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 Betreff des Beitrags: Re: Film zum Thema AB
BeitragVerfasst: Sa 14. Jun 2014, 21:18 
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Zitat:
Ddorf hat geschrieben:
Deswegen glaube ich, sollte man diese Situationen so oft wie möglich trainieren, so daß eine gewisse Routine entsteht.
Wenn das ganze erstmal automatisch vom Rückenmark her abläuft, kann man leichter trotz Angst in einer wichtigen
Situation richtig reagieren, weil nicht der Verstand jede Reaktion mühsam generieren muss, sondern das ganze von
selber läuft.
Außerdem wirkt das ganze sowieso authentischer, wenn es nicht bewusst abläuft.

Deswegen halte ich es auch für sinnvoll, sich wirklich vor der Suche einige Gedanken um das drumherum zu machen.
Z. B. die eigene Zielgruppe, in der man sucht, für welche Zielgruppe man selbst in Frage kommt,
in welchen Situationen man sich sicher fühlt, welche Kennenlernsituationen man souverän meistern kann
etc.


Aber mit wem soll man denn üben?
Mit willkürigen frauen in den man nicht verliebt ist?
Mit wem ich deswegen auch nicht schlafen will, nicht mal küssen?

Ja genau, mit beliebigen Frauen. So oft wie möglich.
Aber Du sollst sie nicht küssen oder mit ihnen schlafen. Einfach ein kleiner Flirt. Du musst Dir vorher überlegen, wie weit Du gehen willst und steigst dann passend aus dem Spiel aus. Das gibt Dir auch eine zusätzliche Kontrolle über die Situation, weil Du die Reaktionen und die nonverbalen Angebote leichter analysieren kannst, wenn Du weisst, daß Du eine persönliche Grenze hast.

Zitat:
Mit frauen in den ich nicht verliebt bin kann ich nicht mal üben, deswegen das ich mit
diesen frauen nicht die geringste problemen habe. Bin gestern fürs erste mal seit
wochen in der firma vorbei geschaut (bin momentan zwisschen jobs). Da gab es
einige neue mitarbeiterinnen. Jung, hübsch, flott. Mit allen hatte ich flotte gespräche,
die hübscheste, eine Spanierin, fasste mich regelmäßig leicht an.

Mit frauen in den ich nicht verliebt bin, brauche ich keine übung,

Dann läuft doch der erste Teil bei Dir ganz gut und Du bist selbstbewusst dabei.
Die Frage ist jetzt, wie weit Du mit den Frauen gehst, bei denen Du keine Übung brauchst.
Offensichtlich hast Du kein Problem mit den Gesprächen und damit, Körperkontakt herzustellen.
Das ist doch schon die halbe Miete.
Üben könntest Du aber noch, es weitergehen zu lassen, als flotte Gespräche und Körperkontakt.
Wie ist das mit längerem Händchen halten oder ankuscheln oder so?

Zitat:
Denn scheiteren tue ich nur ab den moment das ich mich verliebe.
Nur ab dann brauche ich erfolge um mein selbstvertrauen zu stärken.

Das kann ich verstehen. Ohne Erfolg kein Selbstvertrauen und ohne Selbstvertrauen kein Erfolg.
Da kann man eigentlich nur in kleinen Schritten vorgehen. Kleine Erfolge bauen das Selbstvertrauen ein wenig auf, dann gibt es neue etwas größere Erfolge usw.

Zitat:
...
Gemessen auf meine verliebtheiten zwisschen mein zehnter und fünftzichsten lebensjahr begegnete
ich durchschnittlich jedem 2,66 jahre eine frau mit wem ich mich eine beziehung vorstellen konnte -
da bleibt nicht so viel platz für üben übrich.

Warum kannst Du nicht mit anderen Frauen üben, obwohl Du verliebt bist? Es gibt doch genügend attraktive Frauen...

Zitat:
...
In mein kopf scheitere ich nur noch, und in der realität dementsprechend auch.

Eine total verfahren Situation. Da raus zu kommen wird nicht einfach. Da muss Du irgendwie aus dem Kreislauf ausbrechen. Die Frage ist nur, wie.

