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Vorwärts im Rückwärtsgang

Fr 27. Jun 2014, 18:28

Bin grad nicht auf dem aktuellsten Stand, daher heute mal nur über meine aktuelle Situation.
Vermutlich habe ich es längst verpatzt, aber möchte trotzdem mal lesen was ihr dazu sagt.
Ziemlich zufällig kam ich mit einer jungen Frau ins Gespräch.
Die Situation ist so, sie arbeitet in einem Geschäft, wo ich ab und zu einkaufe. Dadurch ergaben sich nun schon öfter Gelegenheiten paar Sätze miteinander zu reden.
Erst dachte ich, ich bin sowieso chancenlos. Heute habe ich aber mitbekommen, es ist zumindest ein Grundinteresse vorhanden.
Interesse habe ich auch ein bisschen, aber ich merks, ich bin schon ein wenig auf der Bremse und innerlich dabei in den R-ally-Gang (sprich Rückwärtsgang) zu schalten, weil ich einfach aktuell zu wenig Gründe für mich finde, weshalb ich für eine Beziehung die erste Wahl sein könnte.
Ging mir mal vor Jahren schon mal so. Bis ich es für mich auf die Reihe gebracht hätte, hatte sich damals die Frau längst für einen anderen Mann entschieden.
Mit der Situation "Ablehnung" komme ich einfach besser klar, weil das die überwiegend vertraute Lösung ist, die sich in den meisten Fällen ergibt.
Zwar wünsche ich mir eine Beziehung, derzeit habe ich aber dutzende Gründe, weshalb es gerade jetzt der unpassendste Moment ist und es in Monaten oder Jahren viel viel besser passen würde.
Es geht also darum, wie ich mich davon überzeugen kann, daß es vielleicht doch sinnvoll sein könnte, der Sache eine Chance zu geben und einfach mal locker abzuwarten, wie es sich weiter entwickelt.
Was sich ergibt ist völlig offen. Mir gehts im Moment erstmal darum, mir nicht selbst im Weg zu stehen. Und genau in die Richtung tendiert das von meiner Seite her.
Könnte man derzeit ein innerliches "befrieren" nennen, das derzeit nach außen kaum merkbar ist. Wie gesagt in einer Situation früher ging es mir ähnlich und da löste sich alles durch den Korb den ich da bekam, weil ich nicht aktiv genug war und nicht deutlich genug machen konnte, daß ich Interesse habe und dadurch ein anderer mir vorgezogen wurde, der sonst vielleicht keine Chance bekommen hätte.
Könnte hier durchaus auch so kommen, denn ich schätze die Frau so ein, daß sie recht problemlos jederzeit einen neuen Freund finden kann. Sie ist mir da ziemlich voraus.

Schönes Wochenende
Tipsler

Fr 27. Jun 2014, 18:28

Re: Vorwärts im Rückwärtsgang

Fr 27. Jun 2014, 21:34

Hallo Tipsler,
Dein Beitrag erinnert mich an etwas, was ich schon oft in den diversen AB-Foren gelesen habe, wenn es auch bei Dir in abgeschwächter Form beschrieben wird.

Nur mal zur Situation:
Du hast eine Frau (flüchtig) kennengelernt und es besteht möglicherweise beiderseitiges Interesse.
Wirklich kennen tust Du sie noch nicht und sie Dich auch nicht.
Es ist doch völlig selbstverständlich, daß keiner von euch beiden sagen kann, wie weit dieses Interesse in Zukunft gehen könnte und ob sich da eine langfristige Beziehung daraus entwickeln kann.
Eure Beziehung ist doch noch gar nicht dergestalt, daß Du irgendetwas voraussehen kannst.

Warum glaubst Du, jetzt schon entscheiden zu müssen, ob Du diese Frau bis an Dein Lebensende als Partnerin haben willst?
(übertrieben formuliert, ich weiß. Aber ich will es so deutlich wie möglich sagen.

Du versuchst, in Gedanken ungefähr ein halbes Jahr zu überspringen und mit viel zu wenig Daten eine Entscheidung zu treffen, die Du jetzt noch gar nicht treffen kannst.
Und um es ganz deutlich zu sagen: AUCH NICHT TREFFEN MUSST!!!

Warum nicht Schritt für Schritt: Erstmal ein privates Treffen zum Kennenlernen. Dieses Treffen muss doch nur zur Entscheidungsfindung dienen, ob Du sie ein zweites Mal treffen willst (vielleicht für ein längeres Treffen).
Die Entscheidung, ob es überhaupt für eine Beziehung reicht, kannst Du doch nach ein paar Wochen immer noch treffen.
JEtzt musst Du doch noch gar nicht wissen, ob Du überhaupt echtes Interesse hast.
Weder für Dich, noch für sie. Du verpflichtest Dich doch überhaupt nicht.
Was hält Dich also davon ab, sie einfach unverbindlich zu treffen?
Danach kannst Du entscheiden, wie es weitergeht.
Wenn sie sich als langweilig erweist, ist es doch auch ok, dann gibt es kein zweites Treffen.

Es ist mir schon öfter aufgefallen, daß viele ABs eine viel zu weitreichende Entscheidung zu einem viel zu frühen Zeitpunkt treffen wollen.
Entweder, weil sie für sich selbst davon ausgehen, daß sie ein echtes langfristiges Interesse an der Frau haben müssen, um sich einmal zu verabreden
oder weil sie glauben, sie würden der Frau irgendwelche Hoffnungen machen, die sie
dann nicht erfüllen können.
Beides ist Blödsinn. Jeder kann ohne weiteres nach einem oder mehreren Treffen austeigen ohne, sich moralisch falsch zu verhalten. Eine Beziehung entwickelt sich langsam und nur gemeinsam Schritt für Schritt.

Also schau doch einfach, was geht und dann wirst Du merken, wie sich Dein Interesse entwickelt.
Falls Du merkst, daß Du nicht genügend Interesse hast, hattest Du doch zumindest ein paar interessante Situationen und ein wenig Spaß.

ALso mach einfach mal, was soll Dir schon passieren?

LG Thomas

Re: Vorwärts im Rückwärtsgang

Fr 27. Jun 2014, 22:06

Hallo Tipsler

Ddorf hat recht.

Befrieren tue ich auch nur alzu oft - aber nur wanns bereits was zu verlieren gibt,
eine freundschaft oder etwas in der art - so weit ist es bei euch nicht.

Du hast jetzt eine situation, wobei ihr kaum etwas mit einander zu tun habt, und
an schlimmsten ändert sich daran nichts.

Alles was es zu verlieren gibt ist das kontakt zwisschen ein verkäuferin und
einen kunden - und vielleicht dein anlaß zu ein wenig kopfkino.

Diesen korb, wann der überhaupt kommt, wirst du verdauern.
Leichter, als wann du damit leben muß, gar nichts mehr machen zu
können, in ählichen situationen.

Riskiere es einfach.

Viel Glück,
NK

Re: Vorwärts im Rückwärtsgang

Sa 28. Jun 2014, 09:16

Kurze zweite reaktion:

Dieses ideale moment, der ideale situation, das moment das du fertig bist,
das moment wo alles past - der wird nicht kommen. Ich hatte in die 50 jahre
das ich hier rumlaufe noch nie so einen moment.

Das beste moment ist immer jetzt.

Und ich bin ungeküßt mit 50, des wegen, das ich das bis zum heutigen
tag, selbst noch immer nicht wirklich gerafft habe.
Es immer noch nicht schaffe den jetzigen moment aus zu nutzen.
Ich habe zu vielen momenten an mich vorbei gehen lassen.
Und bitter bedauern müssen.

Ein typ der einigen von meinen verliebtheiten mitgekriegt hatte,
hatte immer den gleichen rat - 'Do something!', mache etwas.

Ich hätte ihm zuhören müssen......

Re: Vorwärts im Rückwärtsgang

So 29. Jun 2014, 06:30

Hallo,

erstmal danke für die Antworten. Stimmt, erstmal ist alles komplett unverbindlich.
Aber bei der Frau ist schon deutlich merkbar, daß es ihr darum geht, einen neuen Partner zu finden. Mir geht das eindeutig zu schnell in diese Richtung, obwohl ich es mir eigentlich auch wünschen würde nicht alleine zu sein.
Für Menschen mit keiner oder wenig Beziehungserfahrung ist ja alles ziemlich ungewohnt, da braucht es einfach länger, um mit all den Gefühlen klar zu kommen.
Wer schon Erfahrung hat, tut sich einfacher, die Schritte hin zu einer Beziehung im Eiltempo abzuhaken und problemlos von "gerade kennengelernt", hin zu "wir sind zusammen" umzuschalten.
Hab ja erzählt, es gab mal eine Freundin, die machte da gerade mit ihrem Ex Schluß. Wir waren an dem Wochenende verabredet und mir war schon klar, an dem Wochenende wird sich entscheiden, wie es für diese Freundin weitergeht.
So war es dann auch. Weil ich krank wurde, mußte ich leider absagen und sie ging alleine zu einer Party. Dort lernte sie dann ihren damalig neuen Freund kennen, mit dem sie für längere Zeit zusammen war.
Wäre ich an dem Abend dort gewesen, wäre wohl ich bevorzugt worden.
Damals ging mir das auch alles viel zu schnell und irgendwo war ich auch froh, daß ich krank wurde, weil ich mich noch für einige Zeit nicht hätte auch die Beziehung einstellen können.
Würde mir heute leichter fallen, wobei derzeit andere Gründe etwas dagegen sprechen.
Jedenfalls würden mit Sicherheit einige Männer besser zu der aktuellen Frau passen als ich.
Insofern lasse ich mich einfach mal überraschen, ob ein gemeinsames Treffen zum Kaffee zustande kommt.
Gedanklich bemühe ich mich nicht darüber hinaus zu denken und das einfach mal zu genießen.
Mein Gefühl sagt mir aber, sie denkt weit darüber hinaus und will mehr.
Nur hat sie im Moment dafür einfach noch nicht den passenden Mann gefunden.
Mich erinnert das auch an Partys wo ich früher öfter hinging. Da lernten sich die Leute auch unverbindlich kennen und bei manchen hatte man den Eindruck, sie können mit einer erstaunlichen Lockerheit rumknutschen und problemlos Streicheleinheiten verteilen, weil es ihnen gerade gut tat. Da stand ich meist nur neidisch dabei und konnte mit etwas Frust zusehen, wie einfach alles sein kann, wenn alles passt.
Meist war ich zu ernsthaft und beziehungsorientiert, daher blieb ich oft einfach stehen.
Äußerst selten ergab es sich, auch bisschen mit dabei zu sein, aber das ist schon lange her und ich erinnere mich kaum daran. Daher wäre eine Auffrischung der damals gewonnenen Erkenntnisse für mich ganz hilfreich.
Würde mir aktuell helfen nicht zu panisch oder erstarrt zu werden, weil ich nicht richtig weiß, wie ich sinnvoll mit solch einer Situation umgehen soll.

