mit den künstler unternommen, ihren besten freunden in der arbeit sind auch ehrer den künstlern. Sie ist von künstlern eher doch fasziniert, obwohl ich immer noch das gefühl habe das sie uns nicht richtig versteht.




Tipsler hat geschrieben:
Einer Unterscheidbarkeit nähern wir uns eher über die Lebenshaltung. Da gebe ich dir recht.
Wie die Unterscheidbarkeit konkreter aussieht kann ich aber nicht sagen, weil ich eher weniger Kontakte habe und daher jetzt nicht pauschal ein Urteil fällen will.
Woher deine Aversion gegenüber bürgerlichen Lebensverhältnissen kommt, hast du ja im anderen Thread geschrieben, denn da sehe ich dich ziemlich von deinem Elternhaus geprägt.


Nein, nicht durch mein elternhaus.
Durch die tatsache das ich bereits seit der grundschule geahnt habe das ich anders bin als mein mitschuler. Das mich konformieren da nicht im frage kam. Es kommt vort aus ein leidenschaft für anderen dingen als der alltag. Ich habe es gerade erklärt, wie anders man als künstler im leben steht, und wie anders da die prioritäten sind.

Mein beruf ist eher ein flucht aus der altag, ein alltag der an sich für mich unerträglich ist.

Schau dich vielleicht der film Revolutionay Road von Sam Mendez, mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet mal an. Der alltag, der bürgerlichkeit, das genau so sein wie die nachbarn, wird da Hopeless Emptyness, der Hoffnungslose Leere genennt. So erfahre ich sie auch. Ein leeres leben das sich nur um oberflächliches dreht, um bedeutungslose konventionen, an das sich nicht von den nachbarn unterscheiden wollen, um der vernichtung von jedem art der individualität. Ein leben wo mann eigentlich völlich unsichtbar und austauschbar ist, nichts an der menschliche kultur oder das menschliche wissen beitragt, nur produzent-konsument-steurzahler ist, sein beitrag leifert an der verschmutzung und globale erwärmung, und der weltüberbevölkerung.
Wo die welt dich nicht vermissen wird nachdem du gestorben bist, des wegen das die welt sich deinen existentz auch beim leben nicht mal bewusst war, bis auf ein paar nachbarn und familienangehörigen. Nach zwei generationen ist mann dann ebenfalls aus dem kollektieven gehirrn verschwunden, weil dann keiner mehr an leben ist der dich mal gekannt hat.
Ein leben wo man verzweifelt sinn sucht in märchenbücherreligionen oder esoterie oder anderem quatsch in ein zweckloser versuch da doch noch einen sinn zu finden wo es keinen gibt. Auch sie flüchten in märchenwelten, so wie ich, bis auf das die deren märchen ernst nehmen und mit der realität vertauschen.

Für mich der absolute hölle auf erden, ein gehirnwaschtes leben zur dienste der konsumgesellschaft, voller selbsttäuschung..

Das leben ist einfach zu leer und bedeutungslos um darin selber leer und bedeutungslos sein zu wollen. Ich will etwas besonderes tun in das einzige leben das ich hier habe, in die paar dutzend jahre die ich hier habe. Ich will meine träume und leidenschaften leben, oder was tue ich hier sonnst? Ein volkommen auschtauschbare kopie meiner nachbarn sein? Ein gehirnnwaschter konsument, damit die übberreichen dank mir noch reicher werden, was wohl der einzigen nutzen unserer kapitalistischen demokratie zu sein scheint? Was für einen sinn gäbe es dann um auf diesen wiederlichen und gewaltgeprägten planeten zu leben, wo der grausame regel ist das die starkeren den schwächeren essen, von nahrungsketten in der natur bis zum nächsten genozid-versuch zwisschen rivalisierende staaten? Wo sogar in Griechenland sich die allereichsten sich noch an der wirtschaftskrise verreichen, nur die ärmen drunter leiden? Nur ein sinnloser teil dieses irrsinns sein?

Der erde ist wann manns genau betrachtet und die rosarote brille mal weglegt zum kotzen hässlich und grausam, und der mensch im algemeinen noch das allerhässlichste und grausamste dran, gerade deswegen das wir unserem alfatier-trieb mal nicht los werden. Wirtschaft ist nicht mehr als mathematische vorhersagen der menschlicher habgier, und auf so etwas primitives haben wir unsere ganze zivilisation aufgebaut.

Ein grund zu mehr um in meiner nische schöne sachen machen zu wollen und so fern wie möglich abseits zu bleiben von ein leistungsgesellschafft die nur für den alfa-tieren gedacht ist.


