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 Betreff des Beitrags: Zwischenschritte
BeitragVerfasst: So 19. Aug 2012, 11:15 
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Hallo,
auf Anregung von Tipsler hier:
http://www.loveshy.de/80853793nx31280/anonymes-forum-f21/bin-verliebt-weiss-aber-nicht-wie-ich-es-ihr-sagen-soll-t609.html#p15725

möchte ich versuchen, die Zwischenschritte zu beleuchten.
Eine Liste dazu, wie die Reihenfolge normalerweise ist, kann man auch im Internet finden, ich schreibe aber jetzt rein subjektiv.
Dadurch wird das ganze natürlich nicht allgemeingültig, aber da ich auch eher zu den ruhigen Menschen gehöre, die eher zurückhaltend sind, passt das hier im Forum vielleicht besser, da ich die meisten hier ja auch nicht so forsch bei Frauen bzw. Männern sind.

Ich selbst hatte meine erste Beziehung mit knapp 16 und danach noch einige weitere, die letzte begann vor etwa 4 Jahren.
Die Abläufe der Beziehungsanbahnung, die Umstände und das Alter waren jedes Mal anders, daher kann man wohl kein Skript schreiben, wie es abzulaufen hat, sondern muss individuell auf die Situation reagieren. Auch die Geschwindigkeit war bei mir immer sehr unterschiedlich.
Daher versuche ich jetzt nicht, die einzelnen Umstände zu beschreiben, sondern mich etwas allgemeiner zu halten.

Zunächst ist da natürlich das Kennenlernen selbst. Da spielt es aus meiner Sicht keine große Rolle, wo man sich kennenlernt. Ich hatte schon Glück im Internet, bei Hobbies und bei der Arbeit.
Nach meiner Erfahrung ist es sinnvoll, genau auf Signale zu achten und "Brücken" zu bauen.
In den AB Foren wird ja meist behauptet, daß Frauen kein Interesse zeigen und man hinterherlaufen muss, bis sie einem irgendwann ihre "Gunst schenken". Das stimmt zumindest aus meiner Erfahrung nicht. Ich habe eigentlich immer deutliche Signale bekommen (nachdem ich erstmal kapiert habe, wie man sie erkennt) und die Frauen haben immer auch mal eigenständig den nächsten Schritt gemacht. Schlechte Erfahrungen habe ich mit dem "Nachlaufen" gemacht, da wird man eher ausgenutzt und hat eh keine Chance.

Mit Abwarten, bis der nächste Schritt kommt und dann entweder selbst den Schritt machen oder eine Brücke anbieten, kommt man also auf jeden Fall weiter. Dann muss man sich auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und einen brüsken Korb riskieren.
Bei direkten Fragen bekommt man meist eher eine Abfuhr, als wenn am Anfang das Interesse eher im nebligen belässt.

Etwas konkreter zu den Schritten: Nach dem Kennenlernen sollte man auf jeden Fall erstmal eine Weile reden, egal ob in persönlichen Treffen oder Mails, Telefon etc. Dabei kann man den Partner abchecken und wird natürlich auch selber ausgehorcht, ob die Einstellungen und Lebensumstände passen.

In dieser Phase sollte man aber schon auf Signale achten, ob grundsätzliches Interesse signalisiert wird. Noch kein Interesse an einer Beziehung, näherem Körperkontakt oder Sex, sondern einfach Interesse an der Person und Flirtsignale, die zeigen, daß es nicht um die Kumpelschiene geht. Im Gegenzug muss man natürlich ebenfalls dezente(!) Signale senden. Nicht zu deutlich natürlich, sondern es muss zu den Signalen des Gegenüber passen. Hilfreich ist es gerade hier, genau zuzuhören, weil Frauen meist erzählen, sie am besten verführt werden können, welche Blumen sie sich wünschen, wie sie sich die weiteren Schritte vorstellen und so.
Natürlich nicht direkt, sondern es wird in Geschichten verpackt etc. Man darf natürlich auch durch indirektes Nachfragen Interesse daran zeigen. Das macht es deutlich leichter, für die nächsten Treffen und das sind die ersten Brücken, die gebaut werden.
Erzählt eine Frau z. B., daß sie es sehr romantisch findet, Tulpen zu bekommen, sollte man bei einem der nächsten Treffen Tulpen mitbringen. Das erzeugt meist einen sehr starken Effekt, weil es echtes Interesse zeigt und vor allem erkennen lässt, daß man zuhört, was bei Männern wohl nicht so häufig vorkommt. Abgesehen davon muss man es sich ja nicht unnötig schwer machen. Wenn die Frau schon erzählt, wie sie sich die weiteren Schritte vorstellt, muss man sich anstrengen, um unbedingt was eigenes zu erfinden, was vielleicht gar nicht ankommt. Direktes Kopieren von Vorgängern (wenn sie davon erzählt) sollte man aber auch vermeiden. Eine eine Note sollte schon dazukommen.


Körperkontakt darf es natürlich geben, wenn man zwischendurch mal den Partner am Arm berührt, oder sich zum Abschied drückt.
Wer das kann, sollte das sicherlich machen. Ich selber bin da viel zu zurückthaltend und warte bei diesem Schritt immer, bis die Frau damit anfängt. Das hat mir immer Punkte eingebracht, weil Frauen es (zumindest bei ernsthaften Beziehungen) mögen, wenn der Mann keinen Druck macht (meine persönliche Erfahrung, die nicht auf alle zutreffen mag).