Re: Vorwärts im Rückwärtsgang

So 29. Jun 2014, 09:18

Hallo Tipsler.

Gut, einigen sachen die du dich überlegen sollst, basiert auf fehler die ich
selbst gemacht habe, und immer noch mache.


1 - Wann du ähnlichkeiten mit mir hast, was ich glaube, dann hast du ein
bindungsangst, und ist dein ganzes kopfkino ein trick, selbstsabotage,
um zu verhindern das du jemals eine beziehung kriegst.
Also, höre nicht auf diese stimme.

2 - So lange sie dich nich mit so viele worten erzählt was sie von dir will,
sind alle deine befürchtungen darüber kopfkino. Und du hast da
auch noch eine eigene einbring - geht sie dir zu schnell, dann
bremse sie ab. Sie wird dich wahrscheinlich nicht mit eine pistole
im hand zwingen sie zu heiraten.

3 - Dein problem ist, ob sie zu dir passen würde. Lass, ob du zu ihr
passt, lieber ihre verantwortung und entscheidung sein. Mit diese
blockade habe ich auch schon einigen eigentlich ziemlich kompatibelen
frauen gehen lassen, und das in nachhinein bedauern müssen.
Meine einschätzung nach, kennt ihr einander sowiso noch nicht
gut genug um abschätzen zu können ob ihr zusammen passt
oder nicht. Wie wäre es damit mit eine gemeinsame tasse kaffee
um er raus zu finden...?

4 - Du schreibst, das es dir in der vergangenheit mal gestört hat, wie
frauen unverbindlich auf partys rumgeknutscht haben, das das nicht
deine art ist, das du eher beziehungsorientiert bist - gut, das teilen
wir. Aber jetzt gibt es da diese beziehungsorientierte frau, die du auch
attraktiv findest, und immer hast du da noch was an zu merken.
Also, mal ehrlich, was willlst du eigentlich...?

5 - Es gibt immer ein zeitfenster, damit hast du schon eigene erfahrungen
gemacht. Wartest du, bis einen anderen Mann dir deine entscheidung
aus handen nimmt? Das wird frührer oder später passieren, und
wahrscheinlich wird das keine schöne erfahrung sein.
Aber hey, damit hast du dir eine entscheidung ausgespart.

6 - Sind deine befürchtungen aus dein kopfkino real oder nicht?
Die einzige art um das raus zu finden, ist, um diese theorien
an der realität zu überprufen. Das geht nicht, so lange als du
nichts machst.

7 - Die wahrscheinlichkeit mit sie eine tasse kaffee zu trinken wachst
wesentlich, wann du, statt dich überraschen zu lassen, sie lieber
aktiv einladest.

8 - Mein großtes problem, ich schaffe es auch nie - aber lass es einfach
passieren. Wer zuviel denkt, zerstört damit seine chancen. Wahrscheinlich
ist meine unfähigkeit, spontan zu reagieren, die hauptgrund dafür, mit 50
immer noch ungeküßt zu sein. Die liebe ist nie risikofrei, es ist immer eine
sprung ins tiefe, und verliebtheit lebt wahrscheinlich von diese ständige
unsicherheit, die eine adrenalinschups verursacht. Nur sind wir loveshys
wahrscheinlich von solchen adrenalinmengen etwas überfordert.


Ich kann alle die meisten tips hier auch auf mir selbst und meine Sekretärin
beziehen, und ich habe alle diese fehler selbst immer wieder gemacht.
Selbstsabotage, und ich glaube, darin bist du genau so talentiert wie
ich es bin.

Bitte lasse diese ausreden, die dir die rechtfertigung geben, passiv
handlungsunfähig zu bleiben
Du sabotierst dich nur.

Do something!

LG,
N.K.

Re: Vorwärts im Rückwärtsgang

So 6. Jul 2014, 02:12

1. Was mir bei mir auffällt, wenn sie abwartend wirkt, also nicht zu deutlich interessiert, bin ich am lockersten. Unsicher werde ich, wenn ich bekanntes Gelände verlasse und mit Situationen konfrontiert bin, in denen ich aktuell einfach nicht mehr geübt bin

2. *g* das vermutlich nicht, aber ich vermute sie möchte im Moment einfach mal ein Treffen und dann sehen wie es weitergeht. Für sie dürfte das eine normale Situation sein, für mich derzeit eher ungewöhnlich.

3. Sagen wir mal so, wenn sie vorschlagen würde bei mir einzuziehen, wäre ich fluchtartig weg, obwohl mir das sicher schmeicheln würde. Vermutlich würde es dir ähnlich gehen.

4. Die passende Frau zur passenden Zeit. Aber das dauert bei mir sicher noch einige Zeit.
Jedenfalls lasse ich gerade alles mal ein wenig auf mich zukommen und sehe dann wie sie regiert und wie ich auf alles reagiere, denn das macht mir auch ziemlich Gedanken.

5. Mal sehen, wie das mit dem Zeitfenster läuft. Andere Männer sehe ich gerade eh eher im Vorteil, daher denke ich darüber gerade gar nicht nach. Mir geht es ja darum, wie gut ich mit ihr klar komme und wie gut wir uns verstehen. Entsprechend kann ich mir dann auch Gedanken machen, was ich mir dann irgendwann vorstellen kann.

6. Ich halte mich einfach mal an eure Tipps. Also gar nicht so viel erwarten und so locker wie möglich in die Gesprächssituationen mit ihr reingehen. Dann wird sich schon zeigen, was sich daraus entwickelt.
(Falls sich je nichts entwickeln sollte, liegt das definitiv an mir, aber ich schau mal so unblockiert zurecht zu kommen, wie es mir möglich ist.)

7. Wenn ein gemeinsamer Termin gefunden ist, wird das sicher klappen.
Noch ist allerdings offen wann das sein wird.

8. Ich bemühe mich gerade etwas weniger zu denken und das Ganze zumindest als sehr große Lernmöglichkeit zu sehen.
Wie es weitergeht wird sich zeigen, wobei ja immer noch die Möglichkeit besteht auf die Kumpelschiene auszuweichen. Aber noch ist alles offen und ich hab keine Ahnung, wie sich alles entwickelt.

Do something!

Während alles abläuft bemühe ich mich nebenher eine Art vage Bedienungsanleitung zu schreiben, an der ich mich dann ein wenig festhalten kann. Manches ist ja vertraut, damit komme ich einigermaßen zurecht, manches überrascht mich und da muß ich schauen, wie ich sinnvoll darauf reagiere. Wie nah für mich noch angenehm ist, ist mir selbst unklar, aber zu distanziert möchte ich auch nicht sein.
Was für mich klappt, und was noch unerreicht bleiben wird, ist für mich auch ein Punkt an dem ich sehr unsicher bin. Da muß ich erstmal Selbstvertrauen aufbauen, das ich im Moment so gar nicht spüre.

Die Initiative ist derzeit gleichmäßig verteilt. Mal kommt ein Schritt von ihr, mal einer von mir.
Der entscheidende Unterschied zwischen deiner und meiner Situation: Deine Sekretärin kennt dich und deine Situation sehr gut und steht so wie ich es sehe auf alle Fälle zu dir.
Bei mir kennt mich die Frau noch kaum und wie sie auf meine aktuelle Situation reagieren wird ist völlig offen. Da gibt es einige Punkte, wo ich das Gefühl habe, sie wird dann auf alle Fälle auf Rückzug schalten.
Wobei einer dieser Punkte schon fast ausgeräumt ist. Sie hat darauf noch nicht reagiert, aber eben immerhin auch nicht wie von mir erwartet negativ.
Solange sie neutral oder positiv reagiert, solange habe ich noch immer mehr Chancen bei ihr als ich je erwartet hätte.

Übrigens: Mich selbst blockieren und sabotieren schaffe ich tatsächlich sehr gut, aber das möchte ich ändern, nur braucht es eben manchmal ein wenig länger bis es wirklich klappt.

Schönes Wochenende
Tipsler :winke:

Re: Vorwärts im Rückwärtsgang

So 6. Jul 2014, 11:35

Hallo Tipsler,

Meine reaktion:

Tipsler hat geschrieben:1. Was mir bei mir auffällt, wenn sie abwartend wirkt, also nicht zu deutlich interessiert,
bin ich am lockersten. Unsicher werde ich, wenn ich bekanntes Gelände verlasse und mit Situationen
konfrontiert bin, in denen ich aktuell einfach nicht mehr geübt bin


Einen guten grund, hier über deinen schatten zu springen - hier gibt es einen gelegenheit zum
üben.. :mrgreen:


Tipsler hat geschrieben:2. *g* das vermutlich nicht, aber ich vermute sie möchte im Moment einfach mal ein Treffen und dann
sehen wie es weitergeht. Für sie dürfte das eine normale Situation sein, für mich derzeit eher ungewöhnlich.


Erneut einen grund das alles nicht ab zu blocken. Das leben wird um einiges leichter, wann du solchen semi-neutralen
dates noch auf der reihe kriegst. Abblocken kann man das alles in jeden beliebigen moment.
Ich nehme mal an das du momentan noch nicht richtig in diese frau verliebt bist, das du nur eine gewisse interesse
in sie hast - damit setzt du keinen tieferen freundschaft auf den spiel, und wird es auch keinen riesen liebeskummer
geben.

Was bleibt ist das Ego - das könntest du tatsächlich verletzen, aber auch aufbauen.

Tipsler hat geschrieben:3. Sagen wir mal so, wenn sie vorschlagen würde bei mir einzuziehen, wäre ich fluchtartig weg, obwohl mir
das sicher schmeicheln würde. Vermutlich würde es dir ähnlich gehen.


Mir hat tatsächlich mal eine frau einen heiratsantrag gemacht. Sie war überhaupt nicht mein ding, aber ein
schmeichelhafter ego-boost ist so etwas immer.

Tipsler hat geschrieben:4. Die passende Frau zur passenden Zeit. Aber das dauert bei mir sicher noch einige Zeit.
Jedenfalls lasse ich gerade alles mal ein wenig auf mich zukommen und sehe dann wie sie reagiert
und wie ich auf alles reagiere, denn das macht mir auch ziemlich Gedanken.


