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Glaubt ihr an Geister?
Ich glaube an Geister.
Ich kann mich nicht entscheiden.. vielleicht.
Nein, ich glaube nicht an sowas.
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 Betreff des Beitrags: Re: Geister
BeitragVerfasst: Fr 16. Jul 2010, 20:06 
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Weiser

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Nord hat geschrieben:
man kann an alles glauben! im übrigen glaubt ein jeder forscher an seine therorie die er beweisen will...
kein mensch kann nicht glauben!


falsch. in der regel will ein forscher seine theorie widerlegen. und dran glauben tut er sicher nicht notwendigerweise. und natürlich kann man nicht glauben. ich würde über mich sogar sagen, dass ich schlicht nicht mehr in der lage bin zu glauben. oder an was soll ich z.b. glauben?

Nord hat geschrieben:
warum willst/kannst du nicht einsehen das wissenschaft und glauben beide neutral sind, und die einzige variable dabei der mensch ist denn der entscheidet was er aus beidem macht?


weil es falsch ist. überhaupt... zu erst versucht du darzustellen, dass wissen auch schlecht sein kann, jetzt sagst du beide sind neutral. es ist, als ob es egal ist, ob die jetzt gut, schlecht oder neutral sind. hauptsache sie sind gleichwertig.
ich sehe halt den unterschied, dass glauben instruierende inhalte haben kann. der glaube an gott allein ist kein beispiel dafür. aber es gibt auch andere glaubensinhalte mit direkten handlungsaufforderungen.
naja und außerdem ist glauben schlecht, weil es nichts mit der realität zu tun hat und man sich in traumwelten flüchtet. aber dass ich so denke dürfte eh klar sein :D

Imago hat geschrieben:
ich würde es eher so sagen das ich den glauben nicht so schlecht heiße ;)
glaube kann nicht die realität beschreiben dazu ist er zu vielseitig. pragmatisch.


wenn du das selber sagst, ist der glaube dann nicht obsolet? wenn der die realität nicht beschreiben kann, dann ab in die mülltonne damit... oder wieso nicht?


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Fr 16. Jul 2010, 20:06 


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 Betreff des Beitrags: Re: Geister
BeitragVerfasst: Fr 16. Jul 2010, 20:23 
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Zitat:
falsch. in der regel will ein forscher seine theorie widerlegen. und dran glauben tut er sicher nicht notwendigerweise. und natürlich kann man nicht glauben. ich würde über mich sogar sagen, dass ich schlicht nicht mehr in der lage bin zu glauben. oder an was soll ich z.b. glauben?


lol dann gaubt er eben nicht daran und will das beweisen. das ist doch nur wortspielerei und kommt aufs selbe raus :roll:

nein das kann garnicht funktionieren das man nicht glaubt. und wenn man nichts glaubt dann glaubt man eben an nichts, aber man glaubt trotzdem.
du glaubst an die wissenschaft(auch wenn du das nicht hören magst, ist im grunde schon wieder ein zeichen für fanatismus). du glaubst das es das einzig wahre ist weil (nach deinem glauben)nichts negatives dran ist...

Zitat:
weil es falsch ist. überhaupt... zu erst versucht du darzustellen, dass wissen auch schlecht sein kann, jetzt sagst du beide sind neutral. es ist, als ob es egal ist, ob die jetzt gut, schlecht oder neutral sind. hauptsache sie sind gleichwertig.
ich sehe halt den unterschied, dass glauben instruierende inhalte haben kann. der glaube an gott allein ist kein beispiel dafür. aber es gibt auch andere glaubensinhalte mit direkten handlungsaufforderungen.
naja und außerdem ist glauben schlecht, weil es nichts mit der realität zu tun hat und man sich in traumwelten flüchtet. aber dass ich so denke dürfte eh klar sein


falsch ich habe versucht darzustellen das wissen genauso schlecht sein kann wie religion(was funktionieren würde wenn du beides mal nach den selben regeln betrachten würdest(hier nach den regeln wie du religion betrachtest)). das habe ich aufgegeben weil du ständig mit zweierlei maß misst. als nächstes habe ich es auf einem anderen weg versucht. nämlich das beides neutral ist, auch hier wieder misst du mit zweierlei maß(auch das würde funktionieren wenn beides nach den selben regeln betrachten würdest(hier nach den regeln wie du wissen betrachtest)).

es ist egal wie ich an die sache rangehe ich kann einfach keinen unterschied erkennen. es geht mir nicht darum das es gleich sein "muss" ich komm nur einfach auf kein anderes ergebnis.