Zitat:
Zwisschen den moment das ich ein frau fürs erste mal begegne, und den moment das ich anfange mich
in sie zu verlieben, liegen meist wochen, sogar monate, ich verliebe mich meist über eine freundschaft,
ohne das ich jemanden kennen lerne, und sich eine empatische band entwickelt, gibt es keine schmetterlinge
im bauch. Meist brauche ich zwisschen zwei monate und ein halbes jahr - je länger ich brauche, um so
intensiver verliebe ich mich.

Deine Zeitschiene macht es allein schon schwer, eine Partnerin zu finden, weil die meisten Frauen viel schneller sind oder bis dahin das Interesse verloren haben, weil von Dir nicht schnell genug Interesse signalisiert wird.

Zitat:
Das bedeutet das ich mich noch nie in kneipen, bars, discos, supermärkte etc verliebt habe.

Habe ich auch noch nie. Das sind aus meiner Sicht keine Orte, um echte Gemeinsamkeiten zu entdecken.


Zitat:
Ein weiteres problem mit sich langsam über freundschatften verlieben ist, das man bei den frauen
bereits in der kumpelschublade drinn ist noch vor das man sich überhaupt verliebt hat - und das
man fast unmöglich aus diese schublade wieder raus kommt.

Stimmt.

Zitat:
Auch in parterbörsen gab es keine für mich interessante frauen die sich ein mann wie ich gewünscht
hätten - die meisten suchen sich sportlichen typen, 1.80 meter und grosser, voll spontan, und fast
nur die alleinerziehende mutter sind da weniger anspruchsvoll - nur das ich unter keine umstände
eine familie übernehmen will; ich sehe mich nicht in eine vaterrolle. nicht in kombination mit
meinen unsicheren beruf.

Ich finde das sehr verantwortungsbewusst von Dir, wegen des unsicheren Jobs keine Vaterrolle übernehmen zu wollen.
Auch kann ich gut verstehen, daß Du auch gar keine fremden Kinder übernehmen willst. Ich habe das zumindest in Teilzeit getan und
es ist extrem schwer. Wenn ich irgendwann wieder Single sein sollte, wäre eine Frau mit Kindern, die noch zu Hause wohnen ein absolutes No-Go.


Zitat:
Dabei, als Non-konfomistische künstler ist die chance, per zufall im wild ein passendes gegenstück
zu finden gleich null, dafür ist mein lebensstil zu abweichend von was die meisten frauen sich
wünschen - was man in Holland Huisje-Boompje-Beestje nennt - also financielle sicherheit,
gemütliches häuschen, kinder, nichts von dem allen ist mein ding.

Ja, ich glaube auch, daß Dein Lebensstil die Suche deutlich erschwert. Finanzielle Sicherheit und eine gefestigte Wohnsituation ist den meisten Menschen ab einem gewissen Alter schon sehr wichtig.


Zitat:
Nur in meinen beruf habe ich gute chancen gleichartige frauen über ausreichend lange zeitspannen
kennen zu lernen um mich zu verlieben. Idealistischen menschen die mehr für den beruf leben als
für den alltag.

Das nachteil - in der trickfilmwelt arbeiten Deutschlandweit nur ein paar hundert menschen, die meisten
um 20 jahre junger als ich. Viel mehr männer als frauen. Und sogar die wenigen frauen die es gibt sind meist
nicht mehr zu haben, sind bereits fest liiert.

Das macht mein revier sehr klein.

Das stimmt sicherlich erstmal. Aber kannst Du Dein Künstler sein nicht bei der Anbahnung sinnvoll nutzen?
Die Filmbranche hat doch eine gewisse Anziehungskraft, Künstlerpersönlichkeiten sind bei Frauen sehr beliebt. Und wenn im Fernsehen ein Film läuft, an dem Du mitgearbeitet hast, macht Dich das auch interessant. Vielleicht kannst Du Deinen Beruf gewinnbringend einsetzen?



Zitat:
Wer aussenseiter ist und sich eine gleichartige aussenseiterin wünscht hat nicht viel auswahl -
dabei sind frauen durchschnittlich um einiges konformistischer als männer.

Wo soll ich mein gegenstück also suchen?