Versuche weniger zu denken, und mehr spontan zu reagieren.
Ich habe mich meinen ganzen mislungenen liebesleben lang zu vielen gedanken gemacht - und damit
nichts erreicht.

Gegenüber die sekretärin versuche ich seit ewigkeiten wie einer Sherlock Holmes ihre signale zu deuten,
statt wie einen Don Juan zu handeln. Meine riesenmacke, ich vertraue meinen instinkten zu wenig -
immer noch.


Tipsler hat geschrieben:5. Mal sehen, wie das mit dem Zeitfenster läuft. Andere Männer sehe ich gerade eh eher im Vorteil,
daher denke ich darüber gerade gar nicht nach. Mir geht es ja darum, wie gut ich mit ihr klar komme
und wie gut wir uns verstehen. Entsprechend kann ich mir dann auch Gedanken machen, was ich mir
dann irgendwann vorstellen kann.


Ich habe auch mal gedacht das man sich auf alles vorbereiten kann - das blöde ist nur, das in den
meisten fälle volkommen unerwartete situationen entstehen, die spontane reaktionen verlangen.

Was man am meisten üben soll, ist diese spontanität, diese fähigeit auf unerwarteten situationen zu
reagieren - und das geht nur, wann man sich situationen stellt, wo unerwartete sachen passieren.

Ich bin eher zu wenig mit interessante frauen in vorratszimmern eingesperrt worden, sogesagt.
Immer wann eine spontane reaktion von mir verlangt würde, bin ich gescheitert.

Mit ein quantum mehr an spontanität wäre ich wahrscheinlich schon längst verheiratet gewesen -
aber nein, statt zu handeln habe ich stattdessen analysiert.. :mauer:


Tipsler hat geschrieben:6. Ich halte mich einfach mal an eure Tipps. Also gar nicht so viel erwarten und so locker wie möglich
in die Gesprächssituationen mit ihr reingehen. Dann wird sich schon zeigen, was sich daraus entwickelt.
(Falls sich je nichts entwickeln sollte, liegt das definitiv an mir, aber ich schau mal so unblockiert zurecht
zu kommen, wie es mir möglich ist.)


Es muß sich nicht zwangshaft etwas entwickeln. Zuerst mal für dich entdecken ob zwisschen euch etwas
entsteht das ausreichend interessant ist um weiter zu entwickeln.

Ich würde dabei nicht nur verbal kommunizieren, achte auch auf euren körpersprache.
Ich hatte mal ganz erregende gespräche über banale gesprächsthemen, wo der eigentliche kommunikation
über körpersprache stattgefunden hat - vor allem, so zwisschen 2006 und 2009, mit der sekretärin.
Sie hat mal mein ganzes hormonsystem party machen lassen während ein gespräch uber die Londoner
Flughäfen - und die art wie sie sich während diesen gespräch zwangshaft ihren arm gestreichelt hat,
war ein klares indiz dafür das ich auf sie das gleiche effekt hatte.
Solche momente hatte ich ausnutzen sollen, ich bin da viel zu zögerlich...


Tipsler hat geschrieben:7. Wenn ein gemeinsamer Termin gefunden ist, wird das sicher klappen.
Noch ist allerdings offen wann das sein wird.


Aber du kannst das aktiv steuren...

Tipsler hat geschrieben:8. Ich bemühe mich gerade etwas weniger zu denken und das Ganze zumindest als sehr große
Lernmöglichkeit zu sehen.
Wie es weitergeht wird sich zeigen, wobei ja immer noch die Möglichkeit besteht auf die Kumpelschiene
auszuweichen. Aber noch ist alles offen und ich hab keine Ahnung, wie sich alles entwickelt.


Genau. Aber während den ersten dates wissen ja die wenigsten was sich entwickeln wird,
also eine normalsituation...

Tipsler hat geschrieben:
Do something!

Während alles abläuft bemühe ich mich nebenher eine Art vage Bedienungsanleitung zu schreiben, an der ich
mich dann ein wenig festhalten kann. Manches ist ja vertraut, damit komme ich einigermaßen zurecht, manches
überrascht mich und da muß ich schauen, wie ich sinnvoll darauf reagiere. Wie nah für mich noch angenehm ist,
ist mir selbst unklar, aber zu distanziert möchte ich auch nicht sein.
Was für mich klappt, und was noch unerreicht bleiben wird, ist für mich auch ein Punkt an dem ich sehr unsicher
bin. Da muß ich erstmal Selbstvertrauen aufbauen, das ich im Moment so gar nicht spüre.


Wie gesagt, du brauchst eine lockerheit damit du mit diesen überrasschenden momente klar kommst.
Die art wie frauen männer selektieren, bewußt oder unbewußt, ist zu testen wie gut die männer mit unerwarteten
sachen klar kommen; deswegen versuchen frauen männer dauerhaft absichtlich aus den gleichgewicht zu bringen.
Die wahrscheinliche grund dafür ist, das sie einen vorahnung haben wollen wie der mann mit schickzalschläge
umgeht - nicht unwichtig innerhalb einen beziehung

Das ganze verhalten meiner Sekretärin beruht auf diesen prinzip - sie hat mich dauerhaft verwirren wollen.

'Vorsicht, oder du verwirrst den NK noch weiter.', hat mal ihren kumpel, mit wem sie häufig über mich
geflüstert hat, sie gewarnt; mich verwirren war ein leitmotiv für sie. Anonyme duftkarte, mich mit sie
einsperren lassen, die kreuzverhöre ihren Kick Ass Liebesberater um mir indirekt mit zu teilen das sie
wollte das ich etwas unternehme, ihren pluschtier-aktionen, alles ein riesiges verwirrspiel.

Und ich habe immer nur analysiert, und zu spät, oder gar nicht, gehandelt.

So lange ich nicht verliebt bin, schaffe ich es spontan zu reagieren, und haben vielen frauen interesse
an mir - so bald ich mich verliebe, habe ich etwas zu verlieren, und wird ich ängstlich und zögerlich -
eigenschaften womit man frauen in der flucht treibt. Ironischerweise ist gerade der sicherste indiz das
eine Frau einen Mann etwas bedeutet, seinen unsicherheit, der grund dafür mit diesen mann nichts an zu
fangen, und sich stattdessen für einen selbstsicheren player zu entscheiden, jemanden der kaum interesse
an sie hat und nichts zu verlieren hat, und deswegen spontan aus den bauch hinaus handeln kann - die
großte schwachstelle des weiblichen selektionsmechanismus.

Der PU-gemeinschaft warnt sogar dafür, Männer sollen sich während den eroberungsspiel nicht verlieben.
denn verliebtheit treibt frauen weg.

Leider sind beiden geschlechte vor allem einen ding, was der liebe angeht - sehr, sehr feige.
Lust macht nicht ängstlich - Liebe schon, und zwar krass.

Sehe der Sekretärin und mir, wir haben gegenseitig einen riesenschiß für einander...

Tipsler hat geschrieben:Die Initiative ist derzeit gleichmäßig verteilt. Mal kommt ein Schritt von ihr, mal einer von mir.
Der entscheidende Unterschied zwischen deiner und meiner Situation: Deine Sekretärin kennt dich und deine
Situation sehr gut und steht so wie ich es sehe auf alle Fälle zu dir.
Bei mir kennt mich die Frau noch kaum und wie sie auf meine aktuelle Situation reagieren wird ist völlig offen. Da
gibt es einige Punkte, wo ich das Gefühl habe, sie wird dann auf alle Fälle auf Rückzug schalten.
Wobei einer dieser Punkte schon fast ausgeräumt ist. Sie hat darauf noch nicht reagiert, aber eben immerhin auch
nicht wie von mir erwartet negativ.
Solange sie neutral oder positiv reagiert, solange habe ich noch immer mehr Chancen bei ihr als ich je erwartet
hätte.


So wenig wie möglich analysieren und planen, so viel wie möglich spontan machen.
Ich schaffe es auch selten, aber das ist der schlüssel.
Frauen stehen nicht so auf kopfmenschen, bedauerlicherweise...

Tipsler hat geschrieben:Übrigens: Mich selbst blockieren und sabotieren schaffe ich tatsächlich sehr gut, aber das möchte ich ändern,
nur braucht es eben manchmal ein wenig länger bis es wirklich klappt.


Ja, das kenne ich... :mauer:

Dir auch ein schönes wochenende,

LG :winke:
NK

Re: Vorwärts im Rückwärtsgang

Mi 23. Jul 2014, 14:45

Non-konformist hat geschrieben:Einen guten grund, hier über deinen schatten zu springen - hier gibt es einen gelegenheit zum üben..

Hatte schon einen Text vorbereitet, den ich allerdings gerade nicht zur Hand habe.

Um es kurz zu machen: Hatte mir vorgenommen sie direkt zu fragen, wann sie und ich uns mal treffen. Schriftlich war schon geklärt, das generelle Interesse ist vorhanden.
Doch als ich dann in ihrer Nähe stand ergab es sich einfach nicht, darüber reden zu können, weil zuviele ablenkende Faktoren dazwischen pfuschten.
Eine neue Möglichkeit ergab sich erst sehr viel später, denn zwischendurch war ich leider krank. Doch auch da war es unpassend, denn sie hatte gerade Besuch da und konzentrierte sich mehr auf die Person als auf ein Gespräch mit mir.
Soviel zum Thema, einfach locker hingehen, das terminliche klären und einfach zum Treffen gehen.
Wie ich das einschätzen soll ist mir noch unklar, denn bei der Person kann es sich durchaus um einen Rivalen handeln und dieser längst mir gegenüber im Vorteil sein.
Da ich immer noch nicht richtig fit bin, schiebe ich das vage vereinbare Treffen noch ein wenig und bin gespannt, ob es überhaupt noch stattfindet.

Du siehst, Non-konformist, auch ich bin durchaus in der Lage eine ganz einfache locker lösbare Situation zu verkomplizieren. *g*
Dabei denke ich im Moment nicht mal viel weiter über das Treffen hinaus.

Non-konformist hat geschrieben:Aber du kannst das aktiv steuren...

*grins* Ja klar, alles ist einfach steuerbar. Termin festlegen und gemeinsam hingehen.
Wenn aber von außen andere mit reinwirken, wie es durch den anderen Mann grad passiert, wird es etwas komplizierter.
Kennst du diese Tricklenkungen, wo du entgegengesetzt steuern mußt um an das gewünschte Ziel zu kommen? So komm ich mir grad vor. Ich lenke in die eine Richtung und lande ganz woanders als gewünscht.