Zitat:
wenn du das selber sagst, ist der glaube dann nicht obsolet? wenn der die realität nicht beschreiben kann, dann ab in die mülltonne damit... oder wieso nicht?


drücke dich bitte einfacher aus. ich verstehe nicht was du meinst.

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ein "wir gefühl" verbinde uns so sagt man mir allein glaube ich es nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Geister
BeitragVerfasst: Fr 16. Jul 2010, 22:28 
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Meister der Worte

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irgendwer hat geschrieben:
unterm strich: viele halten glauben und religion vielleicht auch für unfug, aber sie sind so sozialisiert, dass sie ihre überzeugung nicht sagen; evtl nichtmal gegegnüber sich selbst eingestehen. man traut sich einfach nicht mal den gedanken konsequent zu ende zu denken.
kann natürlich noch viele andere ursachen für relativismus geben... wies bei euch ist weiß ich ja nicht...
Ich diskutiere nicht, weil ich ein Gläubiger von irgendetwas bin und auch nicht weil ich keiner bin, es aber gern wäre, ich hinterfrage einfach nur gern die Überzeugungen anderer und wundere mich anschließend darüber, was da hervorkommt, außerdem bin ich der Meinung, das Lebenseinstellungen, Philosophien oder auch Glaubensgrundsätze sehr interessant sind, aber jeder selbst entscheiden soll an was er glaubt oder auch nicht, die Erziehungsfrage dabei haben wir ja bereits geklärt.

irgendwer hat geschrieben:
Imago hat geschrieben:
Das passt auch genau auf dich, mit dem Unterschied, dass dein Dogma anderen Ursprungs ist.
ich habe kein dogma. wenn du das anders sieht, dann benenne es bitte.
Es gibt nichts, außer der Wissenschaft, jeder der anders denkt wurde durch ein Unglück mit diesem Gedankengut verseucht oder wagt nicht diese Wahrheit auszusprechen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Geister
BeitragVerfasst: Sa 17. Jul 2010, 13:30 
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Weiser

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Nord hat geschrieben:
lol dann gaubt er eben nicht daran und will das beweisen. das ist doch nur wortspielerei und kommt aufs selbe raus :roll:


nein, wieso denn zum teufel muss das was mit glauben zu tun haben. das ist total absurd. oder liegt das problem daran, dass wir unter glauben verschiedene sachen verstehen? ich verstehe darunter das 100%ige fürwahrhalten von etwas ohne hinreichende beweise zu haben. das ist in der wissenschaft natürlich nicht so. wenn man eine theorie hat, wieso sollte es dann so sein, dass ich sie als unumstößlich wahr annehme. wie schonmal geschrieben gibts im wissenschaftlichen denken(außer in mathe) keine 100%igen unumstößlichen wahrheiten. für mich gibts die auch in allen anderen bereichen nicht. alles hat einen kleinen restzweifel. wenn ein wissenschaftler schon vor dem experiment vom augangsergebnis durch glauben überzeugt wäre; wieso sollte er es dann noch durchführen?
ich sehe echt nicht, wie man da glauben reinbringen kann und ich sehe auch nicht, wieso es nicht möglicch sien sollte nicht zu glauben. nach meiner gegebenen glaubensdefinition glaube ich definitiv an *nichts*. ich vermute, dass die definition das problem ist.

Nord hat geschrieben:
nein das kann garnicht funktionieren das man nicht glaubt. und wenn man nichts glaubt dann glaubt man eben an nichts, aber man glaubt trotzdem.


wenn man an nichts glaubt, dann glaubt man nicht, aber dann irgendwie doch. aha. wenn ich in keine partei eintrete, dann bin ich in keiner partei, aber man ist doch in einer partei :shock:
ehrlich, ich kann dir nicht folgen.

