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Autor Nachricht
  Betreff des Beitrags:  Re: Film zum Thema AB  Mit Zitat antworten
Reaktion:

Ddorf hat geschrieben:
Dann läuft doch der erste Teil bei Dir ganz gut und Du bist selbstbewusst dabei.
Die Frage ist jetzt, wie weit Du mit den Frauen gehst, bei denen Du keine Übung brauchst.
Offensichtlich hast Du kein Problem mit den Gesprächen und damit, Körperkontakt herzustellen.
Das ist doch schon die halbe Miete.
Üben könntest Du aber noch, es weitergehen zu lassen, als flotte Gespräche und Körperkontakt.
Wie ist das mit längerem Händchen halten oder ankuscheln oder so?


Bei frauen in den ich nicht verliebt bin ein no-go.
Händchen halten und kuscheln gehören für mich zum verliebt sein,
sind für mich ein anlauf zu einen beziehung.
Wann ich nicht verliebt bin, würde ich mich dabei unwohl fühlen.

Ddorf hat geschrieben:
Warum kannst Du nicht mit anderen Frauen üben, obwohl Du verliebt bist? Es gibt doch genügend attraktive Frauen...


Würde sich für mich so anfühlen, ob wie ich diejenige in den ich verliebt bin betrüge.
Wie doof das vielleicht auch klingt.

Und es braucht mehr als nur attraktivität um mich zum kuscheln zu bringen.
Ich bin von einige irrsinnig hübsche frauen auf dates gefragt, und hatte dabei nicht
den bedürfnis zum kuscheln. Die hübscheste hatte sogar, in eine kneipe nach
den konzert wofür sie mich mitefragt hatte, eine anekdote wie sie in San Francisco
versehentlich in eine Lesbenkneipe kam. Sie hat mich nicht nur erzählt wie sie dort
von einigen frauen angefasst würde, sie hat es mir an den leibe demonstriert, ihre
hände waren überall.

Aber ich war in den moment verliebt in einen anderen, und hatte damit nicht die
geringste lust ihre anmache zu erwidern. Auch nicht wann sie äusserlich eine
glatte zehn war, und viel hübscher als die frau in den ich verliebt war, und einige
meiner kollegen diese abend stinkeifersüchtig auf mich waren.

Na ja, diese anmache hätte sie auch nie gemacht wann ich verliebt in sie
gewesen wäre - nur wann ich distanziert bin, bringe ich frauen zu solchen
sachen - um so weniger ich selbst mache, desto mehr ergreifen sie selbst
die initiative....


Ddorf hat geschrieben:
Deine Zeitschiene macht es allein schon schwer, eine Partnerin zu finden, weil die meisten Frauen viel schneller sind oder bis dahin das Interesse verloren haben, weil von Dir nicht schnell genug Interesse signalisiert wird.


Ist mir klar, aber schneller verliebe ich mich nur ganz selten.


Ddorf hat geschrieben:
Das stimmt sicherlich erstmal. Aber kannst Du Dein Künstler sein nicht bei der Anbahnung sinnvoll nutzen?
Die Filmbranche hat doch eine gewisse Anziehungskraft, Künstlerpersönlichkeiten sind bei Frauen sehr beliebt. Und wenn im Fernsehen ein Film läuft, an dem Du mitgearbeitet hast, macht Dich das auch interessant. Vielleicht kannst Du Deinen Beruf gewinnbringend einsetzen?


Ich will aber keine frauen mit eine komplett andere lebensstil beeindrücken, damit, das ich
mein beruf als statussymbol einsetze. Frauen sind tatsächlich oft schnell von künstler
beeindrückt - bis zu den moment dat die mitkriegen wieviel man für einen künstlerexistenz
opfern muss. Dan schreckt sie ziemlich ab. Und ein beruf den man leidenschaftlich ausübt
wird von vielen frauen schon sehr schnell als konkurrenz und bedrohung gesehen - da gibt
es häufig krasse eifersücht.

Nur leuten mit eine ähnliche leidenschaft verstehen das. Frauen die selbst mit deren
beruf verheiratet sind.

Und nur wann man irrsinnig viel geld mit deinen zum beruf gemachte hobby einspielt,
verzeihen die normalen dich deine unorthodoxe lebensstil. So viel habe ich wohl gelernt aus
'gemischte' beziehungen aus meinen umfeld. Frauen interessiert mehr der status
des Kunstlers als seinen tatsächlichen lebensstil.

Es ist nicht für um sonnst das künstler fast immer anderen künstler als lebenspartner
wählen.

Non-konformist hat geschrieben:
Wer aussenseiter ist und sich eine gleichartige aussenseiterin wünscht hat nicht viel auswahl -
dabei sind frauen durchschnittlich um einiges konformistischer als männer.

Wo soll ich mein gegenstück also suchen?
Ddorf hat geschrieben:
Jetzt könnte man Dir eigentlich vorwerfen, daß Du intolerant bist. *g*


Lass ich es mal so zusammenfassen das ich die genaue menge von toleranz
die ik von anderen empfange, erwidere.

Mit anderen worten, gegenüber intolerante menschen bin ich tatsächlich sehr
intolerant. :)

Ich habe ein sehr starkes bedarf dazu mich zu sein und bin nicht sehr
anpassungsbereit. Ich habe mein pseudonym hier nicht zufällig so gewählt.
Ich hasse gruppenzwang und würde solches auch nicht von ein lebenspartner
tolerieren.

Mein ideal ist das ein frau, die ich so akzeptieren kann so wie sie ist, die mich
akzeptiert so wie ich bin, ohne das man sich in der beziehung stark anpassen
muss (bis auf die normalen praktischen sachen, natürlich - aber lebenspartner
sollen einander nicht grundsätslich ändern wollen.)


Non-konformist hat geschrieben:
Wer ziemlich angepasst ist sollte es nicht al zu schwer haben jemanden zu finden der zu einem
passt - aber wer gewollt eine sehr andere lebensstil hat hat es bei den partnerwahl nicht leicht.

Der lösung in diesen Doku war, zuminsestens aus sicht der therapeutin - wird normaler, passe dich
an an der gesellschaft, an was von dir als Mann verlangt wird, sei weniger du, nur so kommt man
ans ziel.

Aber was, wann man das unter keinen umständen will?
Ddorf hat geschrieben:

Möglicherweise hast Du auch zu hohe Ansprüche an eine Beziehung? Die perfekte Frau
gibt es nicht.
Egal, wie toll die Frau ist, es gibt genug Dinge, die stressig sind.


Ich habe keine probleme mit frauen die ein bisschen anders sind als ich.
Ich habe keine probleme mit frauen mit macken, oder stressige frauen.

Ich hatte mit den meisten frauen in den ich mich verliebte ein riesenstress
und die meisten waren alles andere als einfach. Keine frau in den ich mich
jemals verliebte war auch nur annährend perfekt. Man bewundert menschen
um deren qualitäten, man liebt sie aber vonwegen den macken.

Darum geht es mich gar nicht.

Ich habe probleme mit frauen für wen ich nur im frage käme wann ich mich
grundsätslich ändere, für wem ich meine animationsjob schmeissen soll, für
wem ich einen job nehmen musste die ich hasse, nur deswegen das die diese
sicherheit brauchen. Frauen die mir sagen das ich nur mit den zusammen
sein könnte wann ich nicht mehr mich bin. Wann ich alles was ich weiter
liebe opfere.

Glaube mir, viele frauen sind so, ich hatte kumpel die genau das passiert
ist.

Und soviel selbstwertgefühl habe ich noch, das ich mich vonwegen der liebe
niemals versklaven wird.
Beitrag Verfasst: Sa 14. Jun 2014, 22:42
  Betreff des Beitrags:  Re: Film zum Thema AB  Mit Zitat antworten
Zitat:
Ddorf hat geschrieben:
Deswegen glaube ich, sollte man diese Situationen so oft wie möglich trainieren, so daß eine gewisse Routine entsteht.
Wenn das ganze erstmal automatisch vom Rückenmark her abläuft, kann man leichter trotz Angst in einer wichtigen
Situation richtig reagieren, weil nicht der Verstand jede Reaktion mühsam generieren muss, sondern das ganze von
selber läuft.
Außerdem wirkt das ganze sowieso authentischer, wenn es nicht bewusst abläuft.