Non-konformist hat geschrieben:So wenig wie möglich analysieren und planen, so viel wie möglich spontan machen.

Geplant funktioniert das Spontane prima, aber die Ausführung geht dann doch etwas daneben im Moment.
Stellt sich die Frage, wie man spontan sein üben kann, denn im Fernsehen sieht das immer so einfach aus, gerade auch bei Livesendungen, wo man ja eine Situation nicht neu drehen kann. Wenn es möglich wäre diese Souveränität ins reale Leben übernehmen zu können, wäre viel geholfen.

LG Tipsler :winke:

Re: Vorwärts im Rückwärtsgang

Mi 23. Jul 2014, 20:06

Hi Tipsler - auch hier ein antwort:

Tipsler hat geschrieben:

Du siehst, Non-konformist, auch ich bin durchaus in der Lage eine ganz einfache locker lösbare Situation zu verkomplizieren. *g*
Dabei denke ich im Moment nicht mal viel weiter über das Treffen hinaus.


Ja. Von einen kopfmensch zu den anderen - du denkst zuviel. Damit verdreifacht
man sich den steinen auf den weg. Ich kenne mich damit reichlich aus...

Tipsler hat geschrieben:
*grins* Ja klar, alles ist einfach steuerbar. Termin festlegen und gemeinsam hingehen.
Wenn aber von außen andere mit reinwirken, wie es durch den anderen Mann grad passiert, wird es etwas komplizierter.
Kennst du diese Tricklenkungen, wo du entgegengesetzt steuern mußt um an das gewünschte Ziel zu kommen? So komm ich mir grad vor. Ich lenke in die eine Richtung und lande ganz woanders als gewünscht.


Life = Chaostheorie....

Ja. es gibt IMMER unerwartetes.
Deswegen macht es auch wenig sinn voraus zu planen.
Man müß lernen zu improvisieren.

(Nein, ich bin da auch schlecht...)

Rival - entweder er ist ein wirklicher rival, oder nicht. Aber das ändert nichts an
was du machen sollst. Die sekretärin hat so einigen rivalen vorgetäuscht.

Wer nicht aktiv auf einen rivalen reagiert, zeigt damit wenig interesse an den
frau zu haben.

Aktion ist also von dir gefragt...

Tipsler hat geschrieben:Geplant funktioniert das Spontane prima, aber die Ausführung geht dann doch etwas daneben im Moment.


Ah, hier mußte ich kurz mal herzlich lachen.
Denn spontanität schließt planung halt aus.
Spontan ist man, oder man ist es nicht - es ist nichts das man im voraus planen
kann. Es entsteht in den moment.

Na ja, manchmal...


Tipsler hat geschrieben:Stellt sich die Frage, wie man spontan sein üben kann, denn im Fernsehen sieht das immer so einfach aus, gerade auch bei Livesendungen, wo man ja eine Situation nicht neu drehen kann. Wenn es möglich wäre diese Souveränität ins reale Leben übernehmen zu können, wäre viel geholfen.


Spontan sein lernt man über erfolge.
Sagen was man denkt, ohne dabei nach zu denken, und wann es gut ankommt sterkt
es den sellbstvertrauen.

Bis ich nach Deutschland umgezogen bin und in ein trickstudio kam mit sehr lockeren
umgangsformen war ich frauen im algemein verklemmter gegenüber.

Aber in das studio fangen frauen an mit mir zu flirten, ich flirtete zurück, das gefiel den
frauen, auch in den fälle wo es nur spiel war, und seit dem bin ich viel lockerer zu frauen,
so lange ich nicht verliebt bin.

Frauen lieben es häufig auch wann man den nicht zu ernst nimmt, damit wird man auch
lockerer.

Die vorgängerin der Sekretärin habe ich sehr häufig geneckt, sie mir auch. Habe es
auch mit der Sekretärin versucht, aber sie nimmt mich häufig zu ernst, und denkt das
ich meine blödeleien ernst nehme - was zu meinen verklemmtheit beigetragen hat, ich
habe manchmal angst sie zu beleidigen oder zu verletzen. (Mit anderen hat sie solchen
probleme überigens nicht, das betrifft nur mir).

Aber desto weniger man angst hat für wie der andere reagiert, desto lockerer man
wird. In den momente das ich es mal schaffe macht frech sein schon spaß, und frauen
lieben es...


LG :winke:
NK

Re: Vorwärts im Rückwärtsgang

Fr 25. Jul 2014, 15:29

Hallo Non-konformist,

Non-konformist hat geschrieben:Deswegen macht es auch wenig sinn voraus zu planen.
Man müß lernen zu improvisieren.

Zumindest bisschen geplant improvisiert es sich leichter, weil man dann auf Routinen zurückgreifen kann. Stellt sich eben die Frage was hilft?

Non-konformist hat geschrieben:Wer nicht aktiv auf einen rivalen reagiert, zeigt damit wenig interesse an den frau zu haben.

Mit Rivalen kenne ich mich noch kaum aus. Wie sollte man denn da deiner Meinung nach darauf reagieren? Und ja, mir ist klar, das da dein theoretisches Wissen gefragt ist, denn in der Praxis klappt das bei dir ja auch noch nicht so gut.

Non-konformist hat geschrieben:Rival - entweder er ist ein wirklicher rival, oder nicht. Aber das ändert nichts an was du machen sollst. Die sekretärin hat so einigen rivalen vorgetäuscht.

Vortäuschen geht im konkreten Beispiel schlecht, da es zufällig war, die Person zu sehen.
Bei dir war es ja so, das ein Rivale gezielt aufgebaut werden konnte und die Sekretärin daran interessiert war, wie du darauf reagierst.

Non-konformist hat geschrieben:Aktion ist also von dir gefragt...

Rückzug und überlegen, wie ich nun wohl sinnvoll reagieren kann.
Außerdem überlege ich gerade, das richtige Maß an Nähe.

Non-konformist hat geschrieben:Ah, hier mußte ich kurz mal herzlich lachen.
Denn spontanität schließt planung halt aus.

Vielleicht ist "üben spontaner reagieren können" der bessere Ausdruck.
Und ja, du hast recht, wenn man Erfolg hat, wird man sich sicherer und kann manches erreichen was zuvor undenkbar erschien.

Non-konformist hat geschrieben:Spontan ist man, oder man ist es nicht - es ist nichts das man im voraus planen kann. Es entsteht in den moment.

Wenn man sich sicher ist, kann man eher spontan sein, als wenn man sich unsicher ist.
Entsprechend war ich vor langer Zeit um einiges spontaner als derzeit.
Und zur Spontanität möchte ich gerne zurück, nur fallen mir gerade wenig Übungen ein, durch die das vielleicht möglich wird.
Du kennst ja viel PU-Literatur, vielleicht gibt es da ja Übungen. Ob ich die dann real durchführe ist noch nicht gesagt, aber immerhin kann ich das dann lesen und drüber nachdenken.

Non-konformist hat geschrieben:Aber desto weniger man angst hat für wie der andere reagiert, desto lockerer man wird. In den momente das ich es mal schaffe macht frech sein schon spaß, und frauen lieben es...

Klappt bei mir nur, wenn ich mir sicher bin, damit gut anzukommen und eben die Frau nicht zu verletzen, denn das liegt mir fern.

LG :winke:
Tipsler

Re: Vorwärts im Rückwärtsgang

Sa 26. Jul 2014, 10:46

Hallo Tipsler,

Auch hier noch eine reaktion:

Tipsler hat geschrieben:Zumindest bisschen geplant improvisiert es sich leichter, weil man dann auf Routinen zurückgreifen kann. Stellt sich eben die Frage was hilft?


Nur selbstvertrauen.
Ich war ganz früher überhaupt nicht schlagfertig, kann heut zur tage ziemlich gut
ad rem reagieren. Da hilft nur übung. Viel machen. Mann kan eine reaktion auf irgendwas
das zufällig gesagt wird auf keinen einzigen art und weise vorbereiten.
Dein gehirrn muss in einen zustand kommen wo es gleichzeitig kreativ und fürchtlos
ist - geht nur mit viel versuchen.

Tipsler hat geschrieben:Mit Rivalen kenne ich mich noch kaum aus. Wie sollte man denn da deiner Meinung nach darauf reagieren? Und ja, mir ist klar, das da dein theoretisches Wissen gefragt ist, denn in der Praxis klappt das bei dir ja auch noch nicht so gut.

Vortäuschen geht im konkreten Beispiel schlecht, da es zufällig war, die Person zu sehen.
Bei dir war es ja so, das ein Rivale gezielt aufgebaut werden konnte und die Sekretärin daran interessiert war, wie du darauf reagierst



Ein beispiel mit den sekretärin und einer der rivalen um sie herum.

Zuerst nam ich ihm als rivalen ernst, später fand ich aus das er in Köln eine feste freundin
mit eine gerade geborene baby hatte - also war er ein vorgetäuschter rival.

Ich merkte auch wie er mich observierte wann er sie den hof machte.

Es würde mich am klarsten was sie spielte, in den moment das er sie eine fruchtgummi
futterte aus den großen schachtel auf den empfangstisch.
Sie hield das ding über sekundenlang zwisschen ihren zähne bis ich an sie vorbei
gelaufen bin und sie sich sicher davon war das ich mitgekriegt habe wie er mit sie
flirtet - dieses theater war für mich gedacht.

Einigen tagen später erzählte sie von ihren urlaub, und das dann wieder der große
Chicken Little puppe auf ihren stuhl am empfang sitzen würde, wie üblich wann sie
in urlaub war.

'Die puppe ist doch wirklich kein ersatz für dich.' sagte ich.
'Uh - oh, eh, ja, dabei schließe ich mich an.' reagierte der rival.
'Tut mir leit, aber das kompliment hat dir den Non-konformist weggenommen.'
sagte sie, und lächelte mich an.

Es war alles meist wie eine art von spielerischen wettbewerb.

Viel war es am ende dann doch nicht wert, denn später an den selben tag
bekam ich meinen korb...

Aber was ich weiß von wie man mit rivalen umgehen soll - locker, leger, spielerisch,
auf einen art das du ihm überlegen bist und nicht ernst nimmst funktioniert meist
am besten, am liebsten mit humor.

In keinem fall mit eifersücht und schlechte laune, damit zeigt man sich einen
verlierer.

Auf die letzten angeblichen rivalen reagierte ich manchmal damit das ich die
beiden quasi an einander verknüpfen wollte, mit spielerischen bemerkungen -
meist eine gute strategie um ihren geflirt mit den 'rivalen' zu stoppen.
Aber hauptbotschaft: tut mir leit, aber ich nimm den typ nicht ernst.

