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 Betreff des Beitrags: Beziehungsanbahnung für ABs Ü35
BeitragVerfasst: Do 8. Dez 2016, 11:39 
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Erfahrener Schreiber

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Hallo,
nach langem mal wieder ein Versuch, das Forum neu zu beleben.

Durch den Austausch mit verschiedenen Betroffenen sind wir gemeinsam auf ein Thema gekommen, die in anderen Foren und auch in der Pickup-Community nicht getrennt
betrachtet wird.

Wie unterscheidet sich die Kennenlernphase von jungen Menschen von der Kennenlernphase ab 35.
Eine Vielzahl von Ratgebern, vielen in der PU-Literatur und auch viele Themen in den AB-Foren gehen davon aus, daß es allgemeingültiges Verhalten gibt, was unabhängig vom Alter
zu sehen ist.

Dem ist aus meiner Sicht aber nicht so. Natürlich gibt es Eigenschaften, die für Frauen jeden Alters attraktiv sind und Männer in jedem Alter attraktiv machen.
Aber es verändert sich auch einiges.

Viele ABs haben z. B. Eigenschaften, die sie in jungen Jahren eher bei der Partnersuche behindern, wie z. B. eine ruhige Art, kein Interesse an Diskotheken, vielleicht auch Übergewicht etc.
Mit zunehmender Reife werden Frauen aber auch tiefsinniger und ihnen werden innere Werte und Beständigkeit wichtiger als reiner Spaß und die Frage, ob sie mit ihrem Partner angeben können oder nicht (die Fremdorientiertheit lässt nach).

Außerdem haben Frauen auch mit den Jahren mehr Lebenserfahrung gesammelt und reagieren dadurch auch in vielen Situationen anders und oft auch gelassener.
Männer werden erstmal mit dem Alter attraktiver, bei Frauen gilt das Klischee dass sie weniger attraktiv je älter sie werden.
Das ist nicht meine Meinung, ich finde Frauen mit etwas mehr Lebenserfahrung viel attraktiver und kann mit jungen Mädels nichts anfangen.


Trotzdem steigt dadurch erstmal die Attraktivität von Männern Ü35 bei Frauen Ü35. Abgesehen davon sind viele Männer schon vom Markt, so daß die Konkurrenz auch nicht mehr so groß ist.

Auf der anderen Seite haben Normalos natürlich mit den Jahren auf Erfahrungen gesammelt und auch vergebene Männer haben mehr Erfahrung im Umgang mit Frauen.
ABs dagegen haben sich in dem Punkt nicht weiterentwickeln können und sind dadurch, was bestimmte Sozialkompetenzen angeht nicht auf dem Niveau, was Frauen in dem Alter erwarten (können). Dieser Punkt darf natürlich nicht unterschätzt werden, da es in diesem Alter den Frauen wesentlich mehr um Souveränität geht als in jungen Jahren.
Insofern ist ein kongruentes Auftreten jetzt viel wichtiger, als erlernte Reaktionen auf bestimmtes Verhalten von Frauen. Das macht es leichter, weil man nicht soviel denken oder auswendig lernen muss, es wird aber schwerer, weil man das Verhalten, was man zeigen will, verinnerlichen muss.

Dies erstmal als grundlegende Analyse als Arbeitshypothese.
Was kann man jetzt damit anfangen:

Zunächst muss diese Analyse noch diskutiert und erweitert werden.


Im nächsten Schritt muss es darum gehen, das eigene Auftreten nicht über den Kopf zu steuern, nicht zu überlegen, was mache ich in welcher Situation, sondern
eine innere Haltung zu entwickeln, die es ermöglichst, entspannt und sicher mit Frauen zu kommunizieren und die eigenen Wünsche und Erwartungen verbal und nonverbal
deutlich zu machen. Hierfür ist sicherlich auch viel Übung notwendig, aber nicht in intellektueller Sicht. Es geht nicht um Nachdenken, sondern mehr um das Spüren nach innen.
Das Bauchgefühl muss trainiert werden, der Rest kommt dann mehr oder weniger von selbst. Hat man herausgefunden, wie sich bestimmte Situationen, Handlungen, Reaktionen anfühlen müssen, damit es stimmig ist, ergibt sich das Gespräch und die Handlungen von allein.