Deswegen halte ich es auch für sinnvoll, sich wirklich vor der Suche einige Gedanken um das drumherum zu machen.
Z. B. die eigene Zielgruppe, in der man sucht, für welche Zielgruppe man selbst in Frage kommt,
in welchen Situationen man sich sicher fühlt, welche Kennenlernsituationen man souverän meistern kann
etc.


Aber mit wem soll man denn üben?
Mit willkürigen frauen in den man nicht verliebt ist?
Mit wem ich deswegen auch nicht schlafen will, nicht mal küssen?

Ja genau, mit beliebigen Frauen. So oft wie möglich.
Aber Du sollst sie nicht küssen oder mit ihnen schlafen. Einfach ein kleiner Flirt. Du musst Dir vorher überlegen, wie weit Du gehen willst und steigst dann passend aus dem Spiel aus. Das gibt Dir auch eine zusätzliche Kontrolle über die Situation, weil Du die Reaktionen und die nonverbalen Angebote leichter analysieren kannst, wenn Du weisst, daß Du eine persönliche Grenze hast.

Zitat:
Mit frauen in den ich nicht verliebt bin kann ich nicht mal üben, deswegen das ich mit
diesen frauen nicht die geringste problemen habe. Bin gestern fürs erste mal seit
wochen in der firma vorbei geschaut (bin momentan zwisschen jobs). Da gab es
einige neue mitarbeiterinnen. Jung, hübsch, flott. Mit allen hatte ich flotte gespräche,
die hübscheste, eine Spanierin, fasste mich regelmäßig leicht an.

Mit frauen in den ich nicht verliebt bin, brauche ich keine übung,

Dann läuft doch der erste Teil bei Dir ganz gut und Du bist selbstbewusst dabei.
Die Frage ist jetzt, wie weit Du mit den Frauen gehst, bei denen Du keine Übung brauchst.
Offensichtlich hast Du kein Problem mit den Gesprächen und damit, Körperkontakt herzustellen.
Das ist doch schon die halbe Miete.
Üben könntest Du aber noch, es weitergehen zu lassen, als flotte Gespräche und Körperkontakt.
Wie ist das mit längerem Händchen halten oder ankuscheln oder so?

Zitat:
Denn scheiteren tue ich nur ab den moment das ich mich verliebe.
Nur ab dann brauche ich erfolge um mein selbstvertrauen zu stärken.

Das kann ich verstehen. Ohne Erfolg kein Selbstvertrauen und ohne Selbstvertrauen kein Erfolg.
Da kann man eigentlich nur in kleinen Schritten vorgehen. Kleine Erfolge bauen das Selbstvertrauen ein wenig auf, dann gibt es neue etwas größere Erfolge usw.

Zitat:
...
Gemessen auf meine verliebtheiten zwisschen mein zehnter und fünftzichsten lebensjahr begegnete
ich durchschnittlich jedem 2,66 jahre eine frau mit wem ich mich eine beziehung vorstellen konnte -
da bleibt nicht so viel platz für üben übrich.

Warum kannst Du nicht mit anderen Frauen üben, obwohl Du verliebt bist? Es gibt doch genügend attraktive Frauen...

Zitat:
...
In mein kopf scheitere ich nur noch, und in der realität dementsprechend auch.

Eine total verfahren Situation. Da raus zu kommen wird nicht einfach. Da muss Du irgendwie aus dem Kreislauf ausbrechen. Die Frage ist nur, wie.

Zitat:
Zwisschen den moment das ich ein frau fürs erste mal begegne, und den moment das ich anfange mich
in sie zu verlieben, liegen meist wochen, sogar monate, ich verliebe mich meist über eine freundschaft,
ohne das ich jemanden kennen lerne, und sich eine empatische band entwickelt, gibt es keine schmetterlinge
im bauch. Meist brauche ich zwisschen zwei monate und ein halbes jahr - je länger ich brauche, um so
intensiver verliebe ich mich.

Deine Zeitschiene macht es allein schon schwer, eine Partnerin zu finden, weil die meisten Frauen viel schneller sind oder bis dahin das Interesse verloren haben, weil von Dir nicht schnell genug Interesse signalisiert wird.

Zitat:
Das bedeutet das ich mich noch nie in kneipen, bars, discos, supermärkte etc verliebt habe.

Habe ich auch noch nie. Das sind aus meiner Sicht keine Orte, um echte Gemeinsamkeiten zu entdecken.


Zitat:
Ein weiteres problem mit sich langsam über freundschatften verlieben ist, das man bei den frauen
bereits in der kumpelschublade drinn ist noch vor das man sich überhaupt verliebt hat - und das
man fast unmöglich aus diese schublade wieder raus kommt.

Stimmt.

Zitat:
Auch in parterbörsen gab es keine für mich interessante frauen die sich ein mann wie ich gewünscht
hätten - die meisten suchen sich sportlichen typen, 1.80 meter und grosser, voll spontan, und fast
nur die alleinerziehende mutter sind da weniger anspruchsvoll - nur das ich unter keine umstände
eine familie übernehmen will; ich sehe mich nicht in eine vaterrolle. nicht in kombination mit
meinen unsicheren beruf.

Ich finde das sehr verantwortungsbewusst von Dir, wegen des unsicheren Jobs keine Vaterrolle übernehmen zu wollen.
Auch kann ich gut verstehen, daß Du auch gar keine fremden Kinder übernehmen willst. Ich habe das zumindest in Teilzeit getan und
es ist extrem schwer. Wenn ich irgendwann wieder Single sein sollte, wäre eine Frau mit Kindern, die noch zu Hause wohnen ein absolutes No-Go.


Zitat:
Dabei, als Non-konfomistische künstler ist die chance, per zufall im wild ein passendes gegenstück
zu finden gleich null, dafür ist mein lebensstil zu abweichend von was die meisten frauen sich
wünschen - was man in Holland Huisje-Boompje-Beestje nennt - also financielle sicherheit,
gemütliches häuschen, kinder, nichts von dem allen ist mein ding.

Ja, ich glaube auch, daß Dein Lebensstil die Suche deutlich erschwert. Finanzielle Sicherheit und eine gefestigte Wohnsituation ist den meisten Menschen ab einem gewissen Alter schon sehr wichtig.


Zitat:
Nur in meinen beruf habe ich gute chancen gleichartige frauen über ausreichend lange zeitspannen
kennen zu lernen um mich zu verlieben. Idealistischen menschen die mehr für den beruf leben als
für den alltag.

Das nachteil - in der trickfilmwelt arbeiten Deutschlandweit nur ein paar hundert menschen, die meisten
um 20 jahre junger als ich. Viel mehr männer als frauen. Und sogar die wenigen frauen die es gibt sind meist
nicht mehr zu haben, sind bereits fest liiert.

Das macht mein revier sehr klein.

Das stimmt sicherlich erstmal. Aber kannst Du Dein Künstler sein nicht bei der Anbahnung sinnvoll nutzen?
Die Filmbranche hat doch eine gewisse Anziehungskraft, Künstlerpersönlichkeiten sind bei Frauen sehr beliebt. Und wenn im Fernsehen ein Film läuft, an dem Du mitgearbeitet hast, macht Dich das auch interessant. Vielleicht kannst Du Deinen Beruf gewinnbringend einsetzen?



Zitat:
Wer aussenseiter ist und sich eine gleichartige aussenseiterin wünscht hat nicht viel auswahl -
dabei sind frauen durchschnittlich um einiges konformistischer als männer.

Wo soll ich mein gegenstück also suchen?

Jetzt könnte man Dir eigentlich vorwerfen, daß Du intolerant bist. *g*


Zitat:
Wer ziemlich angepasst ist sollte es nicht al zu schwer haben jemanden zu finden der zu einem
passt - aber wer gewollt eine sehr andere lebensstil hat hat es bei den partnerwahl nicht leicht.

...

Der lösung in diesen Doku war, zuminsestens aus sicht der therapeutin - wird normaler, passe dich
an an der gesellschaft, an was von dir als Mann verlangt wird, sei weniger du, nur so kommt man
ans ziel.

Aber was, wann man das unter keinen umständen will?

Möglicherweise hast Du auch zu hohe Ansprüche an eine Beziehung? Die perfekte Frau gibt es nicht.
Egal, wie toll die Frau ist, es gibt genug Dinge, die stressig sind.