Nobelpreisträger Stephen Weinberg hat es mal so verwortet: 'The effort to understand the universe is one of the very few things that lifts human life a little above the level of farce, and gives it some of the grace of tragedy.'

Kunst, kultur und wissenschaft sind die einzige sachen die aus der mensch mehr machen als der umweltzerstörende und immer kampfertingen neanderthaler der er ist, wo noch immer die meist primitiven der höhste status bekommen, von der welt der kriminellen bis zum die grosssaktionaire auf wall street. die sich noch immer verreichern über den rücken der sozial schwacheren.

Die gehirrnwachst werden um brav zu konsumieren, produzieren, steuern zu zahlen, und vor allem nicht nach zu denken, und nichts im frage zu stellen. Denn dumme leuten die von der werbung verblödet sind unterstutzen den wirtschaft, und die paar wenigen obermächtigen die am meisten davon profitieren, und sogar während wirtschaftkrisen reicher und reicher werden. Sogar in ländern wie Griechenland, heute noch.

Ich bin nicht blind für diese grausame realität.
Will daran so wenig möglich mittbeteiligt sein wie es mal geht.

Und in meine kleine nische meine ruhe und meinen gluck finden.
Während die rest der welt sich in diesen irrsinn mitschleppen lasst, blind, gehirrnwascht und verblödet.

Ich bin gegen bürgerlichkeit aus überzeugung, also bitte schieb es nicht ab auf irgendwelschem billigen pseudo-psychologie über den elternhaus.



Tipsler hat geschrieben:
Rechtfertigen brauchst du dich nicht, aber wenn ich ehrlich bin, was ich bisher so mitbekommen habe, gibt noch nichts her für die Unterscheidbarkeit der Lebensstile oder der Lebenshaltung.
Morgens aufstehen, Fahrt zur Arbeit, viele Stunden am Arbeitsplatz, zwischendrin Mittagspause, Feierabend teils noch bisschen unterwegs, ansonsten zuhause, rechtzeitig schlafen gehen um am nächsten Tag wieder fit zur Arbeit zu können.

Wenn du magst, kannst du das gerne noch bisschen ausführlicher beschreiben. Aber wie gesagt, mich interessiert das zwar, aber ich möchte nicht, daß du dich deswegen womöglich so fühlst, als ob du dich rechtfertigen mußt.


Nein.

Für ein künstler ist die künst so wichtig wie atmen, essen, trinken.
Ein künstler ist hundert prozent der tag künstler.
Wann ich mit meinen kollegen abends unterwegs war, womit haben wir uns beschäfigt, worüber haben wir geredet? Fast ausschlieslich über unse arbeit, über trickfilm im algemein, film. Manchmal wissenschaft, philosophie, aber nur ganz selten über alltäglisches. Wir haben die grossen trickfilme analysiert, wege gesucht die qualität der eigene arbeit zu steigern. Wir sind gemeinsam in der zoo gefahren um dort tiere zu skizzen. In museen gegangen um die meister der vergangenheit zu studieren. In aktzeichenkurse. Fast jede freizeitbeschäftigung hatte ein zusammenhang mit unserem beruf.
Uns pläne gemacht jemals eigene filme auf der reihe zu kriegen.
Uns geärgert an den slechten skripts der filme wo wir dran gearbeitet haben.
Geflucht wann unsere szenen nicht so gut geworden sind wir wir es uns gewunscht hätten.
Noch härter geflucht, wann kurzsichtige produzenten schlechte entscheidungen gemacht haben und filme damit halb zersört haben. Konnten tagelang schwerst deprimiert sein deswegen.
Und dann doch mal wieder der triomf, als dasjenige woran mann so lange gearbeitet hat zu leben kommt, wann deine zeichnungen ein eigenes leben gekriegt scheinen zu haben.

Wir haben unbezahlt überstunden und wochenenden in unserem animationsszenen gesteckt, deswegen das die teil von uns sind, so gut werden sollten als wir könnten. Unsere persönliche erfahrungen, unserem leidenschaft, das alles haben wir in unseren zeichnungen gesteckt.

Ich glaube, nicht mal sex wird so gut sein.

Trickfilmer sein ist eine liebesbeziehung mit der arbeit zu haben.
Manchmal ist es der himmel, manchmal auch die hölle.
Aber die emotionen die ein künstler in der arbeit stecht stehen nicht in verhältnis mit was man in einen durchschnittsjob steckt. Es ist ein leidenschaft so tief wie liebe.