Typisches Beispiel: Der typische AB erkennt normalerweise keine Flirtsignale. Also liest er sich Bücher durch und lernt die Flirtsignale von Frauen auswendig.
Erkennen wird er sie aber oft trotzdem nicht, weil er in dem Moment, in dem so ein Signal kommt nichts spürt und deswegen auch nicht unmittelbar reagieren kann. Im allgemeinen wird er unsicher sein, ob er das Signal überhaupt richtig gedeutet hat und wird, wenn überhaupt zeitverzögert und unbeholfen reagieren. Dann ist das Verhalten nicht mehr stimmig mit dem Verhalten des Gegenüber. Die Frau wird sofort spüren, das die Reaktion nicht aus dem Inneren kommt, sondern ein bewusstes Verhalten ist.

Diesen Beitrag habe ich bewusst in den Bereich "Lösungswege" gestellt, weil sich aus dieser theroretischen Diskussion heraus ein praktischer Lösungsweg ergeben soll.
Ich hoffe, ich habe nicht zu wirr geschrieben und es ist nachvollziehbar, sonst überarbeite ich den Text nochmal.



LG Thomas


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Do 8. Dez 2016, 11:39 


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BeitragVerfasst: Sa 10. Dez 2016, 18:34 
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Neuling

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Hallo *

ich bin jetzt neu angemeldet und habe noch keinen Vorstellungsthread gestartet. Einige kennen mich vielleicht vom AB-Treff.

Ich will mal dazu ein paar spontane Gedanken äußern:

Ddorf hat geschrieben:
Mit zunehmender Reife werden Frauen aber auch tiefsinniger und ihnen werden innere Werte und Beständigkeit wichtiger als reiner Spaß und die Frage, ob sie mit ihrem Partner angeben können oder nicht (die Fremdorientiertheit lässt nach).

Ob das stimmt, kann ich mangels Erfahrung nicht sagen. Es klingt aber so, dass es mit zunehmendem Alter für Männer leichter würde, an eine ungefähr gleichaltrige Frau ranzukommen.

Ddorf hat geschrieben:
Auf der anderen Seite haben Normalos natürlich mit den Jahren auf Erfahrungen gesammelt und auch vergebene Männer haben mehr Erfahrung im Umgang mit Frauen.
ABs dagegen haben sich in dem Punkt nicht weiterentwickeln können und sind dadurch, was bestimmte Sozialkompetenzen angeht nicht auf dem Niveau, was Frauen in dem Alter erwarten (können). Dieser Punkt darf natürlich nicht unterschätzt werden, da es in diesem Alter den Frauen wesentlich mehr um Souveränität geht als in jungen Jahren.

Naja, Lebens- und Beziehungserfahrung habe ich mittlerweile reichlich. Notwendig aber nicht hinreichend.

Ddorf hat geschrieben:
Das Bauchgefühl muss trainiert werden, der Rest kommt dann mehr oder weniger von selbst. Hat man herausgefunden, wie sich bestimmte Situationen, Handlungen, Reaktionen anfühlen müssen, damit es stimmig ist, ergibt sich das Gespräch und die Handlungen von allein.

Typisches Beispiel: Der typische AB erkennt normalerweise keine Flirtsignale. Also liest er sich Bücher durch und lernt die Flirtsignale von Frauen auswendig.
Erkennen wird er sie aber oft trotzdem nicht, weil er in dem Moment, in dem so ein Signal kommt nichts spürt und deswegen auch nicht unmittelbar reagieren kann. Im allgemeinen wird er unsicher sein, ob er das Signal überhaupt richtig gedeutet hat und wird, wenn überhaupt zeitverzögert und unbeholfen reagieren. Dann ist das Verhalten nicht mehr stimmig mit dem Verhalten des Gegenüber. Die Frau wird sofort spüren, das die Reaktion nicht aus dem Inneren kommt, sondern ein bewusstes Verhalten ist.

Einwand: Gerade männliche ABs haben nach meiner Einschätzung oft wirklich noch nie Flirtsignale von einer Frau bekommen, auf die man aufbauen könnte. Ich bekomme auch keine, da es mir zur Zeit ziemlich schlecht geht, und kann auch überhaupt nicht Interesse der Frau an mir wecken.