LG Thomas
Beitrag Verfasst: Sa 14. Jun 2014, 21:18
  Betreff des Beitrags:  Re: Film zum Thema AB  Mit Zitat antworten
Hallo,


Zitat:
Gelingt mir ehrlich gesagt nicht immer gleich gut. Manchmal baut sich eben eine Erwartungshaltung auf und dann kommt oft die Enttäuschung, weil es eben doch nicht so wird wie erhofft.
Insofern kann ich das depremiert fühlen gut nachempfinden.

Ja, das kenne ich auch. Es hilft aber, wenn man sich nicht auf eine Frau konzentriert, sondern im Chat oder in der Single-Börse mehrgleisig fährt. Dann ist die Erwartungshaltung viel geringer. Außerdem sollte man versuchen, Frauen zu treffen, für die man selber wichtiger ist als umgekehrt. Das hat NK ja schon mehrfach sehr gut beschrieben im Kampfsport-Thread. Da ist ja auch öfter die Frage gewesen, wer hat gerade die Macht, weil der andere mehr verliebt ist als man selbst.



Zitat:
Du hast recht.
Non-Konformist hat das ja in einem anderen Zusammenhang mal ganz gut beschrieben.
In seinem Fall lag er mit einer Sex-Masseuse im Bett und fühlte sich danach einsam wie nie.
Kann man auch mit einem Rauschzustand vergleichen, dem die Ernüchterung, manchmal mit Kater, folgt.
Einer der Gründe, weshalb ich sehr großen Respekt davor habe Nähe zu zu lassen.
Ist man Ablehnungen nicht, oder nicht mehr gewohnt, kann das einen ziemlich runter ziehen.

Diese Aussage habe ich schon öfter gelesen. Ich weiß gar nicht, ob ich das auch so empfinden würde. Ich war noch nie bei einer Sex-Arbeiterin.

Zitat:
Manchmal ist das ja nicht mal eine richtige Ablehnung, sondern einfach der Abschied für diesen Moment, bis ein nächstes Treffen stattfinden kann.
Hab das mal bei einer Freundin erlebt. War zum Abendessen eingeladen und fuhr anschließend nach Hause. Ich machte unterwegs Rast, weil mich da Einsamkeitsgefühle überrumpelten. War so eine melancholische Stimmung, die auch ein wenig durch die Musik ausgelöst wurde, die da gerade im Radio lief.
Vergleichbares kann ja immer wieder vorkommen und damit klar zu kommen kann eine Herausforderung sein.

Das kann ich nachvollziehen. Deswegen zieht man ja normalerweise irgendwann zusammen, damit man sich nicht immer wieder trennen muss. Ich hatte mal eine Weile eine Fernbeziehung und wir konnten uns nur am WE sehen. Das war eine ziemliche Belastung für uns und auch für die Beziehung.

Zitat:
Mache ich auch so gut es geht. Ich gehe meist vorsichtig sehr langsam an eine Kontaktsituation heran. Manchmal zu vorsichtig und langsam.
Im aktuellen Beispiel, wo mich das eher durch Zufall überraschte, da ich in dem Moment gar nicht damit gerechnet hatte, habe ich es so gelöst, daß ich einfach für mich noch was aktiv unternommen habe um auf andere Gedanken zu kommen.
Dadurch blieb das Einsamkeitsgefühl nur schwach und ich konnte mich positiv an die Situation zurückerinnern. Entsprechend kann ich nun auch sagen, es hat mir gut getan, ohne dadurch nun die Bitterkeit zu spüren, daß es leider vorbei ist.

Erstmal ist geht es einem nach einer Trennung natürlich nicht gut. Das ist wohl normal. Aber Du hast ja einen Weg gefunden, damit umzugehen. Und zu erkennen, daß man zu langsam und vorsichtig ist, ist auch nicht einfach.

Zitat:
Ddorf hat geschrieben:
"Rapport" entsteht sowieso automatisch, wenn zwei Menschen sich mögen.

Dazu mal konkretere Beispiele wäre schön. Eben um sich das besser vorstellen zu können.

Es gibt viele Beispiele: Wenn einer der beiden die Hände im Schoß faltet, legt der andere seine Hände auch irgendwie ähnlich hin.
Ist man etwas zusammengesunken und einer setzt sich aufrecht hin, macht der andere das nach. Man trinkt gleichzeitig etc,
hat ähnliche Körperhaltungen usw.
Die Lautstärke beim Reden, die Stimmung, die Geschwindigkeit der Bewegungen etc. wird auch kopiert.
Man kann sich das am besten so vorstellen, daß beide sich gegenseitig spiegeln. Aber nicht 100% sondern nur ein ähnliches Bild wiedergeben.

Ich habe schon öfter miterlebt, daß ABs genau an dieser Stelle scheitern, weil sie ihren eigenen Bewegungsdrang haben und sich nicht auf andere Menschen einstellen. Das ist nicht nur bei einer möglichen Partnerin problematisch, sondern auch in einer Gruppe.
Vielleicht ist Dir auch schon mal aufgefallen, daß manchmal in einer Gruppe jemand dabei ist, der irgendwie deplaziert wirkt, bei dem man sofort weiß, er gehört nicht wirklich dazu oder wirkt nerdig von den Bewegungen. Das liegt dann oft einfach daran, daß die Gruppe "Rapport" hat und einer schwingt nicht mit. Er wird immer der Außenseiter sein.



Zitat:
Ddorf hat geschrieben:
Du musst einfach interessant sein, z. B. indem Du über interessante Themen (für die Frau interessant) erzählen kannst und diese auch interessant rüber bringst. Mit Leben füllst, sozusagen.

Für viele hat das was von "lauf einfach einen Marathon und es ergibt sich wie von selbst".
Non-Konformist beschreibt das ja sehr schön mit dem Wort "befrieren".
Ich mag ja sehr gerne das Bild von dem Beziehungspflänzchen, das richtig gehegt und gepflegt wäschst und gedeiht. Wenn nun dieses "befrieren" wie ein Eishauch rüber fällt und alles erstarrt und einengst, so daß die Kraft fehlt, diese eigentlich zerbrechliche Eishauchschicht zu durchbrechen, wird alles umso schwieriger.
Theoretisch ist es einfach: Temperatur nach oben, damit der Eishauch als belebendes Nass auf die Pflanze sprüht und dem Wachsum gut tut. Im realen Leben ist es um einiges schwieriger. Hab ich selbst auch schon erlebt, wobei das allerdings länger zurückliegt und schon etwas verblasst.

Den Begriff "befrieren" finde ich genial, weil er so bildlich beschreibt, was passiert. Ich glaube, das habe ich schon mal geschrieben.
Du hast natürlich recht. Die Aussage, "einfach interessant zu sein", ist für sich genommen viel zu wenig, um umsetzbar zu sein. Trotzdem kann man das aber lernen. Auch wenn man dafür etwas üben muss. Wenn man das Prinzip erstmal verstanden hat, ist das nicht so schwer. Ein häufiges Mißverständnis ist folgendes:
!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Achtung, ganz wichtig, weil das ganz oft nicht berücksichtigt wird!!!!!!!!!!!!!!!!!
Männer glauben interessant zu sein, weil sie interessante Fakten erzählen können und ihre Geschichten sind durch die Inhalte interessant.
Das gilt aber nur für andere Männer.
Frauen interessieren sich bei Erzählungen nicht oder nur am Rande für die Fakten. Ihnen geht es um die Beziehungsebene und um Emotionen!
D. h. wenn man einer Frau eine Geschichte erzählt, muss man Erlebnisse erzählen und beschreiben, wie man sich gefühlt hat, wer dabei war und so weiter. Und die Erzählung muss natürlich lebendig erzählt werden und nicht in monotoner Stimme heruntergeleiert.
Das muss man üben, aber wenn man es kapiert hat, ist es ganz leicht.
Einfaches kurzes Beispiel:
Wenn ich einem anderen Mann erzählen würde, was ich gestern gegessen habe, würde ich vielleicht sagen:
"Ich war gestern in einem Restaurant. Es hat Gans gegeben, mit Rotkohl und Klößen. War lecker!"
Darunter kann man sich was vorstellen.

Einer Frau würde ich das ganze wesentlich detaillierter erzählen. Mit wem ich dort war, über das Ambiente des Restaurants, ein paar Geschichten über Paare am Nachbartisch, wie das Essen gerochen und ausgesehen hat, wie hungrig ich vorher war, wie ich mich beim Essen gefühlt habe und wie satt und zufrieden ich hinterher war.