Wenn das mal nicht passiert, weil die Frau auch zurückhaltend ist oder unsicher, lenke ich bei einer passenden Gelegenheit (romantisches Dunkel oder allein zu Hause) das Gespräch auf körperliche Dinge. Das kann Wellness sein, Sauna, Massage etc.
Wenn eine Frau Interesse hat, springt sie darauf an, weil das eine passende Brücke ist.
Ich kann z. B. ganz gut massieren und habe mich mal gezielt mit Handmassage beschäftigt, weil das nicht zu intim ist und ggf. auch in einem Restaurant o. ä. gemacht werden kann.
Die Hand hat man dann schon mal und dann ist es relativ leicht, auf eine richtige Massage umzulenken (ggf. bei einem anderen Termin. Wie schon gesagt, es darf langsam gehen, solange man das Interesse deutlich aber dezent zeigt).

Die nächsten Schritte müssen nicht mehr so ausführlich geschrieben werden, weil diese sich mehr oder weniger automatisch ergeben.
Körperkontakt ist irgendwie entstanden (siehe z. B. letzten Absatz), Hand in Hand gehen sollte akzeptiert werden und
dann ergibt sich der erste Kuss. Auch da erzeuge ich eher die passende Situation und warte ab, wie die Frau reagiert. Da kann es sein, daß sie erwartet, daß der Mann den ersten Schritt macht oder sie küsst zuerst. Möglicherweise nur ein kleiner Kuss auf den Mund, muss ja nicht dabei gleicht eine größere Knutscherei werden.
Ist man soweit gekommen, ist die Sache ja klar, die Signale sind ja eindeutig und es wird sich dann leicht eine Gelegenheit ergeben, bei der man sich auf dem Sofa oder im Bett näher kommt. Auch da bin ich immer noch etwas zurückhaltend, gehe langsam vor und achte auf Signale. Das ist dann aber nicht mehr so schwer, da man ja schon weiß, das es im Prinzip ok ist und man sich nur aufeinander einschwingen muss.

Wichtig bei allen Schritten ist aus meiner Sicht, daß man die Geschwindigkeit erfühlt, mit der die Partnerin weitergehen möchte. Nicht zu schnell drängeln (oder mit einer Liebeserklärung überfallen), aber angebotene Brücken nutzen bzw. selber Brücken bauen.
Natürlich darf man eine Brücke mal ignorieren, um zu testen, ob es wirklich eine war. Man bekommt mindestens noch eine zweite angeboten.
Genauso wird die Frau auch ein paar Brücken ignorieren, also darf man nicht zu schnell aufgeben.
Auch da ist es anscheinend so, daß Frauen testen wollen, wie sehr die Männer bereit sind, sich zu bemühen, daher ist es manchmal schwer, zu erkennen, was Frauen eigentlich wollen.

Ich hoffe, das war konkret genug beschrieben, sonst erläutere ich gern auf Nachfragen nochmal einzelne Punkte genauer.

Ansonsten klingt es beim Lesen evtl. etwas nach PU oder als ob die Frauen Zielobjekte sind, aber das ist damit nicht gemeint. Gezieltes Verführen durch Manipulation ist etwas anderes. Wer aber nicht aus dem Bauch heraus das richtige tun kann, sollte einen
ungefähren Handlungsrahmen haben, an dem er sich orientieren kann.

Die Beschreibung ist aus männlicher Sicht geschrieben und daher nur begrenzt für die Frauen hier im Forum übertragbar.
Aus weiblicher Sicht sollte die Strategie eine etwas andere sein, auch wenn die einzelnen Stufen sich natürlich gleichen.


LG Thomas


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: So 19. Aug 2012, 11:15 


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwischenschritte
BeitragVerfasst: Mo 20. Aug 2012, 11:52 
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so wie du es beschrieben hast, wirds wohl in der praxis oft passieren. aber es kommt stark auf die frau drauf an. dass man so langsam tut und die frau umgarnt funktioniert bei den einen frauen. bei den anderen muss man sehr direkt sein, denke ich. und wenn man versucht sich mit übermäßigem zuvorkommen beliebt zu machen ist man schnell der langweiler. ich hab in letzter zeit mit frechheit bis unverschämtheit gute erfahrungen gemacht :D

aber ok, das ist wie gesagt frauabhängig. vorallem besonders hübsche besonders offene frauen sind schon ziemlich abgestumpft, sodass sie subtile avancen nicht bemerken.

auch muss man egal, wie mans anstellt drauf achten, dass alles "synchron" passiert. also man muss das gefühl haben, dass die frau auch interessiert ist. weil sonst arbeitet man sich ob und von ihrer seite aus ist eben nichts da.

aber ich denke für ABs ist es gut sich erstmal "normale" frauen zu suchen. da kommt man mit dem von ddorf beschriebenen gut durch und diese vorgehensweise entspricht ja irgendwie auch dem gesunden menschenverstand. und um solche frauen zu finden muss man die augen aufmachen und sich nicht die alleraufgetakelste aussuchen.

achja und ich denke nicht, dass es einen großen unterschied macht, ob man wen nur ins bett oder in ne beziehung kriegen will. bei letzterem läuft es eben immer weiter...


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwischenschritte
BeitragVerfasst: Di 21. Aug 2012, 22:27 
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Das ganze scheitert schon am ersten Punkt...
Das eine Frau überhaupt mal irgendwelche "Signale" sendet hab ich noch nie bei mir erlebt, bei Kollegen evtl schon kann ich nicht genau sagen.