Als Beispiel für den Umgang mit Frauen lange vor Flirten, muss man wohl gucken, z.B. ob sie überhaupt Lust hat, das Gespräch nach dem ersten "Hallo" fortzusetzen. Die Idee, mit dem spontanen Erfühlen der Signale verstehe ich und befürworte sie auch. Und das geht nicht ohne viel praktische Übung. Das ist wie beim Fremdsprachen lernen.

Ich freue mich auf eine Diskussion hier und hoffe, dass noch ein paar Leute hinzu kommen.


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BeitragVerfasst: So 11. Dez 2016, 15:31 
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Hallo,

e-schredder hat geschrieben:
Ddorf hat geschrieben:
Mit zunehmender Reife werden Frauen aber auch tiefsinniger und ihnen werden innere Werte und Beständigkeit wichtiger als reiner Spaß und die Frage, ob sie mit ihrem Partner angeben können oder nicht (die Fremdorientiertheit lässt nach).


Ob das stimmt, kann ich mangels Erfahrung nicht sagen. Es klingt aber so, dass es mit zunehmendem Alter für Männer leichter würde, an eine ungefähr gleichaltrige Frau ranzukommen.

Natürlich ist das immer statistisch zu sehen. Es gibt auch Frauen Ü40, denen es nur um Äußerlichkeiten und/oder nur um Sex geht. Die lasse ich bei der ganzen Betrachtung dezent weg, weil ich davon ausgehe, daß es hier nicht darum gehen soll, möglichst viele Frauen flachzulegen, sondern eine Beziehung zu finden (mehr oder weniger langfristig, aber zumindest keinen ONS). Generell sehe ich es aber auf jeden Fall so, daß es Männern im höheren Alter leichter fällt. Zumal die Frauen auch nicht mehr so wählerisch sind/sein können.
[/quote]



e-schredder hat geschrieben:
Ddorf hat geschrieben:
Das Bauchgefühl muss trainiert werden, der Rest kommt dann mehr oder weniger von selbst. Hat man herausgefunden, wie sich bestimmte Situationen, Handlungen, Reaktionen anfühlen müssen, damit es stimmig ist, ergibt sich das Gespräch und die Handlungen von allein.

Typisches Beispiel: Der typische AB erkennt normalerweise keine Flirtsignale. Also liest er sich Bücher durch und lernt die Flirtsignale von Frauen auswendig.
Erkennen wird er sie aber oft trotzdem nicht, weil er in dem Moment, in dem so ein Signal kommt nichts spürt und deswegen auch nicht unmittelbar reagieren kann. Im allgemeinen wird er unsicher sein, ob er das Signal überhaupt richtig gedeutet hat und wird, wenn überhaupt zeitverzögert und unbeholfen reagieren. Dann ist das Verhalten nicht mehr stimmig mit dem Verhalten des Gegenüber. Die Frau wird sofort spüren, das die Reaktion nicht aus dem Inneren kommt, sondern ein bewusstes Verhalten ist.


Einwand: Gerade männliche ABs haben nach meiner Einschätzung oft wirklich noch nie Flirtsignale von einer Frau bekommen, auf die man aufbauen könnte. Ich bekomme auch keine, da es mir zur Zeit ziemlich schlecht geht, und kann auch überhaupt nicht Interesse der Frau an mir wecken.

Als Beispiel für den Umgang mit Frauen lange vor Flirten, muss man wohl gucken, z.B. ob sie überhaupt Lust hat, das Gespräch nach dem ersten "Hallo" fortzusetzen. Die Idee, mit dem spontanen Erfühlen der Signale verstehe ich und befürworte sie auch. Und das geht nicht ohne viel praktische Übung. Das ist wie beim Fremdsprachen lernen.

Das sehe ich gar nicht als Einwand: Im Ergebnis sind wir einer Meinung. Der typische männliche Ab kann keine Flirtsignale erkennen und nicht auf Flirtsignale überzeugend reagieren.
Das Wecken von Interesse läuft ja im Prinzip auch über Flirtsignale, insofern ist es eigentlich egal, ob man auf Signale reagiert oder diese direkt selber setzt.
Dein Beispiel ist gut: Es gibt ja auch Signale, die vor den eigentlichen Flirtsignalen kommen. Also z. B. ob das Gespräch weitergehen soll. Dafür gilt aber nämliches. Insgesamt ist es einfach wichtig, nonverbale Signale erkennen zu können und im Gespräch die Meta-Ebene zu verstehen.
Im übrigen hast Du recht: Es geht nur mit viel praktischer Übung. Aber es ist ja immer die Frage, ob das Üben anstrengend und quälend ist oder ob man das so spielerisch gestalten kann, daß das Üben selbst schon Spaß macht und das Selbstbewusstsein stärkt. Ist bei Fremdsprachen ja nicht anders. Wenn ich zu Hause am Schreibtisch Vokabeln pauke, ist das langweilig, wenn ich mich nach kurzer Zeit schon mit Muttersprachlern treffe, evtl. noch im Ausland, ist es eine ganz andere Erfahrung, von der man auch profitiert, wenn man die Sprache letztendlich nicht perfekt beherrscht.