Jetzt könnte man Dir eigentlich vorwerfen, daß Du intolerant bist. *g*


Zitat:
Wer ziemlich angepasst ist sollte es nicht al zu schwer haben jemanden zu finden der zu einem
passt - aber wer gewollt eine sehr andere lebensstil hat hat es bei den partnerwahl nicht leicht.

...

Der lösung in diesen Doku war, zuminsestens aus sicht der therapeutin - wird normaler, passe dich
an an der gesellschaft, an was von dir als Mann verlangt wird, sei weniger du, nur so kommt man
ans ziel.

Aber was, wann man das unter keinen umständen will?

Möglicherweise hast Du auch zu hohe Ansprüche an eine Beziehung? Die perfekte Frau gibt es nicht.
Egal, wie toll die Frau ist, es gibt genug Dinge, die stressig sind.


LG Thomas


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Sa 14. Jun 2014, 21:18 


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 Betreff des Beitrags: Re: Film zum Thema AB
BeitragVerfasst: Sa 14. Jun 2014, 22:42 
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Reaktion:

Ddorf hat geschrieben:
Dann läuft doch der erste Teil bei Dir ganz gut und Du bist selbstbewusst dabei.
Die Frage ist jetzt, wie weit Du mit den Frauen gehst, bei denen Du keine Übung brauchst.
Offensichtlich hast Du kein Problem mit den Gesprächen und damit, Körperkontakt herzustellen.
Das ist doch schon die halbe Miete.
Üben könntest Du aber noch, es weitergehen zu lassen, als flotte Gespräche und Körperkontakt.
Wie ist das mit längerem Händchen halten oder ankuscheln oder so?


Bei frauen in den ich nicht verliebt bin ein no-go.
Händchen halten und kuscheln gehören für mich zum verliebt sein,
sind für mich ein anlauf zu einen beziehung.
Wann ich nicht verliebt bin, würde ich mich dabei unwohl fühlen.

Ddorf hat geschrieben:
Warum kannst Du nicht mit anderen Frauen üben, obwohl Du verliebt bist? Es gibt doch genügend attraktive Frauen...


Würde sich für mich so anfühlen, ob wie ich diejenige in den ich verliebt bin betrüge.
Wie doof das vielleicht auch klingt.

Und es braucht mehr als nur attraktivität um mich zum kuscheln zu bringen.
Ich bin von einige irrsinnig hübsche frauen auf dates gefragt, und hatte dabei nicht
den bedürfnis zum kuscheln. Die hübscheste hatte sogar, in eine kneipe nach
den konzert wofür sie mich mitefragt hatte, eine anekdote wie sie in San Francisco
versehentlich in eine Lesbenkneipe kam. Sie hat mich nicht nur erzählt wie sie dort
von einigen frauen angefasst würde, sie hat es mir an den leibe demonstriert, ihre
hände waren überall.

Aber ich war in den moment verliebt in einen anderen, und hatte damit nicht die
geringste lust ihre anmache zu erwidern. Auch nicht wann sie äusserlich eine
glatte zehn war, und viel hübscher als die frau in den ich verliebt war, und einige
meiner kollegen diese abend stinkeifersüchtig auf mich waren.

Na ja, diese anmache hätte sie auch nie gemacht wann ich verliebt in sie
gewesen wäre - nur wann ich distanziert bin, bringe ich frauen zu solchen
sachen - um so weniger ich selbst mache, desto mehr ergreifen sie selbst
die initiative....


Ddorf hat geschrieben:
Deine Zeitschiene macht es allein schon schwer, eine Partnerin zu finden, weil die meisten Frauen viel schneller sind oder bis dahin das Interesse verloren haben, weil von Dir nicht schnell genug Interesse signalisiert wird.


Ist mir klar, aber schneller verliebe ich mich nur ganz selten.


Ddorf hat geschrieben:
Das stimmt sicherlich erstmal. Aber kannst Du Dein Künstler sein nicht bei der Anbahnung sinnvoll nutzen?
Die Filmbranche hat doch eine gewisse Anziehungskraft, Künstlerpersönlichkeiten sind bei Frauen sehr beliebt. Und wenn im Fernsehen ein Film läuft, an dem Du mitgearbeitet hast, macht Dich das auch interessant. Vielleicht kannst Du Deinen Beruf gewinnbringend einsetzen?