Wann man einen rivalen zu ernst nimmt, machst du ihm damit großer und
wichtiger als du, auch in ihren kopf.

Tipsler hat geschrieben:
Non-konformist hat geschrieben:Aktion ist also von dir gefragt...

Rückzug und überlegen, wie ich nun wohl sinnvoll reagieren kann.
Außerdem überlege ich gerade, das richtige Maß an Nähe.


Weit weg wann du sie verlieren möchtest und ganz nah wann du
sie erobern willst....

Tipsler hat geschrieben:
Non-konformist hat geschrieben:Ah, hier mußte ich kurz mal herzlich lachen.
Denn spontanität schließt planung halt aus.

Vielleicht ist "üben spontaner reagieren können" der bessere Ausdruck.
Und ja, du hast recht, wenn man Erfolg hat, wird man sich sicherer und kann manches erreichen was zuvor undenkbar erschien.


In meinen erfahrung bewirken nur zwei sachen charakterliche änderungen in einen
mensch.

An der eine seite des spektrums sind das traumas, tiefe entäuschungen und großes
leit.

An der andere seite des spektrums, große freude und erfolgsraten.

Beide bewirken eine neue konditionierung.

Und machen dich entweder ängstlicher oder selbstsicherer.

Wann man nie etwas versucht, wird es auch nie eine erfolgsrate geben...

Tipsler hat geschrieben:
Non-konformist hat geschrieben:Spontan ist man, oder man ist es nicht - es ist nichts das man im voraus planen kann. Es entsteht in den moment.

Wenn man sich sicher ist, kann man eher spontan sein, als wenn man sich unsicher ist.
Entsprechend war ich vor langer Zeit um einiges spontaner als derzeit.
Und zur Spontanität möchte ich gerne zurück, nur fallen mir gerade wenig Übungen ein, durch die das vielleicht möglich wird.
Du kennst ja viel PU-Literatur, vielleicht gibt es da ja Übungen. Ob ich die dann real durchführe ist noch nicht gesagt, aber immerhin kann ich das dann lesen und drüber nachdenken.


Ich mag die PA-methode nicht. Viel üben an frauen die dir Sch**ß-egal sind, dann hast du
nichts davon wann du scheiterst, und baust du selbstvertrauen auf bei jedes mal das du
erfolg hast.

Darum darf man sich laut der PU welt auch nie verlieben, denn wann man sich verliebt wird
man verletzbar. Es ist eine methode die traumas ausschließt und nur eine erfolgrate kennt.
Nur positive konditionierung.

Leider erobert man auf diese art und weise auch keine frauen die dir was bedeuten.
Es ist der beste weg in einen schlechten beziehung. Und nach eine weile sieht man
auch frauen nur noch als objekte, ziele, trophäen, und nicht mehr als menschen
oder unikaten, jeder frau ist austauschbar geworden. Und verliebt ist man nur noch
in seinen eigenen ego.
Das wird deine neue konditionierung sein.

Also lass lieber sein, meiner meinung nach.

Tipsler hat geschrieben:
Non-konformist hat geschrieben:Aber desto weniger man angst hat für wie der andere reagiert, desto lockerer man wird. In den momente das ich es mal schaffe macht frech sein schon spaß, und frauen lieben es...

Klappt bei mir nur, wenn ich mir sicher bin, damit gut anzukommen und eben die Frau nicht zu verletzen, denn das liegt mir fern.


Man soll frauen natürlich nicht ernsthaft beleidigen, was du sagst muß immer spielerisch
sein, aber es lockt frauen aus der reserve. Ich habe nur mit der H eine weile lang ein
wirklich gutes flirtspiel aufgebaut, wobei wir einander andaurend gegenseitig 'beleidigt'
(lies, herausgefordert) haben - sie hatte damit angefangen, und es hat einen riesenspaß
gemacht.

Ein beispiel wie der Kick Ass liebesberater es mal gemacht hatte - die Sekretärin war
beim frisör, ich habe sie ein kompliment gemacht, er hat sie gefragt was sie bezahlt
hatte. '65 Euro', sagte sie.
'6 Euro 50 war es aber wert.' sagte er.
Sie schaute ihm an mit einen wie-frech-bist-du-denn blick, aber es war sie auch
klar das er es nicht so gemeint hatte. Und sie lachte.

Seine art war eine einladung für blödeleien und einen gespräch, meine art war ein
einfaches kompliment das weiter zu nichts führte, und mit sicherheit nicht zu
gegenseitige blödereien und spielereien.

Der Kick Ass Rob weiß wie er spannung aufbauen muß.
Ich erinnere mich auch sechs jahre später noch an den inzident ob wie es
gestern war. An solchen sachen merkt man sich. Nicht an einfachen
komplimenten. Ich erinnere mich nicht mehr an was ich gesagt habe,
nur an den frechen kommentar - so funktioniert das mit frechheit, es
macht eindruck.

Theoretisch weiß ich auch wie es funktioniert.
Nur kriege ich es in der praxis immer seltener hin.
Vor fünfzehn jahren hatte ich eine lockerheit der mir jetzt fehlt.
Damals schafte ich solchen spielchen manchmal auch noch.

Jahrenlange negative konditionierung, jetzt fallt mir so einen
lockerheit sehr schwer...


LG :winke:
NK

Re: Vorwärts im Rückwärtsgang

Fr 1. Aug 2014, 11:17

Hallo Non-konformist,

Non-konformist hat geschrieben:Nur selbstvertrauen.
Ich war ganz früher überhaupt nicht schlagfertig, kann heut zur tage ziemlich gut
ad rem reagieren. Da hilft nur übung.

Schlagfertigkeit liegt mir meist noch nicht so gut. Wenn ich mich sicher fühle, dann klappt das teilweise ganz gut, aber meist bin ich eher der Stille, der in Gruppen dabei ist und nicht so richtig wahrgenommen wird, weil sich alle auf die Aufmerksamkeitsmagneten konzentrieren.
Gelegenheit zum Üben fehlt meist auch, denn wie mir durch deine aktuellen Texte bewußt wurde, mir fehlt der Kontakt zu Bezugspersonen, durch die man auch mal in Gruppengespräche mit rein kommt und so Gelegenheit bekommt sich intensiv zu unterhalten.
Meine Stärke ist eher der Dialog, meist im Zweiergespräch, manchmal auch im Dreiergespräch, also mit zwei anderen Personen gleichzeitig.
Was drüber hinaus geht, funktioniert nicht immer so gut, weil mir da einfach tatsächlich Übung fehlt.

Non-konformist hat geschrieben:Viel machen. Mann kan eine reaktion auf irgendwas
das zufällig gesagt wird auf keinen einzigen art und weise vorbereiten.
Dein gehirrn muss in einen zustand kommen wo es gleichzeitig kreativ und fürchtlos
ist - geht nur mit viel versuchen.

Wie würdest du das angehen, wenn du nicht innerhalb deiner Kollegen-Clique wärst?
Was sind da so Themen, die immer wieder aufkommen und mit denen man sich gut in Gespräche einbringen kann?
Völlige Zufälle sind tatsächlich nicht vorbereitbar, aber es gibt ja immer wieder Situationen, die in der ein oder anderen Form immer wieder auftauchen.
Wenn einem da dann was orginelles einfällt, ist oft schon das Eis gebrochen, gerade wenn man sich nach langem nicht mehr sehen, dann doch mal wieder gegenübersitzt und sich fragt, was man denn nun mit dieser einst vertrauten nun fast fremden Person anfangen soll.
Gerade in solchen Momenten ist es schwierig, locker ins Gespräch zu kommen, außer man hat eine Art drauf, die gut ankommt.

Non-konformist hat geschrieben:Es war alles meist wie eine art von spielerischen wettbewerb.

Gerade solche "spielerischen Wettbewerbe" kommen doch immer wieder vor und sind sicher irgendwo gut dokumentiert.
Das mal nachlesen und sich Gedanken dazu machen, fände ich hilfreich, nur findet sich in der Masse von Threads in vielen Foren, schlicht nicht gleich das Passende.

Dazu kommt eben noch, wenn ich was lesen möchte, sollte es auch schon ein wenig zu mir passen und nicht so sein, das ich es ablehne.

Im konkreten Fall war es so, ich hielt diesen Rivalen für den Freund von ihr. Entsprechend vorsichtig und zurückhaltend agierte ich und sie äußerte sich nicht dazu.

Vor paar Jahren hatte ich mal konkret diesen Fall:
Ich unterhielt mich da mit einer Bedienung in einer Bar. In einem Gespräch zuvor hatte ich schon erfahren, sie hat außerhalb ihren festen Freund.
Dann kam ein anderer Gast daher, umarmte sie und redete auch mit ihr. Das Gespräch mit mir war dadurch unterbrochen.
Mir fiel in dem Moment keine Reaktion darauf ein, ich ärgerte mich aber, wollte zu dem Zeitpunkt aber keinen Streit anfangen.
Die Umarmung war auch nur kurz und die Bedienung holte ihm dann was zu trinken.
Hätte ich da aktiver reagiert, wäre das Gespräch vielleicht weiter gegangen, so war es aber beendet, weil die Bedienung sich dann um andere Dinge kümmerte.
War insofern nicht so schlimm, weil sie eh unerreichbar war, aber ich fand es einfach daneben, wie einfach manche in Gespräche reinplatzen, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, damit Erfolg haben und zurückhaltendere Menschen, dann einfach dumm dastehen.

An ihrer Stelle hätte ich aber anders reagiert. Den Umarmer etwas mehr auf Distanz gehalten, was sie aber nicht tat. Es wirkte, wie wenn sie locker mit ihm was anfangen würde, was mich etwas irritierte, weil der Respektlose locker mehr bei ihr erreichte, als ich der Respektvolle.

Non-konformist hat geschrieben:Aber was ich weiß von wie man mit rivalen umgehen soll - locker, leger, spielerisch,
auf einen art das du ihm überlegen bist und nicht ernst nimmst funktioniert meist
am besten, am liebsten mit humor.

In keinem fall mit eifersücht und schlechte laune, damit zeigt man sich einen
verlierer.