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Zwischenschritte
BeitragVerfasst: Mi 22. Aug 2012, 11:32 
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HypnoseKroete hat geschrieben:
Das ganze scheitert schon am ersten Punkt...
Das eine Frau überhaupt mal irgendwelche "Signale" sendet hab ich noch nie bei mir erlebt, bei Kollegen evtl schon kann ich nicht genau sagen.


kann ich bestätigen. im echten leben scheinen sie sich (zumindest mir gegenüber) mit einem panzer aus arroganz abzukapseln. dann noch knopf ins ohr und aufs handy starren. aber im gottes willen blos nicht herschauen. ich frag mich ob das an mir liegt, oder ob ich es nur so wahrnehme oder obe s generell so ist.
aus diesem grund funktioniert bei mir das ganze auch nur übers internet; da sind die frauen interessiert. wobei übers internet schon zweitklassig ist irgendwie.
aber ja.. signale im echten leben, die sagen "sprich mich an" bekomm ich nie.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwischenschritte
BeitragVerfasst: Mi 22. Aug 2012, 16:53 
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Hallo,
ich habe die die Erfahrung gemacht (und bei mir selber ist mir das auch aufgefallen), daß viele Menschen Signale recht gut erkennen können, solange sie nicht selbst betroffen sind. Meist merkt der gewünschte Empfänger die Signale als letztes oder muss erstmal darauf hingewiesen werden.
Insofern kann es durchaus sein, daß Ihr Signale bekommt, diese aber nicht wahrnehmt.
Starren aufs Handy und bewusst wegschauen, klingt allerdings schon eher danach, daß die Frauen irgendwelche Signale von erkenn und dann durch das Wegschauen ein "Nein" senden.

Ich glaube, daß es unterschiedlich ist, welche Kennenlern-Situation für jemanden geeignet sind.
Für den einen ist Internet die bessere Wahl, für den anderen die Disko oder die Straße.
Bei mir war es früher z. B. auch so, daß ich im persönlichen Erstkontakt eher schlecht abgeschnitten habe (oder das zumindest geglaubt habe) und daher auch eher im Internet Erfolg hatte.
Inzwischen kann ich mich auch bei nicht-virtuellen Kontakten ganz gut präsentieren, allerdings bin ich bei Kaltansprachen eine Niete und in der Disko bin ich auch immer nur ins Gespräch gekommen, wenn die Frau den ersten Schritt gemacht hat.
Solche Situation sind für zurückhaltendere Menschen einfach nichr so gut geeignet, da muss man sich eben andere Möglichkeiten überlegen.
Sinnvoll scheint mir dann auch, die Situation so zu wählen, daß sich das "ins Gespräch kommen" auf natürliche Weise ergibt.
Dann kommen die Signale "sprich mich an", auch deutlich leichter oder sind überflüssig, weil die Frauen von sich aus das Gespräch eröffnen.
Was mir dabei noch geholfen hat, ist, an der eigenen Präsentation zu arbeiten. Damit meine ich nicht, sich zu verstellen, sondern eigene Vorzüge in den Vordergrund zu stellen und Nachteile nicht direkt zu vermitteln.
Meint z. B., dass Zurückhaltung in einer Situation, in der extrovertiertes Verhalten erwartet wird, eher negativ und unsicher rüberkommt, in anderen Situation aber als vornehmes und souveränes Verhalten gewertet werden kann.
Wichtig ist dies, um "ich-synton" zu wirken. Das schafft Vetrauen. Stimmt die Körpersprache nicht mit dem gesprochenen Wort, dem sonstigen Verhalten und der Situation überein, kommt das nicht authentisch rüber.
Besser ist es daher, sich Situation auszusuchen, in denen man sich wohl fühlt und wenn es zu Hause am eigenen PC ist, ist das doch auch ok.

Dazu sollte man sich noch die Frage nach der Zielgruppe stellen. Also keine extrovertierte Partymaus ansprechen, wenn man selber eher zurückhaltend ist, sondern sich in eine vornehmere Situation begeben, in der Frauen sind, die Zurückhaltung zu schätzen wissen.

LG Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwischenschritte
BeitragVerfasst: Mi 22. Aug 2012, 17:03 
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Weiser

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Ddorf hat geschrieben:
Dazu sollte man sich noch die Frage nach der Zielgruppe stellen. Also keine extrovertierte Partymaus ansprechen, wenn man selber eher zurückhaltend ist, sondern sich in eine vornehmere Situation begeben, in der Frauen sind, die Zurückhaltung zu schätzen wissen.


interessanter punkt. ich hab bisher erst einmal in meinem leben geschafft richtig klassisch eine frau anzusprechen. das war im kunst-museum :D

internet find ich wie gesagt, viel leichter. aber ich finds auch zweitklassig und seh das nur als krücke an und hoffe auch im echten leben leute kennen lernen zu können


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwischenschritte
BeitragVerfasst: Mi 22. Aug 2012, 17:11 
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Das Kunstmuseum als Beispiel ist mir auch eingefallen. *g*
Internet finde ich auch leichter, allerdings investiert man meist viel mehr Zeit bis zum ersten Treffen und kann entscheidende Kriterien vorher nicht abchecken.
Ein Foto sagt nichts über Körpersprache aus, der Geruch muss stimmen etc.

Als zweitklassig sehe ich es allerdings nicht unbedingt an. Trotzdem stimme ich Dir natürlich zu, daß es auch schön ist, im echten Leben Menschen kennenlernen zu können. Aber auch das kann man lernen, auch wenn das aus meiner Sicht der schwierigste Teil ist. Zumindest wenn man nicht der Typ ist, der einfach so auf Menschen zugehen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwischenschritte
BeitragVerfasst: Mo 27. Aug 2012, 22:58 
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Hallo Ddorf,

hat bisschen länger gedauert bis ich antworte als erwartet, aber nun bin ich soweit.

Zitat:
Nach meiner Erfahrung ist es sinnvoll, genau auf Signale zu achten und "Brücken" zu bauen.