Dabei verlauft meoin leben zuhause auch sein jahre nicht mehr nach muster und regelamss. Essen an den moment das ich hunger habe. Kann so ungefähr jeder beliebiger uhrzeit sein. Schlafen manchmal erst um eis, zwei mitternacht - alles mehr oder weniger nach lust und laune, spontan, und nach bedarf, nicht nach irgendwelchem riginden tagesplan - alles eher ständig improvisiert. Weniger bieder und Deutsch geht wohl kaum.

In meine erfahrung steht das dermassen weit entfernt von ein normalverbraucherexistenz, das die meisten sich nicht mal ein vorstellung davon machen können. Scheiße, schon wieder montag, warten auf den freitag und das wochenende, meist ist da nicht so viel arbeitsfreude vor handen. Feierabend und wochenenden sind da der befreiung von der arbeitspflicht. Ach ja, und am montag wäsche waschen (zumindestens im Holland den brauch hier in Deutschland weiß ich es nicht mal), und am freitag fisch essen, und am sonntag in der kirche. Weil es so gehört.....

Wann ich mal bei menschen aus der Ottonormalverbraucherwelt zum besuch war, in deren nach muster eingerichtete häuschen, alles ordentlich geräumt und nach platz, nicht mal ein halb gelesene zeitung auf den tisch oder so, der ganze tagesablauch vorgeplant nach regelmaß, mustern und regeln, aber mit leeren bücherregale und nichts das auf den bedarf nach weiterblidung deutet, dann fühlte ich mich dort sofort unbequem, und eingeengt, ich kann in so ein umfeld kaum atmen. Geschweige noch mal den üblichen gesprächsthemen da.

Nur musiker, topsportler, wissenschaftler, filmregiseurre, schauspieler - all die jenigen die kein job haben, aber ein art zu leben der viel grosser ist als ein job. Ein tätigkeit der das ganze leben definiert.


Tipsler hat geschrieben:
Geld sparen.


Würde auch gern mal wieder sparen können, aber derzeit ist mir das leider nicht möglich.
Meine Reserven sind nahezu dahingeschmolzen und ich hab grad Panik, wie ich zurecht kommen soll.

Wie schätzt du deinen aktuellen Job ein? Hört sich nämlich nach regelmäßig, mit möglicher Sicherheit und zudem mit einer möglichen Beziehung an.
Im Grunde genau das, was dich schnellstens davon laufen läßt, weil du dich dann gebunden und nicht mehr frei fühlen kannst.



Das geld hat sich als nicht besonderes gut erwiesen. Die neue regisseure haben teure fehler gemacht, der serie ist nicht mehr auf zeitplan, viel vons budget ist verbraten, und für mich gibt es was übrig ist - sogar mein firma hat zugegeben mich weniger bezahlen zu können als ich wert bin. Sparen wird nicht dabei sein. Mann will mich aber auch nach diesen TV serie wieder fester in der firma einbauen, und eher dauerbeschäftigen, mit in der zukunft ein besseren gehalt. In wiefern das märchen sind um mich an den jetzigen projekt zu binden weiss ich nicht. Aber mein alternaitiv wäre ein job in ein supermarkt oder ähnliches gewesen. Und dauerbeschäfigt bei der firma würde auch ein potentieller beziehung mit der Sekretärin wesentlich leichter machen...


Tipsler hat geschrieben:
Konsumgesellschaft


Mich wundert, daß das alles noch funktioniert. Wüßte ich eine bessere Alternative, würde ich mich bemühen darauf hinzuwirken. Aber die von dir erwähnten 7 Millarden Menschen brauchen eine sinnvolle Möglichkeit ihr Leben zu leben.
Schaut man sich die Geschichte an, findet sich eigentlich nirgends eine wirklich brauchbare Alternative, außer sie wäre mir entgangen, weil ich nicht genau hingeschaut habe.

Was die Tiere und die Natur betrifft, da habe ich auch so meine Sorge, wobei ich den Eindruck habe, daß du die Zusammenhänge besser verstehst als ich es tue.

Was eindeutig fehlt ist eine soziale Zukunftsvision, die zumindest gleichberechtigt neben die zahlreichen technischen Zukunftsvisionen gesetzt werden kann. So sehr ich die technische Entwicklung schätze, das entspannte Miteinander bleibt da doch zu oft auf der Strecke.