Nord hat geschrieben:
du glaubst an die wissenschaft(auch wenn du das nicht hören magst, ist im grunde schon wieder ein zeichen für fanatismus). du glaubst das es das einzig wahre ist weil (nach deinem glauben)nichts negatives dran ist...


ich glaube nicht an die wissenschaft. wissenschaft besteht aus dem errungenen wissen, an welches ich nicht glaube, wie schon vorher ausgeführt, und wissenschaft besteht auch aus der wissenschaftlichen methodik. und natürlich kann man die auch in zweifel ziehen. wenn einer sagt "hey, die art, wie ihr wissen generieren wollt ist voll scheisse", dann könnte man da drüber reden und wenn sich rausstellen würde, dass irgendwas schief läuft korrigiert man es. etwas muss falsifizierbar sein, sonst beachte ich es garnicht erst ernsthaft.
nach meiner definition ist glauben wie wissenschaft, nur dass glauben die pflicht eines beweises weglässt und der wahrheitsgehalt 100% erreichen kann. wenn man so will ist wissenschaft einfach strenger als glauben, deshalb kann den inhalten mehr getraut werden. innerhalb der wissenschaft gibts auch verschieden strenge strömungen. den resultaten der "strengeren" strömungen kann noch mehr glauben geschenkt werden(das is ne redewendung; nicht mir das wort im mund verdrehen ;) ) als der der weniger strengen. das ist wie wenn man ein buch schreibt. glaubens-analog würde man die rohschrift direkt in druck geben, weil ja sicher bin, dass keine fehler drin sind. andere schickens zum lektor, weil die kritisch sind. da wirden schonmal 99% aller fehler rauskommen. und jemand der nen lektor beauftragt wird auch wissen, dass er was übersehen kann. und dann gibts evtl jemand der sich glaub noch nen zweiten lektor nimmt, damit er 99,9% aller fehler ausmerzen kann. ich glaub in meiner gedankenwelt passt die analogie gut. in in dem bsp sieht man ja gut welches konzept welchem überlegen ist.

Nord hat geschrieben:
drücke dich bitte einfacher aus. ich verstehe nicht was du meinst.


du sagtest glaubensinhalte haben nicht notwendigerweise etwas mit der realität zu tun. meine antwort war dann, dass damit der glaube doch erledigt ist. wenn er die realität nicht abbildet hab ich keinen nutzen mehr dafür oder nicht?

Imago hat geschrieben:
Ich diskutiere nicht, weil ich ein Gläubiger von irgendetwas bin und auch nicht weil ich keiner bin


hab ich auch nie behauptet und ich hatte eigentlich extra darauf geachtet so zu formulieren, dass du das nicht denken kannst.

Imago hat geschrieben:
Es gibt nichts, außer der Wissenschaft, jeder der anders denkt wurde durch ein Unglück mit diesem Gedankengut verseucht oder wagt nicht diese Wahrheit auszusprechen.


es gibt nichts außer der wissenschaft. das ist aber nicht in stein gemeißelt. es gäbe als alternative nur noch den glauben, aber der taugt halt nix. aber ein dogma ist das nicht.
jeder der nicht so denkt wurde mit diesem gedankengut versäucht. das stimmt soweit. das stimmt aber genausogut für mich. ich bin auch nur wissenschaftlich denkend, weil ich eben die vergangenheit hatte die ich hatte. ein gläubiger hingegen könnte sich u.u. als auserwählt o.ä. ansehen.
"und wagt es nicht diese wahrheit austzsprechen". dass glauben bei der realitätsfindung der wisenschaft unterlegen ist, ist einfach so. äpfel fallen ja auch nicht nach oben und 1+1 ist nicht 3. man muss auch einfach den gesunden menschenverstand benutzen dürfen. wenn man das aber ablehnt, dass bleibt alles in einer diffussen relativistischen wolke und man weiß garnichts, und in der tat, dann kann man genau so gut glauben...