Finde ich eine gute Einstellung. Kannst du konkreter beschreiben, was du als mögliche "Brücken" siehst? Vielleicht anhand von Beispielen, damit das etwas klarer wird.

Zitat:
Ich habe eigentlich immer deutliche Signale bekommen (nachdem ich erstmal kapiert habe, wie man sie erkennt) und die Frauen haben immer auch mal eigenständig den nächsten Schritt gemacht.

Gibt es deiner Meinung nach Übungen, wie man Signale deutlicher erkennen lernt?
Denn manchmal ist das ja wie einen Farbenblinden dazu zu bringen Farben zu sehen.
Sozusagen lehren wie man Helligkeitswerte wahrnehmen kann, bis die Farbe irgendwann sichtbar wird. *g*

Zitat:
Mit Abwarten, bis der nächste Schritt kommt und dann entweder selbst den Schritt machen oder eine Brücke anbieten, kommt man also auf jeden Fall weiter.

Wenn klarer wird, was mit Brücke gemeint ist, wird auch klarer, was machbar ist.

Zitat:
In dieser Phase sollte man aber schon auf Signale achten, ob grundsätzliches Interesse signalisiert wird.

An was für Signale aus deiner Praxis kannst du dich da spontan erinnern?

Zitat:
Flirtsignale, die zeigen, daß es nicht um die Kumpelschiene geht.

Auch so ein Thema, wie geht man mit der Kumpelschiene um und nimmt die Flirtsignale richtig wahr, damit man bei der Frau weiter kommt?
Deine Meinung zur Kumpelschiene würde mich auch mal interessieren.
Aus dem WFIEF kenne ich es von Don Corleone als Kumpelschublade. Die soll man vermeiden. Aber was alternativ dann angestrebt werden soll und wie es da dann aussieht, darüber hat er leider nur sehr vage geschrieben. Bei ihm gabs noch eine Loverschublade, die er aber meist verschlossen hielt. Nur meinte er, da solle man reinstreben.

Zitat:
Ich kann z. B. ganz gut massieren und habe mich mal gezielt mit Handmassage beschäftigt, weil das nicht zu intim ist und ggf. auch in einem Restaurant o. ä. gemacht werden kann.

Gibt es gute Links, wo man solche Massagen auch mal anschauen und sich bisschen abschauen kann? Finde ich nämlich ein interessantes Thema.

Zitat:
Auch da erzeuge ich eher die passende Situation und warte ab

Wie man selbst aktiv passende Situationen erzeugen soll, ist mir auch noch unklar. Vielleicht kannst du das auch anhand von Beispielen verdeutlichen.

Zitat:
Das ist dann aber nicht mehr so schwer, da man ja schon weiß, das es im Prinzip ok ist und man sich nur aufeinander einschwingen muss.

Gut wenn man mal soweit gekommen ist. Nur dauert das eben seine Zeit und dazu kommt, daß es trotzdem noch genug Möglichkeiten gibt, daneben zu liegen und sich die Sache zu vermasseln. Davor habe ich ehrlich gesagt so manches Mal bisschen Panik.

Zitat:
Wichtig bei allen Schritten ist aus meiner Sicht, daß man die Geschwindigkeit erfühlt, mit der die Partnerin weitergehen möchte.

Finde ich gut, daß es im Gleichklang erfolgen soll, dann weiß man auch ungefähr, wo man steht und wie man sich weiter verhalten kann um erfolgreich zu sein.

Zitat:
Ich hoffe, das war konkret genug beschrieben, sonst erläutere ich gern auf Nachfragen nochmal einzelne Punkte genauer.

Fand die Beschreibung schonmal sehr gut. Konkrete Fragen habe ich ja geschrieben. Freu mich schon darauf, deine Antworten zu lesen.

Zitat:
Aus weiblicher Sicht sollte die Strategie eine etwas andere sein, auch wenn die einzelnen Stufen sich natürlich gleichen.

Vielleicht kannst du dazu auch noch bisschen mehr schreiben, zumal grad aktuell zwei Mädchen sicher ganz interessiert mitlesen und auch gerne wüßten, wie sie es schaffen können, ihre Männer weiter an sich interessiert zu halten.
Es geht ja erstmal darum überhaupt den Kontakt soweit herzustellen, daß man sagen kann, "laß uns mal schauen, wie wir zusammen passen". Also vom unsicheren, mag er mich überhaupt, hin zum glücklich Händchen haltend unterwegs sein und sich zusammengehörend fühlen.

Zitat:
ich habe die die Erfahrung gemacht (und bei mir selber ist mir das auch aufgefallen), daß viele Menschen Signale recht gut erkennen können, solange sie nicht selbst betroffen sind. Meist merkt der gewünschte Empfänger die Signale als letztes oder muss erstmal darauf hingewiesen werden.

Geht mir auch so. Deshalb finde ich es ja auch wichtig, zu lernen, wie man solche Signale überhaupt erkennen lernen kann. Vielleicht finden sich ja auf youtube Filmszenen, die ganz gut passen, denn dann kann man sich das anschauen und darüber diskutieren.
Weil ich denke, ganz eindeutig werden die Signale nicht sein, sondern so, daß man sie auch unterschiedlich interpretieren kann und so auch zu unterschiedlichen Handlungen kommen könnte.

Zitat:
Ich glaube, daß es unterschiedlich ist, welche Kennenlern-Situation für jemanden geeignet sind.

Da stimme ich dir zu. Wobei es gut ist, wenn man auch mit unterschiedlichen Situationen zurecht kommt, selbst wenn die nicht ganz so gut passen. Manche Gelegenheit ergibt sich eben im ungünstigsten Moment und dann sollte man schon auch damit was anfangen können, außer man tröstet sich mit dem Gedanken, irgendwann kommt bestimmt ein besserer Zeitpunkt an dem die Kennenlern-Situation besser passt.