In dem Bar-Beispiel hätte ich wohl nur mit schlechter Laune reagieren können, doch das wollte ich nicht. Und eine locker-spielerische Reaktion darauf fiel mir in dem Moment nicht ein.
Es ergab sich zwar nie, aber ich hätte bei anderer Gelegenheit vielleicht mit "du läßt dich aber schnell abschleppen", reagieren können, wenn das humorig und als nicht völlig ernst gemeint rüber gekommen wäre.
Meine Wirkung ist aber meist eher ernsthaft. So eine spaßige "den kann man nicht ernst nehmen"-Ausstrahlung, die manche verbreiten, liegt mir nicht.
Somit wäre der Spruch bei einem humorigen Typen als lustig rüber gekommen und hätte ihm vielleicht einen gespielt entrüsteten Hieb auf die Schulter eingebracht, während bei mir durchaus eine Ohrfeige hätte rauskommen können, weil ich ernst genommen worden wäre.
Gleicher möglicher Spruch, zwei Personen und zwei unterschiedliche Wirkungen, weil die Frau eben unterschiedlich auf dasselbe reagieren kann.

Non-konformist hat geschrieben:Wann man einen rivalen zu ernst nimmt, machst du ihm damit großer und
wichtiger als du, auch in ihren kopf.

Im aktuellen konkreten Fall warte ich nun einfach mal ab, wie sich alles weiterentwickelt.
Ich sah sie heute zufällig bei der S-Bahn, aber leider war ich zu spät dran, denn bis ich in ihrer Nähe war, war sie schon eingestiegen und die S-Bahn wieder am losfahren.
Hätte ich eine Fahrkarte gehabt, wäre ich mit eingestiegen, war aber leider nicht der Fall.

Non-konformist hat geschrieben:Weit weg wann du sie verlieren möchtest und ganz nah wann du
sie erobern willst....

Da gehts mir grad wie dir. Wäre zwar schön, wenn sich bisschen mehr entwickelt, aber ich könnte mir vorstellen, das sie mit dem Anderen auch ganz gut dran wäre.
Verlieren möchte ich sie nicht, aber in die mögliche Beziehung mit dem Anderen einmischen möchte ich mir auch nicht unbedingt.
Wie würdest du weiter vorgehen, wenn es darum geht, sie zu erobern?

Non-konformist hat geschrieben:Beide bewirken eine neue konditionierung.
Und machen dich entweder ängstlicher oder selbstsicherer.
Wann man nie etwas versucht, wird es auch nie eine erfolgsrate geben...

Mein Bemühen ist, mich auf dem Weg von mehr Selbstsicherheit zu bewegen.
An manchen Stellen fehlt für das Mosaik noch das ein oder andere Teil, aber es entwickelt sich langsam. Mir geht es auch darum, für mich selbst erkennen zu lernen, wie weit ich selbst eigentlich gehen möchte und was für mich genau dieser Frau gegenüber angemessen ist.
Denn ich will sie weder durch zu wenig tun, noch durch zu weit gehen enttäuschen.

Non-konformist hat geschrieben:Ich mag die PA-methode nicht. Viel üben an frauen die dir Sch**ß-egal sind, dann hast du
nichts davon wann du scheiterst, und baust du selbstvertrauen auf bei jedes mal das du
erfolg hast.

Das was du für dich als PickUp siehst, also nur auf sich schauen und völlig gleichgültig gegenüber den Frauen werden, mag ich auch nicht.
Manches, vor allem wenn man es auf den eigenen Charakter umdeuten kann, finde ich zumindest als Orientierung ganz okay.
Eine Frau die mir egal ist, ist mir egal, mit der habe ich dann nichts oder nur wenig zu tun.
Auf die Frage: "Was fasziniert dich an der Frau?" sollte mir schon was sinnvolles einfallen.
Mir ist es mal vor Jahren passiert, das ich einer Frau begegnete, die einer Klassenkameradin von früher ähnlich sah. Sie war aber charakterlich ganz anders als diese Kameradin.
War ganz interessant, aber mir fiel bald auf, viel werden wird nicht. Zudem wurden die Unterschiede immer deutlicher und irgendwann hatte ich dann auch nichts mehr mit der Frau zu tun.

Non-konformist hat geschrieben:Darum darf man sich laut der PU welt auch nie verlieben, denn wann man sich verliebt wird
man verletzbar.

Gerade wenn man verletzbar ist und nicht verletzt wird, sondern in seinen Gefühlen bestätigt wird, ist es doch angenehm und gibt einem so richtig Auftrieb.

Non-konformist hat geschrieben:Leider erobert man auf diese art und weise auch keine frauen die dir was bedeuten.

Meine Partnerin soll so gut wie möglich zu mir passen, entsprechend ist es auch eine Voraussetzung, das sie mir viel bedeutet. Dauert eben etwas länger bei der Suche, aber irgendwann wird es gelingen.

Non-konformist hat geschrieben:Der Kick Ass Rob weiß wie er spannung aufbauen muß.

Etwas, das mir gar nicht liegt, weil ich meist viel zu ernsthaft rüber komme und meine Äußerungen erst genommen werden. Diese spielerisch leichten Flirts funktionieren für mich am besten, wenn die Frau damit startet.

Was du bei deinem Vater erlebt hast, dieses möglichst unsichtbar werden, um nicht zuviel Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, erlebte ich in der Schule. Wahrlich, dort lernt man tatsächlich manchmal fürs Leben.

Eigentlich war ich schon stark, konnte es mit anderen aufnehmen, aber ich wollte es nicht, weil ich das als sinnlos ansah und niemanden verletzen wollte. Der Sinn eines Kampfes ist ja den Gegner zu besiegen, als der Stärkere und Überlegene dastehen und den Unterlegenen unten halten.

Weil ich für friedliche Lösungen bin, möglichst im Gespräch Konflikte lösen wollte, fingen ein paar in der Klasse das Provozieren an und ich wehrte mich eben nicht mit den Fäusten.
Sie kämpften mich gemeinsam zu mehreren auf den Boden um über mich triumphieren zu können und irgendwann war es sogar mal so, daß eine Klassenlehrerin die mich nicht leiden konnte, gegen dieses Mobbing nichts unternahm.

Erst als ich in eine andere Klasse kam, wurde es besser. Mir blieb aber der innere Wille Spannungen wo immer möglich, zu verringern und abzubauen, weil ich ja selbst erlebt habe, wie böse daneben das werden kann.

Es stärkte auch meinen Willen, nicht zu provozieren und mit anderen auf Augenhöhe zu kommunizieren, weil ich weder derjenige sein will, der andere dominiert, noch derjenige, der dominiert wird.

Du hast mal eine Situation geschildert, in der du T. damit beeindruckt hast, das du einen störenden Rivalen mit einem gespielten Kampfkunst-Tritt so irritieren konntest, das du ihn locker dazu brachtest, dich nicht weiter zu stören.
Es war dieses "ich kann, wenn ich will, aber ich will nicht, weil ich es nicht nötig habe".
Diese Ausstrahlung wäre hilfreich, bei dir scheint sie vorhanden zu sein.
Mir wird sie inzwischen von außen auch manchmal zugeschrieben, aber ich fühle sie nicht immer innerlich, eben weil ich es bevorzuge friedlich zu sein und andere Menschen respektiere.

Non-konformist hat geschrieben:Ich erinnere mich nicht mehr an was ich gesagt habe,
nur an den frechen kommentar - so funktioniert das mit frechheit, es
macht eindruck.

Erinnert mich gerade an einen Kommentar, den ein Typ einer Frau gegenüber machte. Sie lachte und war ganz angetan. Ich selbst fand das zu frech und unangemessen, hätte das also nie so bringen können. Entsprechend platt war ich, das er damit durch kam und Erfolg hatte.
Dürfte für beide wohl am ehesten um einen ONS gegangen sein, denn mehr traute ich beiden miteinander nicht zu. Habs dann nicht weiter mitbekommen, weiß also nicht, ob es bei dem Spruch blieb, oder mehr daraus wurde.

Non-konformist hat geschrieben:Theoretisch weiß ich auch wie es funktioniert.
Nur kriege ich es in der praxis immer seltener hin.
Vor fünfzehn jahren hatte ich eine lockerheit der mir jetzt fehlt.
Damals schafte ich solchen spielchen manchmal auch noch.

Da wäre eine Kollegin gut, mit der du einfach flirten kannst.

Mir fällt es manchmal auch schwer, locker und spontan mit jemandem zu reden, vor allem, wenn ich zu dem Zeitpunkt eine Weile lang nicht geredet habe.
Dann kommt mir meine Stimme ungewohnt vor und ich tue mir einfach schwer.

Bei einer mir wichtigen Gelegenheit vor einigen Jahren habe ich das mal so gelöst, das ich zu einer Bekannten bin und mich erstmal mit ihr einige Zeit unterhielt. Das brachte mich in Stimmung und ich war bei dem mir wichtigen Gespräch wesentlich besser drauf, als ich es ohne dieses andere Gespräch gewesen wäre.

Non-konformist hat geschrieben:Jahrenlange negative konditionierung, jetzt fallt mir so einen
lockerheit sehr schwer...

Ich wünsche dir, das dir Möglichkeiten einfallen, wie du das wieder positiver hinbekommst.

Alles Gute
Tipsler :winke:

Re: Vorwärts im Rückwärtsgang

Fr 1. Aug 2014, 18:10

Anbei hier meine reaktion:


Tipsler hat geschrieben:
Schlagfertigkeit liegt mir meist noch nicht so gut. Wenn ich mich sicher fühle, dann klappt das teilweise ganz gut, aber meist bin ich eher der Stille, der in Gruppen dabei ist und nicht so richtig wahrgenommen wird, weil sich alle auf die Aufmerksamkeitsmagneten konzentrieren.


Schade. Man kann damit nähmlich frauen beeindrücken ohne das man direkt mit
den frauen selbst flirtet. Unsichtbar sein macht einem für frauen uninteressant.

Frechheit zeigen beeindrückt.

Einmal, auf einen party, habe ich wie eine verückte getanzt. Eigentlich war ich
schlecht drauf und betrunken. Aber ich habe mich aus frust bewegt wie einen
party-animal und es war mir egal was anderen sich dabei gedacht haben.
Bin auch kein guter tanzer, tanze nur selten.

Aber eine sehr hübsche unbekannte frau hat mich da mit komplimente überladen.

Sich unsichtbar verstecken bringt wenig.

Wann man sich was zutraut, belohnen frauen dich ganz von alleine.

Ich kriege das auch nicht immer hin, aber sich wenig gedanken machen
über was anderen von dir denken, damit beeindrückt man frauen...