LG Thomas


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BeitragVerfasst: Fr 16. Dez 2016, 21:31 
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Ddorf hat geschrieben:
Der typische männliche Ab kann keine Flirtsignale erkennen und nicht auf Flirtsignale überzeugend reagieren.

Hallo,

anders als geplant warte ich nun doch nicht, sondern schreib gleich was dazu. Denn der Thread ist klasse.
Mir kommt das manchmal vor, wie wenn ABs im dichten Nebel unterwegs sind und allenfalls die massivsten Flirtsignale mitbekommen, oder eben erst, wenn sie quasi mit der Frau zusammenstoßen, weil sie urplötzlich aus dem Nebel auftaucht. Daß man da dann nicht adäquat reagieren kann ist logisch.
Also erstmal den Nebel lichten, um schon bisschen eher mitzubekommen, daß vielleicht Interesse von der Frau aus vorhanden sein könnte.

Übrigens, willkommen e-schredder. Schön daß du dich beteiligst.

Schönes Wochenende
Tipsler


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BeitragVerfasst: Mo 19. Dez 2016, 17:31 
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Hallo,
Du hast es aus meiner Sicht gut auf den Punkt gebracht.

Ich glaube aufgrund von mehreren langen Gesprächen mit e-schredder, das gerade für ältere ABs erstmal ein kompletter Paradigmenwechsel notwendig ist.
Bei Gesprächen geht es nur zu 20% um den Gesprächsinhalt, 80% sind nonverbal.
Deswegen macht es eigentlich keinen Sinn, sich Inhalte, Routinen oder passende Formulierungen anzueignen. Solange man nur mit Worten hantiert und sich selbst darin perfektioniert, was man in welcher Situation sagen kann, welches Intro man wählt, wie man geführte Gespräche in bestimmte Richtungen leitet etc., trainiert man nur an den 20% herum.
War man vorher z. B. bei 10% und perfektioniert seine Texte, kommt man im besten Fall an die 20% heran, aber die restlichen 80% liegen im Nebel (um bei Deinem Beispiel zu bleiben).

Deswegen macht es aus meiner Sicht Sinn, erstmal komplett auf Inhalte und Ziele zu verzichten und erstmal rein an den emotionalen und nonverbalen Elementen zu arbeiten.
Alle Erwartungen zunächst mal wegzulassen, alle Ziele, kein Üben mehr in bestimmte Richtungen.
Sondern allein Kontakt zu Frauen zu knüpfen in normalen Gesprächen, möglichst in Gruppen, um mehr als eine Frau im Umkreis zu haben
und dann nur in sich hineinhorchen, wie sich bestimmte Dinge anfühlen. Also komplett weg von der Beobachtung der Frauen, komplett den
Fokus wegnehmen vom Gegenüber und von allem Intellektuellem.

Viel wichtiger ist erstmal der Fokus nach innen. Also ganz normal reden oder einfach nur dabei sein und in sich hineinhorchen.
Meiner Meinung nach hat ja jeder Mensch erstmal ein funktionierendes Bauchgefühl, was irgendwann mal überdeckt wurde durch intellektuelle Weisheiten oder Erziehungsfehler o. ä..
Und um da den Kontakt wieder herzustellen, muss man sich erst selber kennenlernen.
Im zweiten Schritt kann man dann wieder ein wenig herumprobieren, mal dies oder jenes sagen oder tun und dann dabei wieder beobachten, wie sich anfühlt. Dadurch bekommt man ein Gespür, was richtig oder falsch ist.
Das Bauchgefühl reagiert ja auch auf das Gegenüber. Das bedeutet, wer in sich hineinhorcht und den Kontakt hat, bekommt nicht nur seine eigenen Emotionen zu spüren, sondern durch die Reaktion des eigenen Körpers auf die Aktion der Frau gegenüber auch automatisch etwas über den Zustand der Frau mitgeteilt. Und das ohne viel Auswendiglernen von Signalen o. ä.
Und viel schneller und direkter.