Zitat:
Stimmt. Da fällt mir aber gerade ein, daß ich durchaus schon zu hören bekam, ich sei langweilig. Das hat mich einerseits zurückgeworfen, andererseits angestachelt interessanter zu werden.

Siehe oben. Vielleicht warst Du interessant, hast aber die Emotionsebene und die Beziehungsebene vernachlässigt.

Zitat:
Ddorf hat geschrieben:
Durch Trial and Error lernt man schnell und viel, aber den Fehler muss man natürlich erkennen können. Und das ist in sozialen Bereichen immer extrem schwierig, wenn man selber in der Situation steckt. Da muss eigentlich immer jemand von aussen kommen, der auf die eigentlich offensichtlichen Dinge hinweist.

Da helfen vielleicht wieder Filmzitate. Wenn man sich von außen betrachten kann, wie das funktioniert oder eben auch mal nicht funktioniert, kann man für sich vergleichbare Situationen finden und vielleicht erkennen, wie man selbst in so einer Situation reagiert.

Das Betrachten von außen ist extrem schwer. Vor allem für ABs, die keine Erfahrung haben und deswegen gar nicht von oben draufschauen können, egal wie gut sie sich sonst reflektieren können. Da fehlt es dann einfach an Wissen über Beziehungen.

Zitat:
Ddorf hat geschrieben:
Aber man kann natürlich mit kleinen Übungen und kleinen Erfolgen anfangen und sich dann Stück für Stück hochhangeln.

Wie würdest du das machen?
Ich erinnere mich da auch an einen Thread von dir im AB-Treff, wo du mit Übungen gekommen bist, die auf ABs abgestimmt vom DJBC abgeleitet waren. (Vielleicht war es auch im Ohne Erfahrung Forum.)

Ja, das funktioniert auch. Allerdings würde ich es aus heutiger Sicht ein wenig anpassen.
Die Übungen, die beschrieben hatte, zielten einfach erstmal auf den Aufbau von Selbstbewusstsein und Mut ab.
Das ist eine gute Grundlage, aber bringt einen eigentlich nur in ein 2 Minuten Gespräch. Letztendlich erwächst da direkt erstmal nichts draus, sondern es schafft nur eine Vorraussetzung auf der man aufbauen kann.
Wenn das nur über ein Forum geht, lässt sich das vielleicht gar nicht anders machen.

Eigentlich würde ich es aus heutiger Sicht wichtiger finden, erstmal ganz viel über Körpersprache (die eigene und das Lesen der Körpersprache anderer) zu lernen. Gar nicht unbedingt bei potentiellen Beziehungspartnern, sondern wirklich jede Situation in der Kommuniziert wird, egal ob mit einem Mann oder einer Frau genauer beobachten. Wie bewege ich mich, wie bewegt sich mein Gegenüber.
Wenn ich das richtig analysieren kann, weiß ich bei einer Frau, woran ich bin. Das allein gibt schon Selbstbewusstsein, wenn ich weiß, ob ich mich vergeblich abmühe und längst abgeschrieben bin oder ob ich auf dem richtigen Weg bin.

Dann würde ich mich um die gesprochene Kommunikation kümmern. Das Lesen zwischen den Zeilen ist für Männer eh schwieriger als für Frauen und wenn dann noch mangelnde Erfahrung dazu kommt, wird es noch schwieriger.
Das erstmal zu lernen ist wirklich nicht einfach. Dann gilt aber das gleiche wie oben. Wenn ich erkenne, daß eine Frau mir Brücken baut und ich weiß, dass sie auf den nächsten Schritt von mir wartet, gibt das auch eine Menge Selbstbewusstsein.

Wenn ich dann noch in der Lage bin, ein Gespräch richtig zu lenken, kontrolliere ich selbst die Situation. Und das gibt auch wieder eine Menge Selbstbewusstsein.

Dann kann man auch steuern, ob man auf die Kumpelschiene will oder andere Interessen hat. Man kann dann auch leicht ausloten, wie das Gegeninteresse ist, ohne einen Korb oder eine peinliche Situation zu provozieren.



Zitat:
Ddorf hat geschrieben:
Misserfolge dienen dazu, herauszufinden, wie es nicht geht. Dann macht man es beim nächsten Mal eben anders.

Du hast recht, wobei sich das natürlich einfacher sagt, als in die Realität umzusetzen.

Du hast natürlich recht, nicht alles kann man analysieren, wenn man nicht das Wissen hat, um die Fehler herauszufinden.
Das schwerste ist auch, den Mißerfolg zu verdauen. Deswegen finde ich ja das Bild von dem Brückenbau so interessant, weil man darauf auch die Gespräche aufbauen kann. Einer baut eine Brücke, der andere kann entscheiden, ob der darüber geht oder nicht.
Dann baut irgendwann wieder jemand eine Brücke und so geht es dann weiter.
Niemand muss sich also offenbaren und einen Korb riskieren, weil es mehr ein Ping-Pong-Spiel ist. Das senkt die Hemmschwelle, den nächsten Schritt vorzubereiten deutlich.


Zitat:
Ddorf hat geschrieben:
Individuelle Ziele sind wichtig, nicht die Ziele der anderen.

Wie gelingt dir das, deine persönlichen Ziele zu finden und zu verwirklichen. Denn Störversuche von außen kommen ja leider immer wieder.
Ich persönlich ziehe mich da gerne in mich selbst zurück, wobei ich dadurch derzeit ziemlich alleine dastehe. Da wieder raus zu kommen ist nicht so einfach.

Ich weiß nicht, irgendwie habe ich nicht aufgegeben und das dann immer geschafft.
Wenn ich mir aber überlege, was meine mit Frauen vor 15 Jahren waren und was ich tatsächlich geschafft habe, da liegen Welten dazwischen. Damals hätte ich meine heutige Situation im Reich der Phantasie gesehen. Vor allem, weil ich eigentlich sich widersprechende Vorstellungen hatte, die aus damaliger Sicht nicht vereinbar waren.
Entscheidend, war eigentlich, die Ziele genau genug zu kennen, um zu wissen, worauf es einem genau bei den einzelnen Aspekten ankommt. Ich wollte z. B. nie jede Menge Frauen ins Bett bekommen oder ONS haben. Ich hatte bis heute keinen einzigen ONS.
Sowas brauche ich aber auch nicht für meine Ego und es würde nur jede Menge Streß bedeuten, weil so ein Verhalten nicht beziehungstauglich ist.

Aus meiner eigenen Vergangenheit der letzten 15 Jahre glaube ich deswegen auch, daß es für ABs eigentlich ganz wichtig und hilfreich ist, die eigenen Ziele und Zielgruppen ganz genau zu analysieren und daraus eine Strategie und eine persönliche Haltung zu entwickeln.

Zurückziehen in sich selbst ist natürlich genau das falsche. Ausgehen und Menschen kennenlernen ist wichtig.

LG Thomas
Beitrag Verfasst: Sa 14. Jun 2014, 20:30
  Betreff des Beitrags:  Re: Film zum Thema AB  Mit Zitat antworten
Noch mal eine kleine reaktion auf deine reaktion:

Ddorf hat geschrieben:
Deswegen glaube ich, sollte man diese Situationen so oft wie möglich trainieren, so daß eine gewisse Routine entsteht.
Wenn das ganze erstmal automatisch vom Rückenmark her abläuft, kann man leichter trotz Angst in einer wichtigen
Situation richtig reagieren, weil nicht der Verstand jede Reaktion mühsam generieren muss, sondern das ganze von
selber läuft.
Außerdem wirkt das ganze sowieso authentischer, wenn es nicht bewusst abläuft.

Deswegen halte ich es auch für sinnvoll, sich wirklich vor der Suche einige Gedanken um das drumherum zu machen.
Z. B. die eigene Zielgruppe, in der man sucht, für welche Zielgruppe man selbst in Frage kommt,
in welchen Situationen man sich sicher fühlt, welche Kennenlernsituationen man souverän meistern kann
etc.


Aber mit wem soll man denn üben?
Mit willkürigen frauen in den man nicht verliebt ist?
Mit wem ich deswegen auch nicht schlafen will, nicht mal küssen?

Mit frauen in den ich nicht verliebt bin kann ich nicht mal üben, deswegen das ich mit
diesen frauen nicht die geringste problemen habe. Bin gestern fürs erste mal seit
wochen in der firma vorbei geschaut (bin momentan zwisschen jobs). Da gab es
einige neue mitarbeiterinnen. Jung, hübsch, flott. Mit allen hatte ich flotte gespräche,
die hübscheste, eine Spanierin, fasste mich regelmäßig leicht an.