Tipsler hat geschrieben:Gelegenheit zum Üben fehlt meist auch, denn wie mir durch deine aktuellen Texte bewußt wurde, mir fehlt der Kontakt zu Bezugspersonen, durch die man auch mal in Gruppengespräche mit rein kommt und so Gelegenheit bekommt sich intensiv zu unterhalten.
Meine Stärke ist eher der Dialog, meist im Zweiergespräch, manchmal auch im Dreiergespräch, also mit zwei anderen Personen gleichzeitig.
Was drüber hinaus geht, funktioniert nicht immer so gut, weil mir da einfach tatsächlich Übung fehlt.


Wann es mal eine gelegenheit gibt, diese ausnutzen.
Und langsam an, nicht sofort mit 230 stundenkilometer...


Tipsler hat geschrieben:Wie würdest du das angehen, wenn du nicht innerhalb deiner Kollegen-Clique wärst?
Was sind da so Themen, die immer wieder aufkommen und mit denen man sich gut in Gespräche einbringen kann?


Nicht. Frech sein kan mann gut unter bekannten, aber ist unter fremden nicht
angebracht und beleidigend. Ich rede relativ wenig mit fremden, und brauche
zeit um mich wohl zu fühlen in gruppen wo ich keiner kenne.


Tipsler hat geschrieben:Völlige Zufälle sind tatsächlich nicht vorbereitbar, aber es gibt ja immer wieder Situationen, die in der ein oder anderen Form immer wieder auftauchen.
Wenn einem da dann was orginelles einfällt, ist oft schon das Eis gebrochen, gerade wenn man sich nach langem nicht mehr sehen, dann doch mal wieder gegenübersitzt und sich fragt, was man denn nun mit dieser einst vertrauten nun fast fremden Person anfangen soll.
Gerade in solchen Momenten ist es schwierig, locker ins Gespräch zu kommen, außer man hat eine Art drauf, die gut ankommt.


Auch nicht mein spezialität.

Tipsler hat geschrieben:
Non-konformist hat geschrieben:Es war alles meist wie eine art von spielerischen wettbewerb.

Gerade solche "spielerischen Wettbewerbe" kommen doch immer wieder vor und sind sicher irgendwo gut dokumentiert.
Das mal nachlesen und sich Gedanken dazu machen, fände ich hilfreich, nur findet sich in der Masse von Threads in vielen Foren, schlicht nicht gleich das Passende.


Den rivalen mit humor ein bisschen kleiner machen, ohne dabei beleidigend zu werden.
Auch der rivalen soll noch halbwegs mitlachen können, dennoch den wettbewerb
verlieren. Es soll spielerisch bleiben, und deine anbetene soll dabei lachen können.


Tipsler hat geschrieben:Dazu kommt eben noch, wenn ich was lesen möchte, sollte es auch schon ein wenig zu mir passen und nicht so sein, das ich es ablehne.


Stimmt. Es soll authentisch sein. Bei mir lehnt es an an meinen comics-humor.
Sachen in einen anderen licht sehen, nicht zu ernst nehmen, details ausvergrößern,
was gerade so passt.

Tipsler hat geschrieben:Im konkreten Fall war es so, ich hielt diesen Rivalen für den Freund von ihr. Entsprechend vorsichtig und zurückhaltend agierte ich und sie äußerte sich nicht dazu.


Sie müß sich auch nicht äussern.
Wann die sekretärin mir ein wenig auf den keks ging damit sie mal wieder mit einen
rivalen flirtete, direkt vor meinen nase, fang ich damit an vorschläge zu machen
für gemeinsamen dates von sie mit den typen.

Das brachte sie dazu nicht weiter mit ihm zu flirten.

Rivalen entlarvt und unschädlich gemacht.
Gelingt mir so aber auch nicht immer.


Tipsler hat geschrieben:Vor paar Jahren hatte ich mal konkret diesen Fall:
Ich unterhielt mich da mit einer Bedienung in einer Bar. In einem Gespräch zuvor hatte ich schon erfahren, sie hat außerhalb ihren festen Freund.
Dann kam ein anderer Gast daher, umarmte sie und redete auch mit ihr. Das Gespräch mit mir war dadurch unterbrochen.
Mir fiel in dem Moment keine Reaktion darauf ein, ich ärgerte mich aber, wollte zu dem Zeitpunkt aber keinen Streit anfangen.
Die Umarmung war auch nur kurz und die Bedienung holte ihm dann was zu trinken.
Hätte ich da aktiver reagiert, wäre das Gespräch vielleicht weiter gegangen, so war es aber beendet, weil die Bedienung sich dann um andere Dinge kümmerte.
War insofern nicht so schlimm, weil sie eh unerreichbar war, aber ich fand es einfach daneben, wie einfach manche in Gespräche reinplatzen, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, damit Erfolg haben und zurückhaltendere Menschen, dann einfach dumm dastehen.


Ja, meist gewinnt der frecheren typ. Wer zu still und zu zurückgezogen ist, kann
damit rechnen das einen frecheren typ ihm den frau wegklaut.
Klar das es daneben ist, aber sicher PUAs haben spaß daran anderen den frauen
weg zu klauen. Ist mir auch mehrmals passiert.

Tipsler hat geschrieben:An ihrer Stelle hätte ich aber anders reagiert. Den Umarmer etwas mehr auf Distanz gehalten, was sie aber nicht tat. Es wirkte, wie wenn sie locker mit ihm was anfangen würde, was mich etwas irritierte, weil der Respektlose locker mehr bei ihr erreichte, als ich der Respektvolle.


In ihren kopf war er aber nicht respektloser als du, aber tapferer.
Er zeigte mehr selbstbewusstsein.
So funktioniert das frauengehirrn.
So sehen frauen auch häufig höfflichkeit und zurückhaltung als feigheit.

Irgendwie brachte ich mit meinen scheuheit frauen dazu mit mir zu flirten -
aber dafür müßte ich die frauen ein wenig ablehnen - damit zeigt man sich
auch als überlegen.

Frauen interessieren sich in männer die den anderen männer überlegen sind.
Und das zeigt man mit frechen humor, damit man zeigt das man sich nicht
beeindrücken läßt von was anderen von dich denken, oder mit ein wenig
distanz die den frau dazu bringt selbst ein schritt machen zu müssen.
Eine hübsche frau auf distanz halten bringt sie dazu dich zu jagen.
Und dich direkt auf dates ein zu laden.

Wer still und unsichtbar ist verliert, ist für frauen uninteressant.

Nicht immer, es gibt ausnahmen, aber generell funktioniert diesen prinzip.

Tipsler hat geschrieben:In dem Bar-Beispiel hätte ich wohl nur mit schlechter Laune reagieren können, doch das wollte ich nicht. Und eine locker-spielerische Reaktion darauf fiel mir in dem Moment nicht ein.
Es ergab sich zwar nie, aber ich hätte bei anderer Gelegenheit vielleicht mit "du läßt dich aber schnell abschleppen", reagieren können, wenn das humorig und als nicht völlig ernst gemeint rüber gekommen wäre.


Wäre auch nicht den besten satz gewesen, denn damit bezeichnete du dich zum
verlierer, und den anderen zum gewinner. Und sie zum flittchen.
Einen besseren satz fällt mir aber auch nicht so schnell ein.

Tipsler hat geschrieben:Meine Wirkung ist aber meist eher ernsthaft. So eine spaßige "den kann man nicht ernst nehmen"-Ausstrahlung, die manche verbreiten, liegt mir nicht.
Somit wäre der Spruch bei einem humorigen Typen als lustig rüber gekommen und hätte ihm vielleicht einen gespielt entrüsteten Hieb auf die Schulter eingebracht, während bei mir durchaus eine Ohrfeige hätte rauskommen können, weil ich ernst genommen worden wäre.
Gleicher möglicher Spruch, zwei Personen und zwei unterschiedliche Wirkungen, weil die Frau eben unterschiedlich auf dasselbe reagieren kann.


Wer ernst ist hat es schwieriger.

Tipsler hat geschrieben:
Non-konformist hat geschrieben:Weit weg wann du sie verlieren möchtest und ganz nah wann du
sie erobern willst....

Da gehts mir grad wie dir. Wäre zwar schön, wenn sich bisschen mehr entwickelt, aber ich könnte mir vorstellen, das sie mit dem Anderen auch ganz gut dran wäre.
Verlieren möchte ich sie nicht, aber in die mögliche Beziehung mit dem Anderen einmischen möchte ich mir auch nicht unbedingt.
Wie würdest du weiter vorgehen, wenn es darum geht, sie zu erobern?


Mit entweder ein vorwand ausdenken um kontakt mit sie auf zu nehmen, oder sie
direkt fragen mit dir eine tasse kaffee zu trinken. Und schauen wie sie reagiert.
Der situation ist unklar und du brauchst mehr infos für einen wirklichen strategie.
Und sie ist so weit entfernt das du nicht über observationen schlauer werden
kannst.

Tipsler hat geschrieben:Mein Bemühen ist, mich auf dem Weg von mehr Selbstsicherheit zu bewegen.
An manchen Stellen fehlt für das Mosaik noch das ein oder andere Teil, aber es entwickelt sich langsam. Mir geht es auch darum, für mich selbst erkennen zu lernen, wie weit ich selbst eigentlich gehen möchte und was für mich genau dieser Frau gegenüber angemessen ist.
Denn ich will sie weder durch zu wenig tun, noch durch zu weit gehen enttäuschen.


Manchmal müß man sich trauen ein wenig zu weit zu gehen.
Ich habe den Sekretärin mal auf ihren po geklapst.
Statt das sie mir eine ohrfeige gab, stellte sie mir ihren po zur verfügung,
damit ich lerne wie ich sie nicht zu hart klapse.

Man beleidigt frauen weniger schnell als man glaubt.

(Eine unbekannte auf den po klapsen würde ich dich aber auch nicht raten,
aber ich habe später auch einen von den Däninnen auf ihren po geklapst,
und sie hat nachdem mehrmals versucht mich mit ins kino zu fragen...)

Die grenze ein bisschen überschreiten ist warscheinlich entscheidend fürs
erobern.

Wer sich nicht traut die frau einfach mal zu küssen, wird sie auch niemals
erobern - meine schwachstelle...


Tipsler hat geschrieben:
Non-konformist hat geschrieben:Ich mag die PA-methode nicht. Viel üben an frauen die dir Sch**ß-egal sind, dann hast du
nichts davon wann du scheiterst, und baust du selbstvertrauen auf bei jedes mal das du
erfolg hast.

Das was du für dich als PickUp siehst, also nur auf sich schauen und völlig gleichgültig gegenüber den Frauen werden, mag ich auch nicht.
Manches, vor allem wenn man es auf den eigenen Charakter umdeuten kann, finde ich zumindest als Orientierung ganz okay.