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 Betreff des Beitrags: Re: Geister
BeitragVerfasst: So 18. Jul 2010, 07:44 
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Zitat:
nein, wieso denn zum teufel muss das was mit glauben zu tun haben. das ist total absurd. oder liegt das problem daran, dass wir unter glauben verschiedene sachen verstehen? ich verstehe darunter das 100%ige fürwahrhalten von etwas ohne hinreichende beweise zu haben. das ist in der wissenschaft natürlich nicht so. wenn man eine theorie hat, wieso sollte es dann so sein, dass ich sie als unumstößlich wahr annehme. wie schonmal geschrieben gibts im wissenschaftlichen denken(außer in mathe) keine 100%igen unumstößlichen wahrheiten. für mich gibts die auch in allen anderen bereichen nicht. alles hat einen kleinen restzweifel. wenn ein wissenschaftler schon vor dem experiment vom augangsergebnis durch glauben überzeugt wäre; wieso sollte er es dann noch durchführen?
ich sehe echt nicht, wie man da glauben reinbringen kann und ich sehe auch nicht, wieso es nicht möglicch sien sollte nicht zu glauben. nach meiner gegebenen glaubensdefinition glaube ich definitiv an *nichts*. ich vermute, dass die definition das problem ist.


glauben heißt nicht wissen.
wenn also ein wissenschaftler an eine theorie glaubt, dann kann er daran glauben wie er will. wenn er wissen will ob es wirklich stimmt muss er das experiment durch führen.

glauben heißt für mich nicht das 100% fürwahrhalten von etwas(das wäre ja ganz klar fanatismus). sondern man glaubt an das was einem als am wahrscheinlichsten erscheint, in fragen wo wir die antwort nicht kennen.

ich denke jetzt ists klar ;)


ich denke der obere teil erklärt auch die nächsten 2 punkte.

Zitat:
du sagtest glaubensinhalte haben nicht notwendigerweise etwas mit der realität zu tun. meine antwort war dann, dass damit der glaube doch erledigt ist. wenn er die realität nicht abbildet hab ich keinen nutzen mehr dafür oder nicht?


wiso? hat kunst(musik, film, bild) für dich keinen nutzen sobald sie die realität(oder das was du dafür hälst) nicht abbildet?

die antwort ist ganz einfach weil es einem etwas gibt, weil es einen wert für uns hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: Geister
BeitragVerfasst: So 18. Jul 2010, 12:39 
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Nord hat geschrieben:
glauben heißt nicht wissen.
wenn also ein wissenschaftler an eine theorie glaubt, dann kann er daran glauben wie er will. wenn er wissen will ob es wirklich stimmt muss er das experiment durch führen.

glauben heißt für mich nicht das 100% fürwahrhalten von etwas(das wäre ja ganz klar fanatismus). sondern man glaubt an das was einem als am wahrscheinlichsten erscheint, in fragen wo wir die antwort nicht kennen.

ich denke jetzt ists klar ;)


da liegt der hase also im pfeffer. das was du als glauben definierst würde ich jetzt eher als "optimistische vermutung" bezeichnen. solang noch ein bisschen zweifel dabei im hinterkopf bleibt ist kann das schon ok sein. und wenn man es so definiert hat ein wissenschaftler auch einen glauben.
bei dir hat glauben mehr die bedeutung, wie auch in der umgangssprache; wie wenn man z.b. sagt "ich glaub schon, dass es morgen regnet"
ich habs anders definiert, und deshalb hab ich auch so wehement reagiert. du sagst ja selbst, dass der glaube nach meiner definition nicht so toll sei. aber diesen glauben gibts eben auch...
und dann macht es auch sinn, wenn du sagst jeder glaubt, weil z.b. im alltag hat man ja bei weiten nicht genug information um alle ansichten hinreichend zu belegen. wenn man intuition benutzt könnte man diese als glauben bezeichnen(wobei die intuition als eine art heuristische informationsquelle gesehen werden kann).

also ich will dir jetzt nicht deine definition von einem begriff vorschreiben, aber mich würde es interessieren, wieso du so eine definition benutzt, die nix hergibt. wenn quasi alles glauben ist, dann bringt der begriff ja nicht mehr viel, oder?