In Science Fiction Romanen gibt es die Lösung "Auf zu den Sternen", um mit Überbevölkerung und Ziellosigkeit fertig zu werden. Ist aber noch zu utopisch.
Wer realistisch denkt kann darüber im Moment leider nur den Kopf schütteln.



In sofern ich der wissenschaft jetzt interpretieren kann, gibt es für den menschen kein Auf zu den Sternen. Vielleicht schaffen wir in ein paar hundert jahre noch kleine kolonieen auf dem Mars, aber das wäre es denn auch. Raumschiffe die uns innerhalb eines menschenlebens zu anderen sternen fliegen werden liegen weit ausserhalb alles was laut unsere stand der wissenschaft möglich wäre. Es gibt kein möglichkeit sich ausserhalb unserem erdatmosphäre mal vernunftig gegen tötlicher kosmischer strahlung zu schützen; nur das alleine macht ein aufenthalt über mehreren jahren in ein raumschiff unmöglich.

Die von mir erwähten sieben miljarden menschen haben in deren bedarf nach ernärhrungsstoffn so viel von der ursprunglicher natur und unrprungliche ekosystemen vernichtet das der erde aus dem ruder ist, und uns schwere klimatologischen änderungen bevor stehen. Grossere klimawandelungen haben in der vergangenheit schon mal 99% aller tierarten auf dem erde ausgerottet - auch wir als menschheit sind gegenüber ausrottung nicht gefreiwart.Ändert sich das klima so das die moderne pflanzen und höheren tierarten nicht überleben können, dann bricht unserem ganzen ernährungskette zusammen, und werden wir einfach als gesammte menschheit verhungern und verschwinden. Dafür brauchen nur die bienen mal aussterben, das wäre schon das ende unserem ernährungskette. Die meisten pflanzenarte würden mit der biene verschwinden, da der biene unentbärlich bei der vortpflanzung von pflanzen ist.. Pflanzenesser sterben damit aus. Damit auch den raubtiere. Und es bleibt uns nichts mehr übrich um uns mit zu ernähern - kein obst mehr, keine gemüse, kein fleisch. Die bienen sind schon ziemlich auf dem weg nach dem aus, zum glück wissen wir jetzt das ein pestizid von Bayer für das massenbienensterben verantwortlich ist, aber es hangt alles immer mehr an einen hauchdunnen draht.
Der erde kam bereits seit fünf miljarden jahren ohne menschen zurecht, und wird auch wohl noch seine weitere verbliebene fünf miljarden jahren ohne menschen zurecht kommen. Aus den verbliebene ein prozent der tierarten der uns überlebt wird der erde sich neu bevolkern. Aber ohne menschen.

Für das wohl der erde wahrscheinlich auch mal besser, wann der grosste verschmutzer auf erden ausstirbt.

Trotzdem wäre es schade.
Ich hoffe noch immer das der mensch den innerem tier, den inneren neanderthaler endlich mal los wird, und als wirklich zivilizierte lebensart den ganzen survival of the fittest lebensstrategie hinter sich lasst, und somit kriege, mobbing, genozid, und den ganzen habgier-wirtschaft der der erde in den abgrund sturtzt. Unsere leistungs- und konsum verhalten, unserem drang zum status und dominanz wird der erde zum verhängnis, und wir werden unserem primitiven instinkten im griff bekommen mussen, oder uns droht das definitive aus. Um zu überleben, müssen wir unseres bauchverhalten abschalten, endlich mal unserem gehirrn benutzen, richtig zum Homo Sapiens Sapiens werden, der wissende mensch, statt nur ein primitiver chimpanzenunterart der meist damit beschäftigt ist zum top-alfatier zu werden..



Tipsler hat geschrieben:
Bugs Bunny ist mir ein Begriff. :D
Duffy Duck, Speedy Gonzales, Calimero, Roadrunner, Schweinchen Dick, Tweety und so weiter und so fort. Kenn ich aus Kindertagen im Fernsehen.
Wäre schön, wenn sich Zeichentrickfilme halten würden und sei es nur in Kurzfilmen, die dann eben vor abendfüllenden Animationsfilmen gezeigt werden. Fände es schade, wenn das ganz verschwinden würde.
Hm, grad kurz was in Wikipedia nachgeschaut und dabei festgestellt, daß ich oben Sylvester vergessen habe und die ganze Zeichentrickschar gedanklich dem falschen Filmstudio zugeordnet habe. Denn ich dachte da an Hanna Barbera und nicht an Warner Brothers.

Zitat:
Er hat geantwortet das er seine filme für SICH macht, und dabei das glück hatte das
es auch ein publikum dafür gibt, damit er davon leben kann.