Klingt sicherlich erstmal schwer verständlich, aber es geht gar nicht um Verstehen, sondern um Fühlen. Das ist aus meiner Sicht vor allem für ältere ABs die größte Hürde (aus Unkenntnis). Gleichzeitig aber auch etwas, was man relativ leicht (wenn man den Zeitfaktor außer Acht lässt), lernen kann, weil man das sowieso schon in sich trägt.
Das ist dann die Basis für einen neuen Kontakt zu Frauen.
Der ganze intellektuelle Überbau mit PU etc, ist dann vermutlich schon nicht mehr nötig, solange man nur die eine Frau für eine Beziehung sucht und nicht ständig ONS haben will.
Soweit erstmal ganz unkonkret und ohne Beispiele oder Lösungsvorschläge zur Diskussion gestellt.

LG Thomas


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BeitragVerfasst: Sa 14. Jan 2017, 16:52 
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Hallo Ddorf,

erstmal ein gutes Jahr 2017, das ja inzwischen schon nicht mehr ganz so neu ist.

Zitat:
Deswegen macht es eigentlich keinen Sinn, sich Inhalte, Routinen oder passende Formulierungen anzueignen. Solange man nur mit Worten hantiert und sich selbst darin perfektioniert, was man in welcher Situation sagen kann, welches Intro man wählt, wie man geführte Gespräche in bestimmte Richtungen leitet etc., trainiert man nur an den 20% herum.

Wenn es nur um die Inhalte dessen geht, was da gelernt wird, hast du recht.
Ich seh das inzwischen als ein Versuch durch etwas handhabbares den Männern ein kleines Stück Sicherheit zu geben, an dem sie sich festhalten können.
Geführte Gespräche kommen mir eh wie ein Widerspruch in sich vor, weil ja niemand so reden kann, daß zu 100% sicher ist, daß genau eine vorgesehene Antwort kommt.
Außer bei JA/NEIN-Fragen und da selbst da kann es Überraschungen geben, die einen vorgeplanten Gesprächsverlauf komplett über den Haufen werfen.

Zitat:
erstmal rein an den emotionalen und nonverbalen Elementen zu arbeiten.

Hast du da Beispiele dafür?

Zitat:
Viel wichtiger ist erstmal der Fokus nach innen.

Wäre schön zu lesen, wie du dir das vorstellst.

Zitat:
Das ist dann die Basis für einen neuen Kontakt zu Frauen.

Klingt sehr interessant. Wobei ja viele noch gar keinen Kontakt zu Frauen haben.
Und wenn man Kontakte hat, dann eher oberflächliche, die eher distanziert sind.
Vor paar Tagen sah ich einen alten Film mit Jodie Foster. Sie spielt darin eine junge Frau die von einem Selbstdarsteller beeindruckt auf einem Rummelplatz anfängt zu arbeiten und mit ihm und der Gruppe durchs Land tingelt.

Baff war ich bei der Szenenfolge:
Erst sahen sie sich von weitem. Erst beim zweiten Aufeinandertreffen hatten sie überhaupt die Chance miteinander ins Gespräch zu kommen. Und entweder gleich nach der Szene oder nach einem weiteren Treffen wurde übergeleitet zu dem "morgen danach", wo sie in seinem Bett liegt und die Beiden sich unterhalten.
Dabei beschließen sie, daß sie mit der Gruppe mitfährt, weil sie die Kleinstadt in der sie lebt hinter sich lassen will.

Der Film dürfte aus den frühen 80ern sein und einerseits das mit nonverbaler Kommunikation bestätigen, als auch viele verblüffen, weil es so locker für beide auf eine Beziehung hinauslief.
Und das obwohl sie sich kaum kannten. Klar bisschen ist es dem Drehbuch geschuldet, das ja voran kommen will, aber vergleichbares kann man im realen Leben auch erleben.
Außer man tut sich schwer und weiß nicht wie das klappen kann. Und genau solche Menschen sind dann voll Baff, weil genau das Zwischendrin von Kennenlernen hin zur Beziehung ausgeblendet bleibt.