Ich will aber keine frauen mit eine komplett andere lebensstil beeindrücken, damit, das ich
mein beruf als statussymbol einsetze. Frauen sind tatsächlich oft schnell von künstler
beeindrückt - bis zu den moment dat die mitkriegen wieviel man für einen künstlerexistenz
opfern muss. Dan schreckt sie ziemlich ab. Und ein beruf den man leidenschaftlich ausübt
wird von vielen frauen schon sehr schnell als konkurrenz und bedrohung gesehen - da gibt
es häufig krasse eifersücht.

Nur leuten mit eine ähnliche leidenschaft verstehen das. Frauen die selbst mit deren
beruf verheiratet sind.

Und nur wann man irrsinnig viel geld mit deinen zum beruf gemachte hobby einspielt,
verzeihen die normalen dich deine unorthodoxe lebensstil. So viel habe ich wohl gelernt aus
'gemischte' beziehungen aus meinen umfeld. Frauen interessiert mehr der status
des Kunstlers als seinen tatsächlichen lebensstil.

Es ist nicht für um sonnst das künstler fast immer anderen künstler als lebenspartner
wählen.

Non-konformist hat geschrieben:
Wer aussenseiter ist und sich eine gleichartige aussenseiterin wünscht hat nicht viel auswahl -
dabei sind frauen durchschnittlich um einiges konformistischer als männer.

Wo soll ich mein gegenstück also suchen?
Ddorf hat geschrieben:
Jetzt könnte man Dir eigentlich vorwerfen, daß Du intolerant bist. *g*


Lass ich es mal so zusammenfassen das ich die genaue menge von toleranz
die ik von anderen empfange, erwidere.

Mit anderen worten, gegenüber intolerante menschen bin ich tatsächlich sehr
intolerant. :)

Ich habe ein sehr starkes bedarf dazu mich zu sein und bin nicht sehr
anpassungsbereit. Ich habe mein pseudonym hier nicht zufällig so gewählt.
Ich hasse gruppenzwang und würde solches auch nicht von ein lebenspartner
tolerieren.

Mein ideal ist das ein frau, die ich so akzeptieren kann so wie sie ist, die mich
akzeptiert so wie ich bin, ohne das man sich in der beziehung stark anpassen
muss (bis auf die normalen praktischen sachen, natürlich - aber lebenspartner
sollen einander nicht grundsätslich ändern wollen.)


Non-konformist hat geschrieben:
Wer ziemlich angepasst ist sollte es nicht al zu schwer haben jemanden zu finden der zu einem
passt - aber wer gewollt eine sehr andere lebensstil hat hat es bei den partnerwahl nicht leicht.

Der lösung in diesen Doku war, zuminsestens aus sicht der therapeutin - wird normaler, passe dich
an an der gesellschaft, an was von dir als Mann verlangt wird, sei weniger du, nur so kommt man
ans ziel.

Aber was, wann man das unter keinen umständen will?
Ddorf hat geschrieben:

Möglicherweise hast Du auch zu hohe Ansprüche an eine Beziehung? Die perfekte Frau
gibt es nicht.
Egal, wie toll die Frau ist, es gibt genug Dinge, die stressig sind.


Ich habe keine probleme mit frauen die ein bisschen anders sind als ich.
Ich habe keine probleme mit frauen mit macken, oder stressige frauen.

Ich hatte mit den meisten frauen in den ich mich verliebte ein riesenstress
und die meisten waren alles andere als einfach. Keine frau in den ich mich
jemals verliebte war auch nur annährend perfekt. Man bewundert menschen
um deren qualitäten, man liebt sie aber vonwegen den macken.

Darum geht es mich gar nicht.

Ich habe probleme mit frauen für wen ich nur im frage käme wann ich mich
grundsätslich ändere, für wem ich meine animationsjob schmeissen soll, für
wem ich einen job nehmen musste die ich hasse, nur deswegen das die diese
sicherheit brauchen. Frauen die mir sagen das ich nur mit den zusammen
sein könnte wann ich nicht mehr mich bin. Wann ich alles was ich weiter
liebe opfere.

Glaube mir, viele frauen sind so, ich hatte kumpel die genau das passiert
ist.

Und soviel selbstwertgefühl habe ich noch, das ich mich vonwegen der liebe
niemals versklaven wird.


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