Nord hat geschrieben:
wiso? hat kunst(musik, film, bild) für dich keinen nutzen sobald sie die realität(oder das was du dafür hälst) nicht abbildet?

die antwort ist ganz einfach weil es einem etwas gibt, weil es einen wert für uns hat.


es war auch nie die aufgabe von z.b. kunst, die realität zu beschreiben. man verlangt von einem mathematischen beweis auch nicht, dass er musikalisch ist :D
aber ein glaubensinhalt hat nach meiner ansicht schon die hauptaufgabe etwas über die realität auszusagen(z.b. "es gibt einen gott"). und dazu taugt er nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Geister
BeitragVerfasst: So 18. Jul 2010, 17:05 
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Zitat:
also ich will dir jetzt nicht deine definition von einem begriff vorschreiben, aber mich würde es interessieren, wieso du so eine definition benutzt, die nix hergibt. wenn quasi alles glauben ist, dann bringt der begriff ja nicht mehr viel, oder?


weil es mir sinnvol und logisch erscheint ;)

außerdem ist ja nicht alles glauben. glauben endet da wo wissen beginnt. da wir aber nicht allwissend sind müssen wir glauben.

Zitat:
es war auch nie die aufgabe von z.b. kunst, die realität zu beschreiben.


darüber könnte man jetzt streiten ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Geister
BeitragVerfasst: Mo 19. Jul 2010, 22:46 
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Nord hat geschrieben:
außerdem ist ja nicht alles glauben. glauben endet da wo wissen beginnt. da wir aber nicht allwissend sind müssen wir glauben.


ne, müssen wir nicht. nach beiden definitonen nicht. da wo das wissen endet, sollte man sich, auch wenns manchmal schwer ist, mit einem "ich weiß es nicht" begnügen. man könnte dann noch vermutungen anstellen, welche dann evtl eben deine definition von glauben erfüllen...

Nord hat geschrieben:
darüber könnte man jetzt streiten ;)

ok, sie will natürlich schon etwas über die realität aussagen. aber nicht akkurat abbilden. wieso mal ein künstler nen baum, wenn jedes photo ihn akkurater einfängt? :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Geister
BeitragVerfasst: Di 27. Jul 2010, 18:31 
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irgendwer hat geschrieben:
Imago hat geschrieben:
Es gibt nichts, außer der Wissenschaft, jeder der anders denkt wurde durch ein Unglück mit diesem Gedankengut verseucht oder wagt nicht diese Wahrheit auszusprechen.
es gibt nichts außer der wissenschaft. das ist aber nicht in stein gemeißelt. es gäbe als alternative nur noch den glauben, aber der taugt halt nix. aber ein dogma ist das nicht.
jeder der nicht so denkt wurde mit diesem gedankengut versäucht. das stimmt soweit. das stimmt aber genausogut für mich. ich bin auch nur wissenschaftlich denkend, weil ich eben die vergangenheit hatte die ich hatte. ein gläubiger hingegen könnte sich u.u. als auserwählt o.ä. ansehen.
"und wagt es nicht diese wahrheit austzsprechen". dass glauben bei der realitätsfindung der wisenschaft unterlegen ist, ist einfach so. äpfel fallen ja auch nicht nach oben und 1+1 ist nicht 3. man muss auch einfach den gesunden menschenverstand benutzen dürfen. wenn man das aber ablehnt, dass bleibt alles in einer diffussen relativistischen wolke und man weiß garnichts, und in der tat, dann kann man genau so gut glauben...
In den ersten beiden Punkten scheinen wir uns ja abgesehen von einigen Formulierungs-/Interpretationsfragen in Nähe deiner Überzeugung zu bewegen.

irgendwer hat geschrieben:
"und wagt es nicht diese wahrheit austzsprechen". dass glauben bei der realitätsfindung der wisenschaft unterlegen ist, ist einfach so. äpfel fallen ja auch nicht nach oben und 1+1 ist nicht 3. man muss auch einfach den gesunden menschenverstand benutzen dürfen. wenn man das aber ablehnt, dass bleibt alles in einer diffussen relativistischen wolke und man weiß garnichts, und in der tat, dann kann man genau so gut glauben...
Du entfernst den Kontext, woran zwar auch meine Formulierung nicht unschuldig ist, aber "diese Wahrheit" bezieht sich auf "Es gibt nichts, außer der Wissenschaft".
Da du auf Orwell gelegentlich anspieltest, möchte ich noch anmerken, dass meine Interpretation seines 1984 auf ein "Wir glauben zu wissen" hinausläuft.


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 Betreff des Beitrags: Re: Geister
BeitragVerfasst: Mo 9. Aug 2010, 20:24 
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- Benjamin Disraeli ;)


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