Schönes Wochenende
Tipsler


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BeitragVerfasst: Do 19. Jan 2017, 10:35 
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Hallo Tipsler,
Dir ebenfalls ein Frohes Neues Jahr nachträglich!
Tipsler hat geschrieben:
Wenn es nur um die Inhalte dessen geht, was da gelernt wird, hast du recht.
Ich seh das inzwischen als ein Versuch durch etwas handhabbares den Männern ein kleines Stück Sicherheit zu geben, an dem sie sich festhalten können.

Genauso sehe ich das auch. Bei diesen erlernbaren Routinen geht es nicht um die Frauen oder um den Inhalt der Routinen, sondern rein darum, den Männern dabei zu helfen, selbstbewusster rüberzukommen. Also im Prinzip ein Placebo, was aber tatsächlich funktioniert. Zumindest in Grenzen.




Zitat:
Zitat:
erstmal rein an den emotionalen und nonverbalen Elementen zu arbeiten.

Hast du da Beispiele dafür?

Na z. B. erstmal nur an der Art arbeiten, wie man mit Frauen spricht. Keinen Druck in irgendeine Richtung machen, sondern z. B. auf die eigene Betonung oder den Stimmklang achten.
Oder auf die eigene Körpersprache achten.
Dabei aber noch nicht versuchen, diese zu verändern, sondern nur wahrnehmen.
Im nächsten Schritt dann versuchen wahrzunehmen, wie die Reaktion der Frau auf bestimmte Betonungen oder die Stimmhöhe oder bestimmte Bewegungen sind. Alles nur als Beobachtungsaufgabe. Keine Analyse, kein Versuch, etwas zu verändern. Das kommt später.



Zitat:
Zitat:
Viel wichtiger ist erstmal der Fokus nach innen.

Wäre schön zu lesen, wie du dir das vorstellst.

Wie gerade beschrieben, erstmal nur in sich selbst hineinspüren, ohne zu überlegen, wo das hinführt, wie das ankommt etc. Die Frau gegenüber ist erstmal nur da, ohne, das Du irgendwas bewirken musst.
Selbst wenn sie wegläuft, spürst Du erstmal nach innen, wie Du Dich gefühlt hast, was Du gemacht hast, wie Du geredet hast....


Zitat:
Klingt sehr interessant. Wobei ja viele noch gar keinen Kontakt zu Frauen haben.
Und wenn man Kontakte hat, dann eher oberflächliche, die eher distanziert sind.

Erstmal spielt es ja keine Rolle, ob der Kontakt oberflächlich oder distanziert ist. Es geht ja erstmal um
die Wahrnehmung. Erst im dritten Schritt, nachdem man sich selbst genau wahrnehmen kann und die Frau auf einer emotionalen Ebene wahrnehmen kann, kann man versuchen, sein eigenes Verhalten zu verändern, dabei spüren, wie man sich fühlt, dann spüren, wie die Frau sich fühlt und dadurch dann zu erkennen, wie man die Gesamtsituation durch bestimmte Gesten, Stimmlagen etc. beeinflussen kann.
Die einzige Voraussetzung ist, daß man sich um Kontakte bemüht. Das kann aber auch genauso gut im Supermarkt an der Fleischtheke und an der Kasse sein. Oder bei einem Beratungsgespräch im Reisebüro etc. Die Kontakte sind leicht zu bekommen, man muss die Situationen nur schaffen.


Zitat:
Vor paar Tagen sah ich einen alten Film mit Jodie Foster. Sie spielt darin eine junge Frau die von einem Selbstdarsteller beeindruckt auf einem Rummelplatz anfängt zu arbeiten und mit ihm und der Gruppe durchs Land tingelt.

Baff war ich bei der Szenenfolge:
Erst sahen sie sich von weitem. Erst beim zweiten Aufeinandertreffen hatten sie überhaupt die Chance miteinander ins Gespräch zu kommen. Und entweder gleich nach der Szene oder nach einem weiteren Treffen wurde übergeleitet zu dem "morgen danach", wo sie in seinem Bett liegt und die Beiden sich unterhalten.
Dabei beschließen sie, daß sie mit der Gruppe mitfährt, weil sie die Kleinstadt in der sie lebt hinter sich lassen will.