Zitat:
Solche Situation sind für zurückhaltendere Menschen einfach nichr so gut geeignet, da muss man sich eben andere Möglichkeiten überlegen.

Welche Möglichkeiten kamen denn da für dich infrage? Denn so zielgerichtet schaue ich grad gar nicht. Bei mir sind es meist eher Zufälle. Wobei ich zufällig für die nächste Zeit einen Besuch im Museum geplant habe, weil ich da schon längst mal wieder rein wollte.
Ein Zoobesuch habe ich auch mal wieder vor, aber in erster Linie um mir den Zoo anzuschauen. Wobei es nicht schaden kann zu wissen, wie man da sinnvoll mit netten Frauen ins Gespräch kommt. Denn das ist ja auch nicht allzu viel anders als unterwegs in der Fußgängerzone, wobei du genau das als eines der für dich schwierigsten Gelände benannt hast.

Zitat:
Dazu sollte man sich noch die Frage nach der Zielgruppe stellen.

Auch da hast du völlig recht. Wenn man bisschen einen Blick dafür hat, wer zu einem passen könnte, tut man sich schon viel leichter. Wobei selbst dann noch nicht gesagt ist, daß es auch tatsächlich gleich klappt.
Mir sind eh Situationen am liebsten, wo ich die Möglichkeit habe, jemand mehrmals zu sehen um die Person dann ein wenig näher kennenzulernen.

Danke für deine Antwort
Tipsler


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwischenschritte
BeitragVerfasst: Di 28. Aug 2012, 09:44 
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Hallo Tipsler,
wir haben doch Zeit, da darf doch alles ruhig ein wenig länger dauern...

Ich glaube auch nicht, daß ich alle Deine Fragen jetzt auf einmal beantworten kann, weil es mir nicht so leicht fällt, konkrete Beispiele zu finden und ich auch nachher noch weg muss.
Ggf. beantworte ich erstmal nur einen Teil und schiebe den Rest nach.


Brücken:
Mit Brücken bauen meine ich Vorschläge für den nächsten Schritt, die aber so dezent formuliert sind, daß man sie auch einfach ignorieren kann, ohne dem anderen vor den Kopf zu stoßen bzw. ohne, daß er sich blamiert.

Beispiel (ich bleibe mal bei Massagen, weil ich das ja vorher auch schon erwähnt habe):
Die Frau, die Dich interessiert, knetet ihren Nacken und macht Bewegungen, als ob sie verspannt ist oder sagt dies sogar
(das ist für eine Frau relativ offensiv, kommt aber vor, wenn man vorher schon erwähnt hat, daß man massieren kann).
Das ist ihre Brücke. Jetzt kannst Du entweder direkt anbieten, sie zu massieren (das wäre keine Brücke und Du riskierst einen Korb) oder Du erzählst z. B. irgendwas über Nackenverspannungen, was zeigt, daß Du Dich damit auskennst. Das wäre die Brücke, auf die sie reagieren kann. Wenn sie noch zurückhaltend ist, würde ich erstmal darüber reden, daß Verspannungen ja meist aus dem Inneren kommen und daher schon mit einer entspannten Athmosphäre gebessert werden können, bzw. mit einer Handmassage.
Nächste Brücke. Wenn sie positiv reagiert (sie wird nicht direkt danach fragen), kannst Du ihr jetzt dezent eine Handmassage anbieten. Das wäre gleichzeitig die Brücke, um später auf eine Nackenmassage umzusteigen.

Es kann auch vorkommen, daß Du erzählst, daß Du massieren kannst und sie sagt direkt scherzhaft, "Oh ja, bitte sofort!" oder so ähnlich. Das sollte man nicht als Aufforderung sehen, weil manche Frauen dann zurückschrecken, wenn man zu direkt darauf anspringt. Lieber als Brücke für später sehen und zurück scherzen, daß man das gerne macht, jetzt aber gerade aus dem und dem Grund keine Möglichkeit besteht. Aber so ausdrücken, daß es zunächst als Korb wirkt.


Ganz anderes Beispiel, etwas dezenter insgesamt:
Sie erzählt Dir beim ersten Date, daß sie so gern gelbe Tulpen mag (Brücke). Beim nächsten oder übernächsten Mal bringst Du ihr gelbe Tulpen mit oder lässt sie einfach mal zwischendurch bei ihr vorbeibringen (nicht selber).
Damit sagt sie Dir, wie Du Dein Interesse kundtun kannst und Du nimmst die Brücke an, indem Du die Blumen mitbringst.

Wenn Du selber auf die Art eine Brücke bauen willst, erzähle z. B., daß Du nächste Woche zum Salsa-Schnupperkurs gehen willst.
Wenn Sie Interesse hat, wird sie z. B. erzählen, daß sie schon immer mal Salsa lernen wollte und noch keine Gelegenheit hatte. Dann kannst Du Ihr anbieten, mitzukommen.

Ich baue zwar selbst auch immer wieder Brücken, komme aber besser zurecht, wenn ich einfach auf gebaute Brücken achte und diese dann nutze. Liegt vermutlich daran, daß ich eher verkopft bin und daher mit Dingen besser zurecht komme, die ich analysieren kann und auf die ich mit Wissen anstatt mit Bauchgefühl reagieren kann.