Mit frauen in den ich nicht verliebt bin, brauche ich keine übung,

Denn scheiteren tue ich nur ab den moment das ich mich verliebe.
Nur ab dann brauche ich erfolge um mein selbstvertrauen zu stärken.

Obwohl ich in mein leben häufiger verliebt war als mir lieb ist - ich schleppe jede einzelne mislungene
verliebtheit immer noch als ein trauma mit mir mit - verliebe ich mich nicht auf knopfdrück.

Das letzte mal das ich mich neu verliebt habe war in mai 2011, also drei jahre her.
(Die sekretärin mit wem ich momentan nicht weiter komme ist eine altere geschichte; anno 1998
wollte sie noch unbedingt mit mir ins kino, verliebt habe ich mich in sie erst in 2008.)

Gemessen auf meine verliebtheiten zwisschen mein zehnter und fünftzichsten lebensjahr begegnete
ich durchschnittlich jedem 2,66 jahre eine frau mit wem ich mich eine beziehung vorstellen konnte -
da bleibt nicht so viel platz für üben übrich.

Wann es dermassen wenig potentielle partner gibt, wird damit die drück auch dementsprechend grosser.

Zwisschen mein 16en und mein 22en lebensjahr begegnete ich keine frauen mit wem ich mich eine beziehung
vorstellen konnte - das war eine periode von 6,5 jahr, wo jede interessante frau den ich begegnete bereits
fest in eine beziehung war, und damit unerreichbar - zwisschen mein 26en und 33en geburtstag gab es
nochmals so eine lücke, wo ich über sieben lange jahre überhaupt keine interessante frauen mehr begegnet bin.

Wann ich mich dann endlich wieder verliebte, habe ich meist noch geklammert und sie in den flucht
getrieben. (Wir sind aber seit 17 jahre gut befreundet, immer noch.)

Bis jetzt habe ich fast keine einzige situation souverän gemeistert - ich bin andaurend gescheitert,
was dazu geführt hat, das das 'üben' mich meist noch mein selbstvertrauen weggenommen hat -
je mehr ich scheitere, um so weniger glaube ich noch an mich.

Bei jedem miserfolg befriere ich noch schneller und radikaler als vorher.
Und fühle ich mich noch unsicherer.

Nur eine erfolgsschiene würde mein selbstvertauen stärken - aber meine erfolge mit frauen über die
letzten jahren liegen so ungefähr bei null.

Es gibt momentan in bezug zu dem eroberen von frauen keine einzige denkbare situation in den
ich mich sicher fühlen würde - ich habe mich vor 15 jahre sogar noch viel mehr zugetraut als ich es
jetzt tue - ich bin mittlereweile voll traumatisiert von all den miserfolgen.

In mein kopf scheitere ich nur noch, und in der realität dementsprechend auch.


Ddorf hat geschrieben:
Daraus ergeben sich dann bestimmte Möglichkeiten, wo und wie man überhaupt auf die Suche geht.
Als ich das Prinzip verstanden habe, wurde vieles plötzlich deutlich leichter und ich weiß z. B., daß das
Kennenlernen in der Disco nicht für mich in Frage kommt. Dafür bin ich nicht der Typ und kann dann
auch nicht natürlich rüberkommen. Dafür kenne ich genug andere Situationen, in denen ich souverän
die Führung übernehmen kann. Also wähle ich natürlich die für mich optimalen Bedingungen.


Zwisschen den moment das ich ein frau fürs erste mal begegne, und den moment das ich anfange mich
in sie zu verlieben, liegen meist wochen, sogar monate, ich verliebe mich meist über eine freundschaft,
ohne das ich jemanden kennen lerne, und sich eine empatische band entwickelt, gibt es keine schmetterlinge
im bauch. Meist brauche ich zwisschen zwei monate und ein halbes jahr - je länger ich brauche, um so
intensiver verliebe ich mich.

Das bedeutet das ich mich noch nie in kneipen, bars, discos, supermärkte etc verliebt habe.

Ein weiteres problem mit sich langsam über freundschatften verlieben ist, das man bei den frauen
bereits in der kumpelschublade drinn ist noch vor das man sich überhaupt verliebt hat - und das
man fast unmöglich aus diese schublade wieder raus kommt.

Auch in parterbörsen gab es keine für mich interessante frauen die sich ein mann wie ich gewünscht
hätten - die meisten suchen sich sportlichen typen, 1.80 meter und grosser, voll spontan, und fast
nur die alleinerziehende mutter sind da weniger anspruchsvoll - nur das ich unter keine umstände
eine familie übernehmen will; ich sehe mich nicht in eine vaterrolle. nicht in kombination mit
meinen unsicheren beruf.

Ich bin nicht jemanden für one-night-stands und bedeutungsloser sex mit volkommen austauschbare
frauen die ich nachher nicht zurück sehen möchte. Also, ach da gibt es nichts zum üben.

Dabei, als Non-konfomistische künstler ist die chance, per zufall im wild ein passendes gegenstück
zu finden gleich null, dafür ist mein lebensstil zu abweichend von was die meisten frauen sich
wünschen - was man in Holland Huisje-Boompje-Beestje nennt - also financielle sicherheit,
gemütliches häuschen, kinder, nichts von dem allen ist mein ding.

Nur in meinen beruf habe ich gute chancen gleichartige frauen über ausreichend lange zeitspannen
kennen zu lernen um mich zu verlieben. Idealistischen menschen die mehr für den beruf leben als
für den alltag.

Das nachteil - in der trickfilmwelt arbeiten Deutschlandweit nur ein paar hundert menschen, die meisten
um 20 jahre junger als ich. Viel mehr männer als frauen. Und sogar die wenigen frauen die es gibt sind meist
nicht mehr zu haben, sind bereits fest liiert.

Das macht mein revier sehr klein.

Ich komme ach zurecht mit andersartigen künstler - illustratoren, schauspieler, profi-musiker und
und so; also freiberufler aus dem kreativen bereich, deswegen das die eine vergleichbare lebenstil haben -
komme auch halbwegs zurecht mit elementar-wissenschaftler wie astrofysiker und evolutionsbiologen
(also die art von wissenschaftler die nicht für den kommerz arbeiten) - da trifft man auf gleichartigen
non-konformisten.

Aber keine ahnung wo man die im wild so alles trifft.

Mit menschen die tätig sind in der normalen wirtschaft komme ich meist überhaupt nicht
zurecht, die sind mir viel zu bieder. Haben völlig andere wertvorstellungen. Würden mich mit
meinen lebensart auch nie akzeptieren. Ich komme mit gruppenzwang nicht klar, bin deswegen
aussenseiter geworden, und in der Ottonormalverbraucherwelt ist gruppenzwang leider gang
und gäbe.

Wer aussenseiter ist und sich eine gleichartige aussenseiterin wünscht hat nicht viel auswahl -
dabei sind frauen durchschnittlich um einiges konformistischer als männer.

Wo soll ich mein gegenstück also suchen?

Wer ziemlich angepasst ist sollte es nicht al zu schwer haben jemanden zu finden der zu einem
passt - aber wer gewollt eine sehr andere lebensstil hat hat es bei den partnerwahl nicht leicht.

In diesen doku gab es diese therapeutin, die am meisten noch wollte das der protagonist sich
umstellt, und sich umwandelt in der person den sich die durchschittlichen frauen wünschen - für
mich undenkbar, ich konnte auch nie mit so eine durchschnittliche frau zusammen sein.

Ich habe partnerschafte zwisschen künsterlisch tätigen männern und normalen frauen
observiert - die sind alle gescheitert, die frauen kamen nicht klar mit den mangel an regelmass,
mit den unregelmäsigen einkommen, mit den vielen malen das der job halt in einen anderen
stadt oder anderes land war.

Der normale ablauf ist das man sich schnell oberflächlich in einen frau interessiert, sie
erobert und mit sie schlaft noch bevor man sich wirklich verliebt, viele erfahrungen macht,
und am ende bei einer aus vielen eroberungen hängen bleibt - so haben die meisten frauen
ihren Männer gern, aber der typ Mann könnte nicht weiter von mir entfernt sein. So ein typ
Mann will ich auch nicht werden.