Der Film dürfte aus den frühen 80ern sein und einerseits das mit nonverbaler Kommunikation bestätigen, als auch viele verblüffen, weil es so locker für beide auf eine Beziehung hinauslief.
Und das obwohl sie sich kaum kannten. Klar bisschen ist es dem Drehbuch geschuldet, das ja voran kommen will, aber vergleichbares kann man im realen Leben auch erleben.
Außer man tut sich schwer und weiß nicht wie das klappen kann. Und genau solche Menschen sind dann voll Baff, weil genau das Zwischendrin von Kennenlernen hin zur Beziehung ausgeblendet bleibt.

Im Film muss es ja nicht realistisch zugehen, deswegen würde ich die Szene jetzt nicht unbedingt als Beispiel nehmen. Trotzdem gibt es solche Situationen natürlich, wo es durch die nonverbale Kommunikation sehr schnell gehen kann. Das nachzuahmen muss aber nicht das Ziel sein. Erstmal kleinere Brötchen backen.



LG Thomas


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BeitragVerfasst: Mo 23. Jan 2017, 14:29 
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Erfahrener Schreiber

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altersnachweis: ja.
Zitat:
Im Film muss es ja nicht realistisch zugehen, deswegen würde ich die Szene jetzt nicht unbedingt als Beispiel nehmen.

Stimmt, da hast du recht. Mir fiel die Szene deshalb auf, weil der Typ eben so diesem PU-Idealtypen entspricht.
Auffällig, ichbezogen, tricksend und rasch ins Bett mit der Zielperson.

Wobei ich die hier gemeinte Ichbezogenheit von dem was du beschreibst unterscheiden würde.
Deine Beschreibung ist mehr die eigenen Verhaltensweisen ergründen und kennenlernen.


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BeitragVerfasst: Do 26. Jan 2017, 08:08 
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Erfahrener Schreiber

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altersnachweis: ja.
Genau, es geht nicht um Egoismus oder eine Konzentration auf die eigenen Bedürfnisse, sondern erst darum, die eigenen Reaktionen und Emotionen wahrzunehmen (dann später auch in Flirtsituationen) und dann die Beobachtung nach außen zu richten. Danach erst beides verbinden und daraus dann im letzten Schritt Handlungskonzepte abzuleiten.
Ich frage mich bloß, ob man das mithilfe einer Beschreibung als Text selber alleine lernen kann oder ob man wirklich einen persönlichen Coach braucht, der in den Übungs-Situationen oder direkt im Anschluss ein Gespräch darüber führt und auf Dinge hinweist.

LG Thomas


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BeitragVerfasst: Fr 27. Jan 2017, 15:25 
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Neuling

Registriert: Sa 10. Dez 2016, 13:33
Beiträge: 6
altersnachweis: ja.
Ddorf hat geschrieben:
Genau, es geht nicht um Egoismus oder eine Konzentration auf die eigenen Bedürfnisse, sondern erst darum, die eigenen Reaktionen und Emotionen wahrzunehmen (dann später auch in Flirtsituationen) und dann die Beobachtung nach außen zu richten. Danach erst beides verbinden und daraus dann im letzten Schritt Handlungskonzepte abzuleiten.

Würde es auch etwas bringen, bevor man selbst aktiv wird, Gespräche Dritter zu hören / lesen und zu analysieren / nachempfinden, was die Beteiligten empfinden mögen? Als Nichtflirter wäre ich in einer Flirtsituation eher reizüberflutet, so dass eine Wiederholung des Gesprächs (Dritter) in Zeitlupe nötig wäre.

Böse gesagt, vielleicht würde ich Smalltalk / Flirts auch schlicht als langweilig empfinden. Ich kann es nicht genau sagen, weil ich da schon zu lange raus bin, ohne jemals richtig dabei gewesen zu sein. Kein guter Start für egal was.

Ddorf hat geschrieben:
Ich frage mich bloß, ob man das mithilfe einer Beschreibung als Text selber alleine lernen kann oder ob man wirklich einen persönlichen Coach braucht, der in den Übungs-Situationen oder direkt im Anschluss ein Gespräch darüber führt und auf Dinge hinweist.

Es könnte auch ohne Coach gehen, wenn man einen guten Text hat mit konkreten Beispielen. Ein Coach ist wahrscheinlich immer viel besser. Ich fand bei Mystery gut, dass er einige Beispiele zur Illustration seiner Techniken verwendet hat. Nachmachen ist trotzdem unverändert schwer.

@Tipsler: Grüße an dich!


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