Signale erkennen:

Ja, ich glaube, das kann man üben, indem man erstmal die Augen aufhält und versucht, die Signale zu erkennen, die Frauen an andere Männer senden. Da sieht man schneller, wie Frauen Interesse zeigen.
Im nächsten Schritt kann man versuchen, die Signale zu erkennen, die an einen selbst gesendet werden.
Achte z. B. Mal auf Augenkontakt. Wie lange schaut eine Frau Dich an (setzt voraus, daß Du nicht zuerst wegschaust).
Weiterhin ist eine Kumpelfreundin sinnvoll, die man fragen kann. Frauen wissen am besten, woran man Interesse erkennt. Sie wird Dir erklären können, wie Frauen Interesse zeigen.
Ansonsten ist natürlich auch die Häufigkeit, mit der die Frau Kontakt sucht ein deutliches Zeichen oder die Häufigkeit von harmlosem Körperkontakt. Da muss man allerdings aufpassen, da manche Frauen eh schneller anfassen als andere. Ein einzelnes Signal sagt sowieso nie was aus, sondern erst die Häufung und bei Berührungen muss man auf jeden Fall darauf achten, ob sie hauptsächlich einen selbst anfasst oder alle Menschen berührt. Da ergibt sich das Signal aus dem Unterschied zu anderen Menschen.
Ich denke, man kann sich viele Übungen ausdenken dazu, allerdings muss man dafür schon soweit sein, daß man eine ausreichend große Zahl von Frauen kennenlernt, so daß man genügend Möglichkeiten zum Üben hat.

Den Vergleich mit den Helligkeitswerten finde ich recht gut, da es ja wirklich um recht dezente Signale geht, die sich kaum von normalem Verhalten unterscheiden.



Zitat:
An was für Signale aus deiner Praxis kannst du dich da spontan erinnern?


- z. B. häufige Anrufe. Ich habe vor meiner letzten Beziehung lange gedacht, die Telefonate wären für den intellektuellen und beruflichen Austausch gedacht und kein Versuch der Kontaktaufnahme.
- Ansonsten lange Blicke, verführerische Körpersprache, Klamotten, Brücken (s.o.).
- Offensiver: Umarmungen und Küssen
- In der Disko angesprochen werden oder ein Bier ausgegeben bekommen
- Angebote zum Übernachten

Meist merke ich es daran, daß die Angebote nicht ganz zur Situation passen, sich also nicht natürlicherweise aus dem vorherigen ergeben, sondern irgendwie aus dem Zusammenhang gerissen werden. Dann ist es relativ offensichtlich, daß das Signal vorbereitet war und irgendwann angebracht werden soll. Da ist dann eine halbwegs glaubwürdige Situation notwendig, trotzdem ist das dann immer ein kleiner Sprung. Besser kann ich es leider nicht erklären. Am Beispiel des Übernachtungsangebotes vielleicht so:
Wir kannten uns zwar, es gab 2-3 harmlose private Treffen und das Angebot kam dann relativ plötzlich, ich könne ja mal vorbeikommen, um durch die Kneipen zu ziehen und ich könnte dann bei ihr übernachten, da ich dann ja nicht mehr autofahren kann (bis dahin gab es weder einen Kuss noch eine richtige Umarmung).
Bei sowas muss man natürlich nur passend reagieren (ich bin übrigens auf das Angebot nicht eingegangen).

Weiterhin kann man im Chat ganz gut ausloten, was die Frau mag und bekommt dann meist auch Signale, daß man das, worüber man im Chat schreibt, auch im RL tun darf.
Die Beispiele habe ich aus Situation gewählt, in denen die Frage nach dem grundsätzlichen Interesse noch offen war.


Kumpelschiene:
Darüber habe ich auch viel gelesen und bin natürlich selbst auch öfter darauf geraten (allerdings kann man im Gegensatz zur Literatur davon auch wieder herunterkommen).
Auf jeden Fall würde ich aufpassen, nicht darauf zu geraten. Aus meiner Erfahrung landet man meistens aus einem der drei folgenden Gründen darauf:

1. Die Frau sucht gar keine Beziehung, sondern einen Depp, der sich ausnutzen lässt. Dann sendet sie ein paar unverbindliche Signale aus, bis der Mann sich verknallt und hat dann eine Hündchen, der ihr hinterherdackelt und zur Stelle ist, wenn sie jemanden braucht. Das muss ja nichtmal bewusst ablaufen, aber ich bin mir sicher, daß die Frauen meistens wissen, wenn ihr Kumpelfreund verknallt ist und nur überrascht und entsetzt tun, wenn er sich offenbart. Dann können sie nämlich nicht mehr so weitermachen, sondern müssen sich positionieren. Nebenbemerkung: Ich bin absolut kein Frauenhasser und unterstelle sowas auch gar nicht allen Frauen. Es gibt es nur welche von der Sorte.

2. Die Frau sucht zwar eine Beziehung oder einen ONS und sendet auch Signale sexuellen Interesses aus, der Mann kapiert das aber nicht oder ignoriert die Signale bewusst, weil er sich nicht traut, auch sexuelles Interesse zu zeigen.
Die Frau verliert das Interesse an Sex mit dem Mann (möglicherweise auch aus Unsicherheit), behält aber das Interesse an der Person. In dem Fall kann die Frau ja nicht dafür, da ist der Mann der Depp (böse ausgedrückt).

3. Die Frau sucht sowieso nur eine Kumpelfreundschaft und der Mann signalisiert, daß er das gleiche sucht. In dem Fall darf man sich auch nicht wundern, daß man genau das bekommt, was man ausstrahlt.