Es ist ein Geschenk, wenn man so arbeiten kann. Etwas das man gerne macht auch im Beruf machen zu können.


Mein geschmack nach ist es ein der wenigen sachen die ein leben auf diesen sinnlosen scheissplanet noch so halbwegs sinnvoll und ertragbar machen. Zu tun was mann liebt, statt ein ersetzbares rad zu sei einer sinnlosen machinerie die einem nur zum kotzen bringt, und nur den allerreichsten etwas bringt.


Tipsler hat geschrieben:
Zitat:
kommerziellen schrott....

Beruflich vielleicht, aber privat kannst du das doch anders machen.
An deinem Vorbild orientiert, einfach privat so arbeiten, wie du es toll findest und mit etwas Glück damit auch zumindest ein Taschengeld verdienen.
Mir ist aber klar, daß es dazu oft an den Möglichkeiten fehlt, weil man sich selbst da am meisten blockiert. Mir würde es da oft passieren, daß ich in Gedanken ein ganzes Universum hätte, aber auf dem Papier mir einfach nur eine weiße Leere entgegen kommt, weil ich nicht mal einen Punkt so setzen könnte, daß ich damit für mich und meine Ansprücke zufrieden wäre.



Mein vorbild hat seine träume verwirklicht mit aberhunderttausende dollars von Warner Brothers, er hatte sein zum hobby gemachter beruf nie im leben selbst finanzieren können. Nicht mal leidenschafltichen künstler können sich ganz und gar aus dem wirttschaftlichen konventionen zurück ziehen. Chuck Jones' vermieter hat sich bestimmt auch nicht mit den neuesten Bugs Bunny film zufrieden gestelllt, der wollte bestimmt auch seine miete sehen.

Schrott sowohl wie schönes braucht in der filmwelt geld, und sogar C-katerorie filme lassen sich erst über hunderttausende an Euros erstellen. Animations Kurzfilme werden meist aus förderungen gezahlt, und kosten meist zwisschen hundert und zweihundertausend euro. Und jahren an arbeit.

Wie sagt mann es schon? Kunst ist für ein prozent inspiration, und für neunundneunzig prozent transpiration. Die eine prozent ist zwar unentbehrlich, aber meist ist es doch harter arbeit.

Wann man ein kräftiger computer hat, und für mehreren tausenden euros an animationssoftware, könnte man damit in theorie ganz alleine zu hause ein meisterwerk zusammen basteln. Aber auch dann braucht man dafür mehreren jahre, und damit reserven auf der bank um das zu überstehen. Für wenig geld und in wenig zeit kann man nur billiges schlechtes machen. Davon gibts bereits genug auf youtube, die welt braucht mich nicht für noch mehr von den schrott....
Der ausweg wäre ein produzent mit geld um deine sachen zu finazieren - aber produzenten misschen sich für dem geld auch wirklich künstlerisch ein. Mein kumpel hat sein kurzfilm über eiinen produzenten verwirklicht; am ende der produktion hatte er meist noch träume über wie er sein produzenten ermordet. (Produzenten sind vor allem sehr gut drinn alle ursprungliche gute ideeen in ein projekt zu ersätzen mit schlechtem geschmack und volkommenen müll) Es gibt da keine einfache auswege. Und wie immer ist der schlüssel zu freiheit da geld - eigenes geld. (Es ist auch das einzig wirklich wertvolle das man mit geld kaufen kann: freiheit.)


Tipsler hat geschrieben:
Freundinnen und sicherheit


Deinem Animator-Kollegen kann man da nur gratulieren, doch ich vermute mal, daß er das nicht mit knurrendem Magen und der Sorge, wie er über die kommenden Monate kommen soll geschafft hat, sondern behaglich in kreativförderlicher Umgebung.

Ein kunstler ist sich sein existenz nie sicher. Manchmal gibt es das risiko von knurrenden magen.

Mir würde es zumindest so gehen, oder konkreter. Wenn es mir gut geht, habe ich auch eine etwas kreativere Ader. Gehts mir schlecht, kommt da auch nichts.
Und um mich herum sind leider keine Leute, die mich motiveren können.
Selbstmotivation ist da auch eher Selbstblockade und das zieht sich durch viele Lebensbereiche.
Nur trocken Brot? Kommt auf die Perspektive an, aus der man zu ihm blickt, was man dazu schreiben kann.
Ein Künstler ist dann oft noch ein Überlebenskünstler, während jemand ohne kreative Möglichkeit dann böse in der Falle sitzt. Denn nicht umsonst heißt es: "Von reichen Leuten kannst du sparen lernen, von armen Leuten Mitgefühl."
Wer ein leichtes gemütliches Leben hat, hat oft die Möglichkeit Kreativität als Hobby zu nutzen, weil er dann nicht davon abhängig ist. Aber die meisten Menschen können davon nur träumen, weil sie es sich wie du sagst nicht leisten können künstlerisch tätig zu sein.