Für mich sind respekt und verletzen wichtig für meine entscheidugen wie weit ich
mit einen frau gehe.
Wann eine frau nur so, aus spaß und ohne hintergedanken, mit mir flirtet, erwidere
ich diesen flirts - harmlos, keiner wird keiner verletzen, und flirten macht spaß.

Aber ich habe es auch mal geschafft eine frau ungewollt in mich zu verlieben,
dabei hatte sie bereits einen freund, während der klassentrip nach england.
Ab den moment sind emotionen im spiel, und ist das risiko hoch den anderen
zu verletzen.

Da ist schluß mit spaß, und ich will vermeiden frauen in mich zu verlieben
wann ich keinen wirklichen absichte habe.

Ein PUA ist das aber vollkommen egal, und wann es den frau dreckig geht
nachdem er seinen ego an sie gestärkt hat, kümmert er sich nicht darüm.

Das ist für mich unsympatisch. Und feige.

Tipsler hat geschrieben:
Non-konformist hat geschrieben:Darum darf man sich laut der PU welt auch nie verlieben, denn wann man sich verliebt wird
man verletzbar.

Gerade wenn man verletzbar ist und nicht verletzt wird, sondern in seinen Gefühlen bestätigt wird, ist es doch angenehm und gibt einem so richtig Auftrieb.


Ja, aber einen ablehnung traumatisiert wann man verliebt ist, und für PUAs ist
das eigene ego wichtiger als der frau, oder eine verliebtheit. So wie gesagt,
PUAs sind vor allem selbstverliebt, und die PUAs die ich von ganz nah gekannt
habe, bestätigten mir in diesen einschätzung.



Tipsler hat geschrieben:
Non-konformist hat geschrieben:Leider erobert man auf diese art und weise auch keine frauen die dir was bedeuten.

Meine Partnerin soll so gut wie möglich zu mir passen, entsprechend ist es auch eine Voraussetzung, das sie mir viel bedeutet. Dauert eben etwas länger bei der Suche, aber irgendwann wird es gelingen.


Gut. So eine einstellung verdient eine nette beziehung.

Tipsler hat geschrieben:
Non-konformist hat geschrieben:Der Kick Ass Rob weiß wie er spannung aufbauen muß.

Etwas, das mir gar nicht liegt, weil ich meist viel zu ernsthaft rüber komme und meine Äußerungen erst genommen werden. Diese spielerisch leichten Flirts funktionieren für mich am besten, wenn die Frau damit startet.


Vie von was der Kick Ass Rob sagte, konnte auch nur er sagen, deswegen das
jeder wübte wie frech er war, und keiner ihm ernst nam. Ich hätte sie mit den
gleichen spruch möglichst beleidigt.

Aber ein wenig lockerheit ist erstrebenswert.
Wer nur ernst gemeint anderen komplimentiert, ohne dabei ein wenig frech zu
sein, ohne ein wenig humor, wird schnell als arschkriecher eingestuft.
Manchmal müß man ein wenig necken.


Tipsler hat geschrieben:Was du bei deinem Vater erlebt hast, dieses möglichst unsichtbar werden, um nicht zuviel Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, erlebte ich in der Schule. Wahrlich, dort lernt man tatsächlich manchmal fürs Leben.


Unsichtbarheit kommt bei frauen nicht gut an. Einmal in einen großeren studio in
Deutschland würde ich lockerer in den umgang, auch frecher - jeder war da frech.
Es hatte einen positiven effekt - vielen frauen hatten interesse an mir,
Deswegen das ich nicht länger still und unsichtbar war.



Tipsler hat geschrieben:Eigentlich war ich schon stark, konnte es mit anderen aufnehmen, aber ich wollte es nicht, weil ich das als sinnlos ansah und niemanden verletzen wollte. Der Sinn eines Kampfes ist ja den Gegner zu besiegen, als der Stärkere und Überlegene dastehen und den Unterlegenen unten halten.


Ich glaube das frauen mehr interesse an überlegenheit als an muskelkraft haben.
Und gewinnen ohne körperlichen streit ist immer besser.

Tipsler hat geschrieben:Weil ich für friedliche Lösungen bin, möglichst im Gespräch Konflikte lösen wollte, fingen ein paar in der Klasse das Provozieren an und ich wehrte mich eben nicht mit den Fäusten.
Sie kämpften mich gemeinsam zu mehreren auf den Boden um über mich triumphieren zu können und irgendwann war es sogar mal so, daß eine Klassenlehrerin die mich nicht leiden konnte, gegen dieses Mobbing nichts unternahm.



Ach ja - gruppendynamik, konformität und mobbing, deswegen liebe ich die menschen
so sehr....
Es wird auch immer unterschätzt wieviel schaden man mit den mobbing verursacht...

Tipsler hat geschrieben:Erst als ich in eine andere Klasse kam, wurde es besser. Mir blieb aber der innere Wille Spannungen wo immer möglich, zu verringern und abzubauen, weil ich ja selbst erlebt habe, wie böse daneben das werden kann.

Es stärkte auch meinen Willen, nicht zu provozieren und mit anderen auf Augenhöhe zu kommunizieren, weil ich weder derjenige sein will, der andere dominiert, noch derjenige, der dominiert wird.


Da sind wir uns aber sehr ähnlich.

Tipsler hat geschrieben:Du hast mal eine Situation geschildert, in der du T. damit beeindruckt hast, das du einen störenden Rivalen mit einem gespielten Kampfkunst-Tritt so irritieren konntest, das du ihn locker dazu brachtest, dich nicht weiter zu stören.
Es war dieses "ich kann, wenn ich will, aber ich will nicht, weil ich es nicht nötig habe".
Diese Ausstrahlung wäre hilfreich, bei dir scheint sie vorhanden zu sein.
Mir wird sie inzwischen von außen auch manchmal zugeschrieben, aber ich fühle sie nicht immer innerlich, eben weil ich es bevorzuge friedlich zu sein und andere Menschen respektiere.


Mir gelingt so etwas auch nicht immer, aber der typ wollte mich lächerlich machen,
und ich wußte das ich ihm in seinen eigenen spiel überlegen war. Mein vater war
sackschnell, und obwohl ich keinen geübten kämpfer bin habe ich das von ihm
geerbt - ich kann hoch und schnell treten und aus den nichts zuschlagen - das
stärkt den selbstvertrauen. Ich habe noch nie wirklich kämpfen müssen, aber
konnte einer meinen Ami-regisseure, der in Los Angeles Win Chun Kung Fu studiert
hat bei der Schifu der Bruce Lee unterrichtet hat, mit meinen schnelligkeit
beeindrücken, ich hätte talent dazu gehabt. Sicher vonwegen meinen körper-
umfang traut mich keier so etwas zu, und auch frauen liessen sich davon
schon beeindrücken.
Ich habe gelernt nicht immer den verlierer zu sein - nach eingen jahren an mobbing
lernte ich mich (verbal) zu wehren und würde ich auch mehr ad rem.

Mich meinen vater stellen hat dabei auch geholfen.
Da kam ich auch starker draus.

Ich wollte nicht länger opfer sein, nur wann ich mich verliebe gelingt es mir nicht
mehr.

Tipsler hat geschrieben:
Non-konformist hat geschrieben:Ich erinnere mich nicht mehr an was ich gesagt habe,
nur an den frechen kommentar - so funktioniert das mit frechheit, es
macht eindruck.

Erinnert mich gerade an einen Kommentar, den ein Typ einer Frau gegenüber machte. Sie lachte und war ganz angetan. Ich selbst fand das zu frech und unangemessen, hätte das also nie so bringen können. Entsprechend platt war ich, das er damit durch kam und Erfolg hatte.
Dürfte für beide wohl am ehesten um einen ONS gegangen sein, denn mehr traute ich beiden miteinander nicht zu. Habs dann nicht weiter mitbekommen, weiß also nicht, ob es bei dem Spruch blieb, oder mehr daraus wurde.


Wer frech ist zeigt selbstvertrauen.
Und mit selbstvertrauen beeindrückt man frauen.

Ist bestimmt auch für den sekretärin ein thema - in einen ihrer flüstergespräche
mit den W - meistens flüsterten die beiden über mich - habe ich ein satz klar
überhören müssen - 'Es fehlt ihm an selbstwert.', sagte sie, und ich habe immer
vermutet das diesen kritik mir betraf.

Und das ihren tests, ihren mindfucks, dazu gedacht sind mir beweisen zu lassen
das ich dieses problem nicht länger habe.

Tipsler hat geschrieben:
Non-konformist hat geschrieben:Theoretisch weiß ich auch wie es funktioniert.
Nur kriege ich es in der praxis immer seltener hin.
Vor fünfzehn jahren hatte ich eine lockerheit der mir jetzt fehlt.
Damals schafte ich solchen spielchen manchmal auch noch.

Da wäre eine Kollegin gut, mit der du einfach flirten kannst.


Das bringt nichts, ich habe mit so vielen frauen geflirtet, auch in den
letzten monaten noch. Mit anderen als den sekretärin ist das auch
einfach. Das problem fangt erst an wann ich mich verliebe, und erst
richtig nach einen korb.

Wann einen frau nach einen korb weiter flirtet, verwirrt und verunsichert
mir das, und befriere ich.

H und S vor allem hatten diesen effekt auf mich.

Tipsler hat geschrieben:Mir fällt es manchmal auch schwer, locker und spontan mit jemandem zu reden, vor allem, wenn ich zu dem Zeitpunkt eine Weile lang nicht geredet habe.
Dann kommt mir meine Stimme ungewohnt vor und ich tue mir einfach schwer.

Bei einer mir wichtigen Gelegenheit vor einigen Jahren habe ich das mal so gelöst, das ich zu einer Bekannten bin und mich erstmal mit ihr einige Zeit unterhielt. Das brachte mich in Stimmung und ich war bei dem mir wichtigen Gespräch wesentlich besser drauf, als ich es ohne dieses andere Gespräch gewesen wäre.


Alles was für dich funktioniert einfach wieder verwenden, wann notwendig.

Tipsler hat geschrieben:
Non-konformist hat geschrieben:Jahrenlange negative konditionierung, jetzt fallt mir so einen
lockerheit sehr schwer...

Ich wünsche dir, das dir Möglichkeiten einfallen, wie du das wieder positiver hinbekommst.


Ich brauche positiven konditionierung, über erfolge - nicht über bedeutungslosen
erfolgen bei frauen die mir egal sind, aber bei frauen in den ich verliebt bin.
Im moment kommt da nur die sekretärin im frage.

Aber dazu müß ich mich zuerst was trauen....

LG:winke:
NK
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