Der lösung in diesen Doku war, zuminsestens aus sicht der therapeutin - wird normaler, passe dich
an an der gesellschaft, an was von dir als Mann verlangt wird, sei weniger du, nur so kommt man
ans ziel.

Schön.

Aber was, wann man das unter keinen umständen will?
Beitrag Verfasst: Sa 14. Jun 2014, 14:13
  Betreff des Beitrags:  Re: Film zum Thema AB  Mit Zitat antworten
Hallo,
@Tipsler Wie Du wegen meiner langen Abwesenheit schon kannst, bin ich noch nicht dazu gekommen, über irgendwas nachzudenken.
Meine Beziehung ist im Moment dermaßen anstrengend, daß ich zu nichts anderem mehr komme.
Insonfern bin ich derzeit auch in gewisser Weise etwas neidisch auf Singles, die sich ihren Tag so einrichten können, wie sie wollen, ohne ständig Rücksicht auf irgendwen nehmen zu müssen.
Nur mal so nebenbei bemerkt: Beziehung zu haben ist auch nicht unbedingt das Paradies, insofern ist auch die Frage, ob alle ABs wirklich mit einer Partnerin glücklicher wären. Gerade, wenn man nicht schon im Jugendalter zusammengekommen ist, hängen ja immer noch Altlasten, Kinder und Familie mit dran und die Partnerin bekommt man leider immer nur als Paket.

Aber mal zum Thema:
Ich glaube, daß das "Befrieren" (mir gefällt das Wort wirklich gut, weil es genau den Kern trifft) aus zwei Anteilen besteht:
Zum einen wirklich aus dem Erwartungsdruck oder der Angst vor der Antwort, was sich genau auf die eine Person bezieht.
Zum anderen eine allgemeine Angst vor der Situation, weil diese ungewohnt ist und man nicht weiß, was danach kommt.
Dies summiert sich natürlich.

Deswegen glaube ich, sollte man diese Situationen so oft wie möglich trainieren, so daß eine gewisse Routine entsteht.
Wenn das ganze erstmal automatisch vom Rückenmark her abläuft, kann man leichter trotz Angst in einer wichtigen Situation richtig reagieren, weil nicht der Verstand jede Reaktion mühsam generieren muss, sondern das ganze von selber läuft.
Außerdem wirkt das ganze sowieso authentischer, wenn es nicht bewusst abläuft.

Deswegen halte ich es auch für sinnvoll, sich wirklich vor der Suche einige Gedanken um das drumherum zu machen.
Z. B. die eigene Zielgruppe, in der man sucht, für welche Zielgruppe man selbst in Frage kommt,
in welchen Situationen man sich sicher fühlt, welche Kennenlernsituationen man souverän meistern kann
etc.

Daraus ergeben sich dann bestimmte Möglichkeiten, wo und wie man überhaupt auf die Suche geht.
Als ich das Prinzip verstanden habe, wurde vieles plötzlich deutlich leichter und ich weiß z. B., daß das Kennenlernen in der Disco nicht für mich in Frage kommt. Dafür bin ich nicht der Typ und kann dann auch nicht natürlich rüberkommen. Dafür kenne ich genug andere Situationen, in denen ich souverän die Führung übernehmen kann. Also wähle ich natürlich die für mich optimalen Bedingungen.

Ich frage mich jetzt gerade, ob das überhaupt in diesen Thread gehört, da ich mich gerade nur auf die letzten beiden Antworten beziehe.

LG Thomas
Beitrag Verfasst: Mi 28. Mai 2014, 17:25
  Betreff des Beitrags:  Re: Film zum Thema AB  Mit Zitat antworten
Non-Konformist hat geschrieben:
...
Aber ab den moment das eine romatisch/seksuelle interesse entsteht, fange ich an zu befrieren.

Ab den momant das das passiert, verjage ich mit meinen unsicherheit diese frauen, auch wann die vorher noch locker mit mir geflirtet haben.

Mich zu verlieben ist die für mich sicherste methode frauen in den flucht zu treiben.

Kann ich nachvollziehen, denn bis zu dem Moment, wo die Chance auf Erfolg da ist, bewegt sich ein Loveshy in ganz gewohnter Umgebung. Aber sobald Erfolg droht, kommt die Unsicherheit, weil da einfach kein Verhaltensmuster vorhanden ist, das hilfreich und passend wäre.

Schreibt sich jetzt einfach, ist aber schwer umzusetzen: Gehe Schritt für Schritt voran.
Wenn du dir locker ohne feste Absichten zu flirten als deine Komfortzone vorstellst, ist sich verlieben und womöglich eine Beziehung aufbauen wie eine Falltür, durch die du in völlig unbekanntes Gelände zu stürzen drohst. Also raus aus dieser Komfortzone, in der es dir ganz behaglich geht und wo du dich gut auskennst.

Da können dann bildlich gesprochen noch so viele Schilder mit der Aufschrift "Hier gehts zum Erfolg" stehen, die Unsicherheit gewinnt und man bleibt lieber im gewohnten Bereich des "Erfolg könnte möglich sein, aber es droht derzeit keiner zu kommen".

Non-Konformist hat geschrieben:
Aber in den moment das ich mich verliebe versaue ich alles und fangen diese frauen
an mich zu fürchten, obwohl meinen einzig richtigen fehler ist, das ich scheu und
unsicher wird.

Das ist ein Punkt, über den wir uns noch unterhalten sollten.
Beitrag Verfasst: Di 27. Mai 2014, 18:30
  Betreff des Beitrags:  Re: Film zum Thema AB  Mit Zitat antworten
Tipsler hat geschrieben:

Kann deine Meinung sehr gut nachvollziehen.
An deiner Stelle würde ich mir aber die Möglichkeit offen halten, dich einfach auch mal mit Frauen zu treffen ohne tiefergehende Interessen zu haben. Einfach um Gesprächsübung zu haben und nicht völlig unvorbereitet in ein nächstes Treffen mit der Sekretärin zu stolpern.
Mir ist grad unbekannt, wie spontan du in Gesprächssituationen sein kannst.
Gehe ich aber mal von mir aus, brauche ich immer bisschen Anlaufzeit. Wenn ich also außer Übung bin, fällt es mir schwerer, als wenn ich mich öfter gut unterhalten kann.


Ich kann witzig sein, ad rem, spontan, alles, mit jedem frau, so lange ich nicht die geringste interesse in
diese frau habe. Ich kann mit solchen frauen sogar locker flirten.

Ich hatte eine lang reihe an neutrale freundinnen womit ich täglich locker kontakt hatte.
Generell habe ich mit frauen keine problemen.

Aber ab den moment das eine romatisch/seksuelle interesse entsteht, fange ich an zu befrieren.

Ab den momant das das passiert, verjage ich mit meinen unsicherheit diese frauen, auch wann die
vorher noch locker mit mir geflirtet haben.

Mich zu verlieben ist die für mich sicherste methode frauen in den flucht zu treiben.

Komischerweise haben wirklich bildhübsche frauen in denen ich keine interesse hatte (meist
deswegen das ich in den moment bereits in einen anderen verliebt war) mich mit auf dates
gefragt, und dort mit mir geflirtet, obwohl ich äusserlich nicht anreichend in deren klasse
war - so lange ich nicht verliebt bin wirke ich durchaus anziehend auf frauen.

Ich hätte auch jetzt mit eine ziemlich hübsche, um 23 jahr jungere ehemalige kollegin
dates haben können - die frau die nach den VFX stammtisch in März, wann gefragt ob
sie im anschluß noch mit eine kleinere gruppe in eine kneipe geht, ihre entscheidung
volkommen von mir abhängig gemacht hat, obwohl der pick-up kollegen sie in eine andere
kneipe ausfürhen wollte. Er hatte keine chance, und in den moment das ich gesagt
habe in den anderen kneipen zu gehen, hat sie sich mir angeschlossen.
Wäre ich nicht gegangen, dann wäre sie nach hause gegangen - ist irgendwie schon
aussagekräftig. Es würde diese abend geredet von gemeinsamen aktivitäten -
wann ich sie kontaktiert hätte, wären da mit sicherheit verabredungen raus gekommen.
In der periode das wir noch kollegen waren, hat sie sich mehrmals zwisschen der
sekretärin und mir positioniert, versucht um meine aufmerksamkeit von sie weg
zu lenken.
Ich glaube sie hat durchaus interesse in mir - gerade wann ich in einen anderen verliebt
bin, wirkt das irgendwie häufig anziehend auf frauen. Verdammt ironisch.