Eine kreatieve hobby interessiert mich nicht. Trickfilm, comics, etc haben nur ein zweck wann die von ein publikum gesehen werden. Beide sind formen der kommunikation. Hobbies sind sowieso total überwertet. Reiner freizeitsbeschäftigung hat für mich kein al zu hohen wert. Man macht kunst um ein beitrag zu liefern an das kulturerbgut der erde. Alles andere ist vergebene liebesmühe. Freizeitstherapie, wenig mehr.
Sachen die man nur für sich macht haben für mich keine grosse wert.

A propos hobbies.

Persönliche records brechen, persönliche grenzen überwinden nur deswegen das man sich selbst damit ein bisschen steigert ist für mich so etwas von überwertete zeitverschwendung. Sogar topsportrecords sind das. Fast jedes haustier lauft viel schneller als unseren olympiasieger. Für mich völlig uninteressant. Wann so etwas den selbstwertgefühl steigern soll dan ist das selbstwertgefühl auch schwer überwertet, nicht mehr als eine bedeutungslose illusion, basiert auf sinnlose tätigkeiten oder grenzüberschreitungen. Der beste sein in ein aktivität der kein sinn macht interessiert mich nicht. Reiner energie- und zeitverschwendung. Aber das soll jeder für sich entscheiden, wers mag solls machen. Ich finde das zeug nur gesellschaftlich volkommen überbewertet, sicher wo es sport angeht.

Meine meiste hobbies sind deswegen eher passiv. Filme angucken, bücher lesen, museen besuchen - die kunst von anderen betrachten. Das kultererbgut der menschheit geniessen.

Mein wirklicher hobby habe ich zum beruf gemacht. Und meine arbeiten sind von hunderdtausende menschen gesehen worden. Damit es sich auch lohnt.


Tipsler hat geschrieben:
Zitat:
Und so etwas suche ich mir auch für mich.


Hab ja aktuell schon an anderer Stelle geschrieben, daß ich deine Sekretärin für dich als ziemlich ideal ansehe. Ich schätze sie so ein, daß sie aus ihrer Sicherheit heraus auf ihre Weise auch sehr kreativ ist und dich prima ergänzen könnte. Insofern wünsche ich euch beiden alle Chancen die ihr braucht um zueinander finden zu können.


Ich wünsche mich auch sehr ein beziehung mit ihr, habe dennoch häufig angst das wir dazu zu verschieden sind, die gründe dafür hast du früher in mein antwort schon lesen können - deswegen das die prioritäten in unserem leben krass aus einander liegen. Es gibt zwei möglichkeiten´- entweder wir ergänzen uns ideal, oder wir werden einander nur auf dem keks gehen. Eine mitte gibts da wahrscheinlich nicht.

Von allen frauen in dem ich mich die letzten zwanzig jahre verliebt habe, passt sie am wenigsten zu mir. Aber dennoch ist die voraussicht auf ein leben ohne sie fast unerträglich. Na ja, dann soll ich mich doch mal auf einige kompromissen einlassen müssen, falls sie doch interesse an mich hat.



Tipsler hat geschrieben:
Eigene werbefilm


Ich verstehe was du meinst, aber da denkst du in zu großen Dimensionen. Ich ging da nicht von einem Multimillionen-Projekt aus das ein ganzes Filmstudio für Jahre beschäftigt. Sondern mehr von etwas, das du für dich selbst in einem überschaubaren Zeitrahmen kreativ bewältigen kannst. Ohne es abzubrechen, weil du dir selbst nicht zutraust es in deinem Qualitätsniveau hinbekommen zu können.
Es gibt da einen Spruch dazu: "Weniger ist mehr!"
Du denkst da grad an dutzende von Kulissen, unterschiedliche Perspektiven, viele handelnde Figuren mit ausgeprägter Gestik und Mimik. Vergleichbar mit einem Film.
Doch genau diese großen, sehr aufwendigen Produktionen sind aus zeit- und kostengründen längst eine Domäne des dreidimensionalen computeranimierten Films.
Zeichentrick funktioniert aber da, wo Animation zu platt rüber kommen würde.
Gedanklich mehr an Theater orientiert, wo eine möglichst tolle Bildwirkung mit wesentlich einfacheren Mitteln erzielt werden muß.
Oder wenn du es noch mehr reduzierst, landen wir bei Scherenschnitt oder sogar bei Varianten von Daumenkino.
Klar, kommerziell derzeit völlig ohne Chance, aber es geht ja um etwas, das du für dich machst.