Aus meiner Sicht ist es daher wichtig, auch früh genug zu signalisieren, dass man eben mehr will als eine reine Freundschaft.
Möglicherweise verliert man dann zwar den Kontakt, aber es ist ehrlicher, jeder weiß woran er ist und man kann dann ggf. direkt weitersuchen, ohne sich zu blockieren.
Genauso kann man auch ruhig als Mann das Interesse verlieren, wenn man eine Partnerin sucht und die Frau signalisiert, daß sie nur eine Freundschaft will. Das steht ja beiden Seiten gleichberechtigt zu.

Massage:
Es gibt gute Bücher dazu und vieles ist einfach Übung. Ich würde Dir empfehlen, in eine Buchhandlung zu gehen und Dir ein dünnes Buch mit vielen Bildern zu dem Thema zu suchen. Du willst ja keine theoretischen Grundlagen lernen.
Selber mal eine Massage buchen schadet auch nicht, da Du ja wissen muss, wie sich das anfühlen muss (ganz wichtig).
Besser noch: Such Dir einen VHS-Kurs dazu aus (aber nicht Partnermassage). Wenn es nur Kurse gibt, bei denen man einen Partner mitbringen muss, schreib eine Anzeige bei new-in-town, dann hast Du gleich ein Übungsobjekt.

Ich habe auch mal einfach eine Anzeige bei new-in-town geschrieben, in der ich nach Frauen gesucht habe, die sich als Übungsobjekt für eine Handmassage zur Verfügung stellen. Ich hätte eine paar Kurse gemacht und wollte meine Fähigkeiten vertiefen.
Darauf aufbauend kann man ja weitere Massagen vom Rücken etc. anbieten.
Zuschriften hatte ich dann 7 Stück, habe mich auch mit einigen davon getroffen und auch massiert. Einige waren auch offensichtlich auf der Suche nach einem Partner.
Da das aber nur ein Experiment war, habe ich das nicht weiter vertieft. Zum Üben kann ich das aber auch empfehlen.
Ansonsten habe ich auch übers Internet oder im RL einige Frauen für Ganzkörpermassagen gefunden, das ist eigentlich kein großes Problem. Aus meiner Sicht muss man ein paar Grundlagen kennen und der Rest ist einfach Übung.
Wichtig ist noch die Athmosphäre dabei, also z. B. ein paar Räucherstäbchen, Kerzenlicht und passende Musik.
Wenn Du Dir in Deiner Wohnung eine solche Ecke einrichtest oder einen Platz findest, den Du schnell vorbereiten kannst, wenn jemand kommt, hast Du schon gewonnen.
Falls Du bei mir aus der Gegend kommst, können wir sonst evtl. einen Übungstermin machen, in dem ich Dir zeige, wie es geht.
Müssen wir nur ein Modell finden, was mitmacht, aber das sollte kein Problem sein.

Wenn Du erstmal Kundschaft hast, bekommst Du über Mund-zu-Mund-Propaganda auch weitere "Kundinnen".
Wichtig ist dabei natürlich Seriösität, aber die setze ich mal voraus. Meistens wirken zurückhaltendere Personen ja sowie sehr seriös.

Ich habe noch eine sehr gute Möglichkeit gefunden, Frauen sozusagen aus dem Nichts von einer Ganzkörpermassage zu überzeugen, allerdings kann ich den nur per PN schreiben, weil ich sonst möglicherweise meine Identität preisgeben würde und außerdem haben nur wenige die Möglichkeit, das nachzumachen. Bei Interesse schreib mich einfach an.




Zitat:
Auch da erzeuge ich eher die passende Situation und warte ab

Schwierig, da ein Beispiel zu finden...
Ein Date mit passender Athmosphäre, z. B. ein nettes Lokal mit Kerzenlicht. Am Ende bei der Verabschiedung irgendwie passend hinstellen, nah genug und in die Augen schauen, dann sieht man schon, ob die Frau mitmacht oder weggeht.
Da denke ich aber nochmal drüber nach und schiebe noch ein besseres Beispiel nach.


Zitat:
Gut wenn man mal soweit gekommen ist. Nur dauert das eben seine Zeit und dazu kommt, daß es trotzdem noch genug Möglichkeiten gibt, daneben zu liegen und sich die Sache zu vermasseln. Davor habe ich ehrlich gesagt so manches Mal bisschen Panik.

Kann ich gut nachvollziehen, das ging mir genauso. Einen Tipp habe ich da nicht, da muss man eben durch und wenn es nicht klappt, spornt einen der Frust über die verbockte Chance ja an, beim nächsten Mal aktiver zu sein.



Was eine Beschreibung für Frauen angeht, wie sie sich verhalten sollten, möchte ich mich zunächst mal zurückhalten.
Ich schreibe ja subjektiv, was mir gefällt und die beiden Frauen, die hier gerade suchen sind sehr jung, genauso wie die OdBs der beiden. Das passt dann mit Sicherheit überhaupt nicht.
Auch meine vorherigen Beschreibungen und Tipps werden tendentiell eher bei Frauen funktionieren, die schon mitten im Leben stehen und nicht unbedingt bei 18-jährigen Party-Mäusen.
Bei echtem Interesse lasse ich mich aber gern noch dazu aus.

Zitat:
Weil ich denke, ganz eindeutig werden die Signale nicht sein, sondern so, daß man sie auch unterschiedlich interpretieren kann und so auch zu unterschiedlichen Handlungen kommen könnte.


Stimmt, daher sind einzelne Signale auch nicht aussagekräftig, sondern nur eine Häufung derselben.
Ob Youtube da passend ist, weiß ich nicht, da dort ja eher Filmszenen zu sehen sind und die sind meist überzeichnet und unrealistisch.
Besser mal richtig rausgehen und beobachten. Am besten zu zweit. Vielleicht hast Du eine Kumpelfreundin, die sich dafür hergibt und Dir was zeigt, ansonsten bin ich auch immer für Forumstreffen zu haben nur leider sind wir ja etwas weit verstreut hier im kleinen Forum.