Aber in den moment das ich mich verliebe versaue ich alles und fangen diese frauen
an mich zu fürchten, obwohl meinen einzig richtigen fehler ist, das ich scheu und
unsicher wird.

Es liegt bei mir nicht an der übung - es liegt nur an wa mit mir passiert in den
moment das ich mich verliebe.

Flirten oder andersartigen lockeren umgang mit anderen frauen wird mir bei
der sekretärin leider nicht helfen - ich hatte die letzten 18 monate in der arbeit
reichlich lockeren umgang mit anderen frauen, manche davon ziemlich hübsch.

Bin bei der Sekretärin trotzdem befroren.

Wann ich mich verliebe wird ich hoffnungslos. leider....

LG, :winke:
NK
Beitrag Verfasst: So 25. Mai 2014, 19:17
  Betreff des Beitrags:  Re: Film zum Thema AB  Mit Zitat antworten
@Ddorf
Hast du schon Zeit gehabt über deine Themen zu denen du schreiben wolltest nachzudenken?

@Non-Konformist
Wie geht es dir? Schon länger nichts mehr von dir gelesen.

Zitat:
Ich habe viel liever eine nicht-sexuelle aktivität mit eine frau die ich liebe,
als sex mit eine frau die mich null interessiert. Auch nicht zum üben oder
erfahrung sammeln, ich will so was gar nicht. Ich fühle mich dabei nur
schlecht, und das will ich mir sparen, das bringt mir nur noch weiter
vom ziel.

Ich glaube, das wiederspricht die therapie der meisten therapeuten,
die nur wollen das man erfahrungen sammelt - ich habe kein bedurfnis
nach negativen erfahrungen, und ich glaube als AB bin ich da nicht
alleine.

Kann deine Meinung sehr gut nachvollziehen.
An deiner Stelle würde ich mir aber die Möglichkeit offen halten, dich einfach auch mal mit Frauen zu treffen ohne tiefergehende Interessen zu haben. Einfach um Gesprächsübung zu haben und nicht völlig unvorbereitet in ein nächstes Treffen mit der Sekretärin zu stolpern.
Mir ist grad unbekannt, wie spontan du in Gesprächssituationen sein kannst.
Gehe ich aber mal von mir aus, brauche ich immer bisschen Anlaufzeit. Wenn ich also außer Übung bin, fällt es mir schwerer, als wenn ich mich öfter gut unterhalten kann.
Beitrag Verfasst: Do 22. Mai 2014, 09:00
  Betreff des Beitrags:  Re: Film zum Thema AB  Mit Zitat antworten
Hi, müß dich hier noch mal kurz ausbessern:

Tipsler hat geschrieben:
Du hast recht.
Non-Konformist hat das ja in einem anderen Zusammenhang mal ganz gut beschrieben.
In seinem Fall lag er mit einer Sex-Masseuse im Bett und fühlte sich danach einsam wie nie.
Kann man auch mit einem Rauschzustand vergleichen, dem die Ernüchterung, manchmal mit Kater, folgt.


Fühlte mich bereits während der massage einsam, es gab nicht mal ein rauschmoment,
mit den enttäuschung erst nachher; ich habe mich während den ganzen geschehen nur
elend gefühlt. An den ganzen erfahrung war keinen einzigen moment schön.

Ich war neugierig, aber ich bedaure jetzt das meinen einzigen seksuellen erfahrung
mit einen anderen person nur unangenehm war.

Nein, sie war sympatisch, auch wann wir einanders sprache nicht gesprochen
haben und wir uns nur über ein wörterbuch verständigen konnten, auch hübsch,
beim nächsten besuch (mit nur eine normale nicht-inklusive massage, bevor der
all inclusive massage hatte sie mich bereits ein monat lang dreimal die woche
neutrale körpermassagen gegeben) hat sie mir den handtasche gezeigt die sie
von meinen geld gekauft hat - aber da war nichts zwisschen uns, und sex ohne
liebe eckelt mich nur an. Ich wird es auch nie wieder machen. Ich habe mich während
der massage den augen zugemacht und mir gewünscht sie war jemanden anderen,
aber auch das hat mir nicht geholfen.

Da war jemanden an meinen körper drann bei wem es mir unangenehm
war das sie mich da anfasste. Ich habe sie nur aus scham weiter machen
lassen. Und der tatsache das ich kein Chinesisch sprach, es sie micht mal
hätte erklären können warum mir das alles so unangenehm war.

Mit den normalen massagen hatte ich kein problem, ich habe keine probleme
damit wann eine frau mich anfasst - aber nur auf eine nicht-sexuelle art.
Kommt sex im spiel, dan soll ich zuerst verliebt sein.

Ich suche Liebe und verbundenheit mit eine Seelenverwandtin, lust und leeren
sex mit eine austauchbare frau ist etwas das ich nicht genießen kann.

Zumindestens das weiß ich seit diesen erfahrung mit sicherheit.

Am späteren moment, einigen jahren später, gab es in einen Table
Dance Bar
auch noch mal eine privat-striptease action mit eine
großteilig nackte frau auf meinen schoß, viel hat mir das weiter auch
nicht gebracht, aber zumindestens hat mir das nicht angeeckelt,
das war für mich harmlos.

Aber diese massage, so was mache ich nie wieder.


Es gab auch mal romantischen essen beim kerzenlicht mit eine frau in dem
ich verliebt war, ohne das was weiteres draus kam - auch wann nachdem
der entäuschung und gefühle von einsamheit kamen, habe ich mich solche
aktionen niemals bedauert, sind das die gute erinnerungen die mir sagen
das sich die liebe vielleicht doch mal lohnt.

Ich habe viel liever eine nicht-sexuelle aktivität mit eine frau die ich liebe,
als sex mit eine frau die mich null interessiert. Auch nicht zum üben oder
erfahrung sammeln, ich will so was gar nicht. Ich fühle mich dabei nur
schlecht, und das will ich mir sparen, das bringt mir nur noch weiter
vom ziel.

Ich glaube, das wiederspricht die therapie der meisten therapeuten,
die nur wollen das man erfahrungen sammelt - ich habe kein bedurfnis
nach negativen erfahrungen, und ich glaube als AB bin ich da nicht
alleine.
Beitrag Verfasst: Mo 21. Apr 2014, 18:10
  Betreff des Beitrags:  Re: Film zum Thema AB  Mit Zitat antworten
Ddorf hat geschrieben:
Mir sind tatsächlich ein paar Dinge aufgefallen, bisher wäre es aber unpassend gewesen, das zu schreiben. Durch den Umbruch in der Situation sieht es jetzt aber anders aus, daher muss ich noch über die Formulierungen nachdenken.

Bin mal gespannt, was dir aufgefallen ist. Neue Perspektiven könnten durchaus hilfreich sein.

Ddorf hat geschrieben:
Auch wieder wahr.
Mit Chats hatte ich auch unterschiedliche Erfahrungen. Da muss man erstmal kapieren, worum es da geht. Inhalt spielt da ja wie Du auch gesehen hast, erstmal keine Rolle.

Erstmal geht es darum, überhaupt wahrgenommen zu werden. Außerdem hilft es, wenn man sich überlegt, welches persönliche Ziel man mit so einem Chat verbindet. Und es hilft auch, zu erkennen, welches Ziel die Person gegenüber hat. Entsprechend kann man sich dann auch unterhalten.
Ursprünglich hielt ich Chats für was vergleichbares wie Bekanntschaftsanzeigen in der Zeitung. Es treffen sich ja auch einige ständig und es kommt auch vor, daß Beziehungen entstehen können. Würde ich das als Erfolgsziel sehen, wäre ich auch schon einige Male gescheitert. Inzwischen sehe ich es einfach als eine Möglichkeit sich gut zu unterhalten.
Alles was drüber hinaus geht ist ein zusätzliches Sahnehäubchen.

Ddorf hat geschrieben:
Stimmt, sowas kann hart sein. Wenn man es aber schafft, das ganze als Spiel zu sehen, wird man viel lockerer und hat dann auch viel schneller Erfolge, weil man souveräner rüberkommt.

Gelingt mir ehrlich gesagt nicht immer gleich gut. Manchmal baut sich eben eine Erwartungshaltung auf und dann kommt oft die Enttäuschung, weil es eben doch nicht so wird wie erhofft.
Insofern kann ich das depremiert fühlen gut nachempfinden.