Sogar ein film mit wenigen figuren dauert jahren. Ich habe mitgearbeitet an ein kurzfilm einer kumpel von mir. Eine katze, zwei frauen, einfacher zeichenstiel, fünf minuten.

Und fünf JAHRE bevor das ding fertig war. (Ich war davon nur etwa vier monate mit dabei)


Was mir am trickfilm am meisten interessiert ist der darstellung, nicht der grafik. Ich bin viel mehr schauspieler als grafiker. Ich mag auch die meiste Japanische anime-sachen nicht, wo sich nur der mund bewegt, schauspielerei auf ein minimum bleibt und nur die explosionen aufwendig gezeichnet werden. Ich liebe Tom & Jerry, Bugs Bunny, Dschjungelbuch, Rapunzel, Ratatouille, Wallace & Gromit - und die macht man halt nicht mit billigen mitteln. Wo es mir um geht ist gerade die Gestik und Minik, die stehen in mein beruf im mittelgrund, und es ist auch dasjenige wo meine ganze leidenschaft drin steckt, dasjenige womit ich meine figuren leben einhauche. Und für guten darstellung braucht man viele, viele, viele zeichnungen. Oder key-fasen in 3D. Nicht bewegte grafik interessiert mich, aber das zum leben bringen von lebenlose zeichnungen, eine empatischen band kreieren zwischen zeichnungen und publikum, damit ich den figuren mittels körpersprache eine seele verleihe - ein teil meiner eigene seele, das figur ein teil meiner eigener persönlichkeit. Das ist für mich der ganze magie des trickfilms. Wann es dich interessieren würde, kann ich dir das buch Disney Animation, The Illusion Of Life von Frank Thomas und Ollie Johnston empfehlen. Das dreht sich um das thema.

Die serie die ich jetzt betreue wird mit Flash gemacht.
Legetricktechnik mit den computer.
Alles wirkt auch dementsprechend tot und mechanisch.
Nichts Illusion of life, nur linien die sich bewegen.
Wann ich an etwas für mich arbeiten würde, wäre ich da doch um einiges anspruchsvoller.

Du hast recht, ich würde den film für mich machen wollen. Aber trickfilme mit statischer grafik wo sich kaum was bewegt interessieren mich nicht, würde ich also nie für mich machen.


Tipsler hat geschrieben:
Beide selbstverwirklicher.


Du und die Sektretärin leben so ja schon Jahrzehnte. Was noch fehlt sind mehr gemeinsame Stunden und das Gefühl nicht mehr einsam zu sein.


Großvater werden.


Wenn es gelingt, eine Beziehung mit deiner Sekretärin aufzubauen, ist Großvater werden eh für lange Zeit vom Tisch. Das wäre nur dann gekommen, wenn du dich in eine Frau verliebst, die schon erwachsene Kinder hat.

Mit etwas Glück schaffst du es bis zum 50sten geküsst zu werden. :)




So wie sie mir zur zeit wieder aus dem weg geht verzweifele ich da wieder.

Die einzige hoffnung der ich habe, ist das sie sich so verhaltet wie sie sich verhaltet, als eine art von herausforderung, das sie damit hofft irgendwelchen veränderung bei mir zu bewirken. Es würde zusammen passen mit ihren lieblingsbücher, wo frauen männer manipulieren sich in eine gewünschte richtung un zu wandeln

Nur ist es mir nicht klar was sie dann von mir verlangt, und ob ich überhaupt zu ihren erwünschten änderung bereit wäre.

Aber vielleicht ist es alles doch nur einbildung, und geht sie mir bloss aus dem weg deswegen das sie kein kontakt mit mir wünscht. Hat sie tatsächlich kein interesse an mir. Hat sie mir nur um willen der TV serie zurück in der firma gebracht. Sie vermittelt mir schon ganz häufig dem gefühl an keiner ihren kollegen weniger interesse zu haben als an mir, die letzten drei, vier wochen.

Tipsler hat geschrieben:
Anders sein.


Zitat:
Selbst bestimmen wer man ist, und authentisch sein.