Zitat:
Da stimme ich dir zu. Wobei es gut ist, wenn man auch mit unterschiedlichen Situationen zurecht kommt, selbst wenn die nicht ganz so gut passen. Manche Gelegenheit ergibt sich eben im ungünstigsten Moment und dann sollte man schon auch damit was anfangen können, außer man tröstet sich mit dem Gedanken, irgendwann kommt bestimmt ein besserer Zeitpunkt an dem die Kennenlern-Situation besser passt.


Stimmt, aber zu lange darf man auch nicht auf die perfekte Situation warten. Jeder Versuch, auch in einer ungünstigen Situation ist ja zum Lernen geeignet. Einfach versuchen und wenn es nicht klappt, überlegen, woran es gelegen hat und vor allem, was man beim nächsten Mal anders machen kann. Im Laufe der Zeit hat ja man dann ein Repertoir an vorbereiteten Möglichkeiten und dann ergibt sich schon eine Situation, die ähnlich genug ist, um davon zu profitieren. Wichtig ist, aktiv genug zu sein.


Zitat:
Welche Möglichkeiten kamen denn da für dich infrage? Denn so zielgerichtet schaue ich grad gar nicht. Bei mir sind es meist eher Zufälle. Wobei ich zufällig für die nächste Zeit einen Besuch im Museum geplant habe, weil ich da schon längst mal wieder rein wollte.
Ein Zoobesuch habe ich auch mal wieder vor, aber in erster Linie um mir den Zoo anzuschauen. Wobei es nicht schaden kann zu wissen, wie man da sinnvoll mit netten Frauen ins Gespräch kommt. Denn das ist ja auch nicht allzu viel anders als unterwegs in der Fußgängerzone, wobei du genau das als eines der für dich schwierigsten Gelände benannt hast.

Fußgängerzonen schliesse ich aus, dafür muss man der Typ sein, aber ein Zoo oder sowas ist da schon etwas anderes.
Die Frauen dort haben Zeit und stehen irgendwo rum. Anders als in der Fußgängerzone sind sie überhaupt erstmal bereit für ein Gespräch.
Da kann man immer eine Einstiegsfrage finden, z. B. wo das Tier überhaupt ist. Oft sind die Tiere ja nicht sofort zu sehen.
Ansonsten ein Kommentar über ein Tier. Frauen sind ja meist eher mit Kindern da, man kann also auch, wenn man vor einer Scheibe im Weg steht, Platz machen und das mit einem Blickkontakt und einem "Bitte" kommentieren. Dann lässt sich schon ein Gespräch über die Bewohner des Käfigs anfangen. Ist deutlich leichter als in der Fußgängerzone, für mich aber auch nicht das richtige, da es schon irgendwie Überwindung kostet.
Museum ist das gleiche, wobei da die Frauen tendentiell eher alleine hingehen und daher noch offener und gesprächsbereiter sind.
Ich mag es persönlich allerdings lieber, wenn es von vorneherein ein gemeinsames Thema gibt, also ein Treffen passend zum Hobby
oder ein VHS-Kurs oder so. Dann unterhält man sich ja sowieso automatisch, sieht sich und lernt sich erstmal ein wenig auf Abstand kennen. In dem Fall gibt es einfach die besseren Gesprächsthemen und man hat eine Gemeinsamkeit.
Außerdem tut man was und ist beschäftigt. Man weiß, wo man die Händel lassen kann, Gesprächspausen sind nicht tragisch und man kann ggf. den Helfer spielen.
Ansonsten mag ich noch Internet-Kontakte. Da kann man sich vorher schon abchecken und kann die körperlichen Dinge erstmal virtuell vorwegnehmen, so daß man beim Treffen direkt weiß, ob Anfassen und mehr in Frage kommt.
Kostet allerdings relativ viel Zeit und man hat immer noch das Risiko, daß die Körpersprache und der Geruch nicht passt. (ein Foto hat man ja vorher hoffentlich schon mal ausgetauscht).

Was auch gut klappt ist, selber einen Kurs oder Workshop zu leiten. Man ist automatisch in einer höheren Hierarchiestufe und steht mehr im Mittelpunkt. Die Teilnehmer anzusprechen ist dann auch völlig selbstverständlich.


Zitat:
Mir sind eh Situationen am liebsten, wo ich die Möglichkeit habe, jemand mehrmals zu sehen um die Person dann ein wenig näher kennenzulernen.

Geht mir genauso. Man kann sich besser an die Person gewöhnen. Ich trete da eher auch mal auf die Bremse, wenn es mir beim ersten Treffen zu schnell geht. Das ist dann im übrigens nicht schädlich, sondern im Gegenteil steigert das den Wert in den Augen der Frau. Was zu leicht zu haben ist, ist nichts wert!


LG Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwischenschritte
BeitragVerfasst: Mi 29. Aug 2012, 09:25 
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Beiträge: 5
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Ddorf hat geschrieben:
Ein Foto sagt nichts über Körpersprache aus, der Geruch muss stimmen etc.


Ich glaube das ist ein entscheidender Punkt, warum Treffen, die übers Internet "organisiert" wurden, schwieriger bzw. unberechenbarer sind, als solche, die sich aus einem tatsächlichen Kontakt zwischen zwei Personen entwickeln. Wenn man bedenkt, wie wichtig vor allem der individuelle Duft zweier Menschen für das Gelingen einer Kontaktaufnahme ist, ist ein Foto, das man im Netz sieht (und das dann vlt auch überhaupt nicht aktuell ist), nicht wirklich aussagekräftig.


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