Ddorf hat geschrieben:
Den Aufprall auf den Boden hättest Du auch anders sehen können: Der Flirt hat beiden in dem Moment gut getan. Diesen Moment kann man im Kopf behalten, auch wenn nichts weiter daraus wird. Einfach ein kleines Spiel zwischendurch ohne Verpflichtungen. Auch wenn es keine körperliche Komponente hatte. Es hat zumindest Deine Laune verbessert. Dabei müsstest Du es nur belassen und das gleiche mit der nächsten Frau machen.

Du hast recht.
Non-Konformist hat das ja in einem anderen Zusammenhang mal ganz gut beschrieben.
In seinem Fall lag er mit einer Sex-Masseuse im Bett und fühlte sich danach einsam wie nie.
Kann man auch mit einem Rauschzustand vergleichen, dem die Ernüchterung, manchmal mit Kater, folgt.
Einer der Gründe, weshalb ich sehr großen Respekt davor habe Nähe zu zu lassen.
Ist man Ablehnungen nicht, oder nicht mehr gewohnt, kann das einen ziemlich runter ziehen.
Manchmal ist das ja nicht mal eine richtige Ablehnung, sondern einfach der Abschied für diesen Moment, bis ein nächstes Treffen stattfinden kann.
Hab das mal bei einer Freundin erlebt. War zum Abendessen eingeladen und fuhr anschließend nach Hause. Ich machte unterwegs Rast, weil mich da Einsamkeitsgefühle überrumpelten. War so eine melancholische Stimmung, die auch ein wenig durch die Musik ausgelöst wurde, die da gerade im Radio lief.
Vergleichbares kann ja immer wieder vorkommen und damit klar zu kommen kann eine Herausforderung sein.

Ddorf hat geschrieben:
Dabei müsstest Du es nur belassen und das gleiche mit der nächsten Frau machen.

Mache ich auch so gut es geht. Ich gehe meist vorsichtig sehr langsam an eine Kontaktsituation heran. Manchmal zu vorsichtig und langsam.
Im aktuellen Beispiel, wo mich das eher durch Zufall überraschte, da ich in dem Moment gar nicht damit gerechnet hatte, habe ich es so gelöst, daß ich einfach für mich noch was aktiv unternommen habe um auf andere Gedanken zu kommen.
Dadurch blieb das Einsamkeitsgefühl nur schwach und ich konnte mich positiv an die Situation zurückerinnern. Entsprechend kann ich nun auch sagen, es hat mir gut getan, ohne dadurch nun die Bitterkeit zu spüren, daß es leider vorbei ist.

Ddorf hat geschrieben:
"Rapport" entsteht sowieso automatisch, wenn zwei Menschen sich mögen.

Dazu mal konkretere Beispiele wäre schön. Eben um sich das besser vorstellen zu können.

Ddorf hat geschrieben:
Normalerweise muss man das gar nicht wissen, weil es eh geschieht.

Wobei das ja oft einer der Stolpersteine ist, weil sich viele das nicht vorstellen können und entsprechend ihrem Gefühl nach daran scheitern, weil sie das nicht erkennen.

Ddorf hat geschrieben:
Du musst einfach interessant sein, z. B. indem Du über interessante Themen (für die Frau interessant) erzählen kannst und diese auch interessant rüber bringst. Mit Leben füllst, sozusagen.

Für viele hat das was von "lauf einfach einen Marathon und es ergibt sich wie von selbst".
Non-Konformist beschreibt das ja sehr schön mit dem Wort "befrieren".
Ich mag ja sehr gerne das Bild von dem Beziehungspflänzchen, das richtig gehegt und gepflegt wäschst und gedeiht. Wenn nun dieses "befrieren" wie ein Eishauch rüber fällt und alles erstarrt und einengst, so daß die Kraft fehlt, diese eigentlich zerbrechliche Eishauchschicht zu durchbrechen, wird alles umso schwieriger.
Theoretisch ist es einfach: Temperatur nach oben, damit der Eishauch als belebendes Nass auf die Pflanze sprüht und dem Wachsum gut tut. Im realen Leben ist es um einiges schwieriger. Hab ich selbst auch schon erlebt, wobei das allerdings länger zurückliegt und schon etwas verblasst.

Ddorf hat geschrieben:
Ein wenig Begeisterung für irgendwas schadet auch nicht.

Stimmt. Da fällt mir aber gerade ein, daß ich durchaus schon zu hören bekam, ich sei langweilig. Das hat mich einerseits zurückgeworfen, andererseits angestachelt interessanter zu werden.

Ddorf hat geschrieben:
Achterbahnfahrt der Gefühle erzeugen

Passiert ja manchmal unbewußt. Bewußt eingesetzt wäre es mir zu manipulativ. Aber es ist schon richtig, darüber bisschen bescheid zu wissen, damit man das erkennt und damit klar kommen kann.

Ddorf hat geschrieben:
Durch Trial and Error lernt man schnell und viel, aber den Fehler muss man natürlich erkennen können. Und das ist in sozialen Bereichen immer extrem schwierig, wenn man selber in der Situation steckt. Da muss eigentlich immer jemand von aussen kommen, der auf die eigentlich offensichtlichen Dinge hinweist.

Da helfen vielleicht wieder Filmzitate. Wenn man sich von außen betrachten kann, wie das funktioniert oder eben auch mal nicht funktioniert, kann man für sich vergleichbare Situationen finden und vielleicht erkennen, wie man selbst in so einer Situation reagiert.

Ddorf hat geschrieben:
Aber man kann natürlich mit kleinen Übungen und kleinen Erfolgen anfangen und sich dann Stück für Stück hochhangeln.

Wie würdest du das machen?
Ich erinnere mich da auch an einen Thread von dir im AB-Treff, wo du mit Übungen gekommen bist, die auf ABs abgestimmt vom DJBC abgeleitet waren. (Vielleicht war es auch im Ohne Erfahrung Forum.)

Ddorf hat geschrieben:
Da muss man einfach bei sich selbst bleiben und für sich die Etappenziele setzen. Warum sollte es nicht als Erfolg zu sehen sein, einen Spaziergang zu machen und erstmal zu schauen, was da draussen überhaupt für potentielle Partner herumlaufen.

Weil das vielfach als etwas selbstverständliches angesehen wird, das gar nicht weiters erwähnenswert ist. Hab ich ja kürzlich selbst erlebt. Ist doch nichts besonderes, habe ich zu hören bekommen. Dabei bin ich beim nach dem Weg fragen oft von einer Haltestelle zur nächsten geschickt worden, weil vielen gar nicht bewußt war, daß man die Strecke auch laufen kann.
Das für mich verblüffendste Erlebnis in der Hinsicht war mal, ich stand an einer Haltestelle und mußte noch knapp zehn Minuten warten. Jemand kam auch an die Haltestelle, wartete ebenfalls. An der nächsten Haltestelle, ungefähr 5 Minuten Fußweg entfernt und von der Haltestelle aus sichtbar, stieg die Person wieder aus. Mich erstaunte das, denn ich wäre die Strecke in so einem Fall auf alle Fälle gelaufen und hätte sogar noch Zeit gespart.

Ddorf hat geschrieben:
Misserfolge dienen dazu, herauszufinden, wie es nicht geht. Dann macht man es beim nächsten Mal eben anders.

Du hast recht, wobei sich das natürlich einfacher sagt, als in die Realität umzusetzen.

Ddorf hat geschrieben:
Individuelle Ziele sind wichtig, nicht die Ziele der anderen.

Wie gelingt dir das, deine persönlichen Ziele zu finden und zu verwirklichen. Denn Störversuche von außen kommen ja leider immer wieder.
Ich persönlich ziehe mich da gerne in mich selbst zurück, wobei ich dadurch derzeit ziemlich alleine dastehe. Da wieder raus zu kommen ist nicht so einfach.

Ddorf hat geschrieben:
Tipsler hat geschrieben:
Wo findet sich dieser Thread?

Den gibt es noch nicht. Ich denke noch über eine Struktur nach, die nicht in Richtung Pickup oder Manipulation geht, trotzdem aber einen hilfreichen Ablauf darstellt.

LG Thomas

Ich freu mich schon darauf.

Liebe Grüße
Tipsler
Beitrag Verfasst: Do 17. Apr 2014, 04:09

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