Schön wenn man das wirklich so leben kann.
Kollidiert im realen Leben leider oft genug mit den berühmten Sachzwängen.


Und deswegen ziehe ich mich so sehr aus den normalgesellschaft zurück, und umkreiss ich mich am liebsten mit menschen die mit individualität kein problem haben. Künstler, wissenschaftler, intellektuelle. Wann man sich so viel wie möglich unabhängig von der normalgesellschaft macht, hat sie damit auch immer weniger macht über dich. Früher wars sogar tötlich einfach - brav mein steuer bezahlen, und weiter einfach machen worauf ich lust hatte, und meine eigene werte leben. Mein eigenes sozialkreis hat sich daran nicht gestört, und wer sich dran gestört hat, habe ich aus mein sozialkreis gewehrt. So macht mann sich unabhängig.



Tipsler hat geschrieben:
Was ich konkret suche.


Zitat:
Das weiss ich.
Es ist nur kaum zu finden.
Und wann ichs gefunden habe, wollten die mich nicht.

Deine Realität ist da ganz anders als du es dir vorstellst. -> Sekretärin


Mal schauen ob wir es überhaupt auf der reihe kriegen. Momentan laufen wir beiden wieder meist davon, in voller panik.


Tipsler hat geschrieben:
Kompromisbereitheit.


Ein völlig umgekrempeltes Leben, nur damit du eine Beziehung hast, würde ich auch nicht empfehlen. Weil dann wärst du mit Sicherheit nicht mehr selbstbestimmt und authentisch.
Und das würde deiner Beziehung auch nicht gut tun.

Wenn ich mich so umschaue, gibt es die unterschiedlichsten Lebensvarianten.
Und bei einigen Frauen gibts ganz konkret auch keine Kinder, einfach weil diese Frauen sich dazu entschlossen haben lieber ohne Kinder zu leben.
Denn nicht jede Frau wäre eine glückliche Mutter.
Umso schöner, wenn eine Frau mit Kinderwunsch, sich das verwirklichen kann und dann glücklich damit wird.


Die sekretärin will kinder, es ist das wichtigste das sie will, ihren lebenstraum. Ich bin steril mit 49 jahren, da sind vielen türe wie adoption etc bereits verschlossen von wegen zu alt. Wann wir zusammen kommen würden, würde ich mich anstrengen ihren wünsch zu erfüllen, aber mittellos und schon krass alt um vater zu werden sind da keine gute voraussetzungen, da werden jungere stabielen menschen und pärchen bevorzugt. Künstlicher befrüchting, in vitris, das ist alles auch nicht gerade billig, da kann man mit zehntausende euros rechnen. Und auch da werden jungeren pärchen, mit ein stabileres leben, bevorzugt..Für mich wählen wäre für die sekretärin wahrscheinlich bedeuten das sie auf ihren lebenstraum verzichten muss. Da waren unsere chansen vor zehn jahren noch wesentlich besser gewesen. In der mail die sie nach eigener aussage nicht gelesen hat, habe ich mein sterilität erwähnt, also gut möglich das sie sich von den problem bereits bewusst ist.

Aber ich befürchte das ich wohl total die absolute liebe ihrens lebens sein muss bevor sie unter den jetzigen umstände - sehe auch mein letzter Kampfsport beitrag - eine beziehung mit mir anfangen würde. Sie musste da wesentlich grossere kompromisse machen als ich.



Schöne grüsse auch für dich

Non-konformist


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BeitragVerfasst: Mo 24. Feb 2014, 00:26 
Ja, das man nicht bereit ist wegen einer Frau sein ganzes Leben auf den Kopf zu stellen ist ja auch verständlich. Ich behaupte auch mal das wenn man das tuen würde man schnell als uninteressantes Weichei abetan würde. Meine Erfahrung hat mir gezeigt das Frauen eher den kantigen Typen lieben - als jemanden den sie im ersten Moment so nehmen wie er ist und ihn erst nach und nach dahin bringen w sie ihn haben wollen ;)


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BeitragVerfasst: Mo 24. Feb 2014, 12:01 
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Würde bei mir nur bedingt gelingen, in kleinen praktischen sachen würde
ich mich ohne weiteres anpassen, aber in den großeren sachen im
leben war ich immer sehr veränderungsungsresistent....

Jemanden die versuchen würde mir ein Ottonormalverbraucherjob
rein zu zwingen von wegen den großeren finanziellen sicherheit,
oder die versuchen würde mir zurück in die Kirche zu kriegen,
hätte da bei mir nicht so viel chancen.... :)


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